Es ist etwas verstörend, Geschichten zu lesen, bei denen ich so wenig von den geschichtlichen, gesellschaftlichen und kulturellen Bezügen verstehe. Ich weiß, dass es Nord- und Südkorea gibt und habe hier und dort einige Krümmel an Geschichte und Kultur aufgeschnappt und doch habe ich das Gefühl, dass mir so vieles hier noch verschlossen bleibt. Es ist aber eine gute Art von Verstörung - eine interessante, herausfordernde.
(Die Fussnoten sind sehr kurz gehalten, aber hilfreich. Die Biographien der Autoren nützlich. Das Nachwort hätte mensch sich sparen können, es kommt nicht arg über Floskeln hinaus.)