Britannien im ersten Jahrhundert nach Keltische Stämme leisten den nach Norden vordringenden römischen Truppen erbitterten Widerstand, doch vergeblich. Duncan, der Sohn eines keltischen Stammesfürsten, gerät in Gefangenschaft und wird in die Garnisonsstadt Eburacum verschleppt. Dort begegnet er Cornelia, der Tochter eines römischen Verwalters, und allen Widerständen zum Trotz entspinnt sich zwischen beiden eine leidenschaftliche Beziehung. Doch ihr Glück scheint nicht von Dauer. Ein unheilvoller Schatten aus der Vergangenheit taucht auf – Julius Agricola, ein ehrgeiziger Statthalter Roms. Ihm hat Duncan einst Rache geschworen, sollten sich ihre Wege wieder kreuzen. Um diesen Schwur zu halten setzt Duncan alles aufs Sein Geschick und das Schicksal seines ganzen Volkes ...
Franziska Wulf wurde 1967 in Hamburg geboren. Bereits während ihrer Schulzeit verfasste sie Kurzgeschichten. Nach dem Medizinstudium und dreijähriger Tätigkeit als Ärztin beschloss sie, ihre Leidenschaft zum Beruf zu machen, und ist seit 1997 freie Schriftstellerin. Franziska Wulf lebt mit ihrem Mann und ihrer Tochter in Hamburg.
Das Buch nimmt uns mit in die Zeit der Römer und Kelten. Die Römer haben Britannien besetzt.In der Zeit bahnt sich zwischen dem Kelten Duncan und der Tochter der Verwalters von York, Cornelia, eine Liebesgeschichte an.
Die Römer nahmen Duncan gefangen und brachten ihn nach York. Hier ist seine Chance gekommen, als er Cornelia, der Tochter des römischen Verwalters, das Leben rettet. Sie verlieben sich Hals über Kopf ineinander.
Allerdings werden ihnen viele Steine in den Weg gelegt. Missgunst und Neid sind an der Tagesordnung. Für Duncan steht auch seine Freiheit auf dem Spiel.Ihm gelingt die Flucht nach Caledonien. Cornelia folgt ihm später nach. Hier kommt es zu alles entscheidenden Schlacht.
Die Autorin hat die Grausamkeiten und Intrigen der damaligen Zeit realistisch beschrieben. Gut und Böse gibt es auf beiden Seiten. Die Figuren wirken ambivalent und autark ausgestaltet. Die Handlung wechselt zwischen ruhigen Szenen und actionreichen Partien ab. Die Spannung bleibt weitgehend erhalten.Die in den Roman eingearbeiteten mystischen Elemente passen gut zum Keltentum.
Fazit: Das Buch erreichte mich nicht richtig. Lag es an der nicht ausreichenden Recherche, den zum Beispiel zweifelhaften Namen der Kelten? Oder ist es der fehlende Tiefgang? Mein Anspruch an historische Romane liegt höher.