Reetgedeckte Häuser, malerische Häfen, Dünen in milder Septembersonne – und ein Mord.
Altweibersommer auf Hiddensee. Mit der Ruhe auf der Ostseeinsel ist es jedoch schlagartig vorbei, als unter dem Fundament eines Sommerhauses ein menschliches Skelett gefunden wird. Erste Untersuchungen ergeben, dass der Tote an die 70 Jahre dort gelegen haben muss, was den Kreis der möglichen Zeugen erheblich einschränkt. Keine leichte Aufgabe für Polizeiobermeister Daniel Pieplow, denn er rührt an Erinnerungen, über die die ohnehin wortkargen Hiddenseer lieber schweigen …
Spätsommer auf der Ostseeinsel Hiddensee. Eigentlich ein sehr idyllisches Plätzchen, aber dann wird unter dem Fundament eines Hauses ein menschliches Skelett gefunden. Es stellt sich schnell heraus, dass der Tote schon vor ungefähr 70 Jahren dort vergraben worden sein muss. Was ist damals passiert? Polizeiobermeister Daniel Pieplow ermittelt und befragt dazu die ältere Generation auf der Insel. Kann sich jemand noch an etwas von damals erinnern? Nach und nach tauchen erste Erkenntnisse auf, und bald wünscht Daniel Pieplow sich, besser nicht gefragt zu haben... Dieser schöne Krimi ist einer von der eher ruhigeren Sorte. Action sucht man hier vergebens, aber sie hätte wohl auch nicht ins Bild gepasst. Dafür spürt man aber die Atmosphäre, die Gefühle der Bewohner und den Charme der Ostseeinsel. Mir hat dieses Buch auf jeden Fall sehr gut gefallen!
Bei der Renovierung eines Hauses auf Hiddensee wird ein Skelett im Fundament gefunden. Das Haus wurde 1939 erbaut, die Leiche muss also von damals stammen. Zusammen mit der Kripo begibt sich Dorfpolizist Daniel Pieplow auf Spurensuche. Noch leben einige der Menschen von damals. Zunächst stößt er auf eine Mauer des Schweigens, doch nach und nach tun sich Abgründe auf. Die Auflösung des Falles ist überraschend und ungewöhnlich. Mir gefiel sowohl die Sprache, die Atmosphäre als auch der Plot außergewöhnlich gut. Ein Dorfpolizist, der weder Trottel noch Genie ist. Sehr sympathische und glaubhafte Figur. Die Insel Hiddensee spielt eine große Rolle dabei, aber nicht die Hauptrolle. Es geht hier um Menschen und menschliche Abgründe. Mir gefällt es immer sehr gut, wenn ein Roman im Heute spielt und in die Vergangenheit zurück ermittelt wird. Das ist hier außergewöhnlich gut gelungen. Ein erfrischender Debutroman.