Der ritterliche König Artus, seine schöne Ginevra, die Tafelrunde der Helden mit Parzival, Lancelot und Tristan, der mächtige Zauberer Merlin – die Artussage hat die Menschen über Jahrhunderte fasziniert. Fesselnd und informativ erzählt Heinz Ohff die Sage und die Geschichte ihrer Entstehung. (amazon.de)
Nicht ganz das, was ich von diesem Buch erwartet hatte. Ohff spricht immer wieder darüber, wie sehr sich die Artussage mit der Zeit verändert hat und dass es keine offizielle Version gibt, weil die Legende aus vielen Geschichten und Erzählungen zusammengebastelt ist und präsentiert dann diejenige Geschichte die er, wie mir scheint, am liebsten mag. Ich selber habe den Mort Darthur (noch) nicht gelesen, also war es schon ganz nett eine Zusammenfassung davon zu bekommen, ich hatte aber doch eher darauf gehofft, dass Ohff eine etwas breitere Darstellung der Artussage präsentiert. Da ich mich selber schon viel mit Artus beschäftigt habe, hat dieses Buch für mich einfach nicht sonderlich viel hergegeben. Mal ganz abgesehen davon, dass es mir zu viel Zusammenfassung und zu wenig Diskussion über das Geschehen/Themen/Kontexte (was an Sekundärliteratur zu Artus doch bei weitem das spannendste ist) dargestellt wurde.