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Das Hohelied

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Wegen des "profanen" Charakters wurde immer wieder die Frage nach dem theologischen Ort der Liebeslyrik des Hohenliedes im Kanon der Heiligen Schriften des Judentums und des Christentums erörtert. Die Tradition hat die Frage über Jahrhunderte hinweg mit der so genannten allegorischen Auslegung beantwortet. Sie zeigt sich im Judentum bis heute darin, dass das Hohelied als Festrolle beim Pessach-Fest gelesen und so die Befreiung Israels als Erweis der Liebe JHWHs zu seinem Volk gedeutet wird. Die neuzeitliche Bibelkritik setzte demgegenüber das so genannte natürliche Verständnis des Hohenliedes durch. Erst in jüngster Zeit gibt es Versuche, die Alternativen "allegorisch"-"natürlich" zu überwinden. Gerade die im hier vorgelegten Kommentar integrierten poetologischen Interpretationsmethoden bieten die Möglichkeit, die anthropologische und theologische Multiperspektivität dieser erotischen Poesie zur Sprache zu bringen.

296 pages, Hardcover

First published January 1, 2004

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About the author

Yair Zakovitch

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Yair Zakovitch is Emeritus Father Takeji Otsuki Professor of Bible, The Hebrew University of Jerusalem, and Professor of Jewish Peoplehood, Interdisciplinary Center, Herzliya. He is author of numerous commentaries and monographs on the Hebrew Bible, and co-author (with Avigdor Shinan) of two Israeli bestsellers. He lives in Israel.

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