Das war ein seltsames Buch... am Anfang hat es mir gar nicht gefallen, zu viele Personen, zu schnelle Szenenwechsel, zu viele Handlungsstränge. Und einiges war auch verwirrend, aber je länger ich las, umso mehr hat gerade diese Verwirrung mich gepackt. Denn schon bald merkt man, dass in diesem Buch die Grenzen von Realität und Wahn verschwimmen und es dauert ein bisschen, bis man dahinter kommt, was wirklich passiert und was nicht und wie die Personen miteinandern zusammen hängen. Wirklich ein ungewöhnlicher Kriminalroman (obwohl der Begriff "Kriminalroman" meiner Meinung nach auch nicht wirklich passt).
Aus Mangel an beweisen wurde Paul im Mordfall an der jungen Frau freigesprochen. Helen vertraut ihm und möchte mit ihm in das einsame Haus an der bretonischen Küste ziehen.doch um das dunkle Haus am Meer ranken sich Gerüchte und uralte Geschichten und Paul und Helen holt die Vergangenheit schneller ein, als ihnen lieb ist. Meinung Ein leichter und lockerer Schreibstil sorgte für einen guten Eintieg. Allerdings fand ich die vielen Handlungsstränge gerade zu Beginn etwas anstrengend und verwirrend. Auch das die Stränge nicht durch Absätze oder Kapitel voneinander getrennt wurden und das es einfach im nächsten Satz um jemanden anderen ging fand ich irreführend. Auf den wenigen Seiten passiert so einiges, da muss man erstmal den Überblück behalten und auch die Auflösung war Nachvollziehbar. Besonders hat mir die Schottin gefallen, weil sie so mysteriös war. Und immer mal wieder im Haus aufgetaucht ist. Ein Krimi mit Mysteriösen Elementen.Eine Verschworene Gemeinschaft die Touristen nur zum Teil in ihrer Mitte duldet und es denen schwer macht. Leseempfehlung für Krimiliebhaber
Ein isoliertes Haus an der bretonischen Küste. Ein Dorf, in dem man die Fremden nicht mag. Ein Mann, der aus Mangel an Beweisen in einem Mordfall freigelassen wurde. Seine Frau, die das Geheimnis dieses fremden Ortes nicht kennt. Der Nachbar, der ihnen mit einem Fernglas beobachtet... Mit dieser seltsamen Stimmung beginnt Das dunkle Haus am Meer. Das Buch ist ohne Zweifel ein Kriminalroman, aber eher ein psychologischer Krimi als ein typischer Thriller. Es gibt zwar ein paar spannende Szenen, aber der Leser empfindet vor alle Verwirrung; was für Geheimnisse behaltet dieses Ehepaar? Hatte Paul wirklich mit dem Tod nichts zu tun? Warum scheint es, als ob er und Helen sich von der Welt verstecken und ihr altes Leben vergessen wollen? Und wer ist der Nachbar, der ihnen zu kennen scheint? Der Leser reist zwischen Frankreich und Deutschland und lernt mehrere Figuren zu kennen. Am Anfang gibt es vier verschiedene Geschichte die am ersten Blick nichts miteinander zu tun haben. Als die Handlung sich aber entwickelt versteht man immer mehr subtile Zusammenhänge. Susan Mischke hat uns mehrere Überraschungen vorbereitet sowie einen spannenden Höhepunkt und eine gut Auflösung. Der Anfang ist jedoch ziemlich lang; wir folgen vor allem Helen in ihrem einsamen Haus, deren Alltag nicht so spannend ist. Die Figuren sind aber wirklich gut entwickelt und jede hat ihre eigene Persönlichkeit. Helen, bei der wir immer eine Art Verwirrung empfindet, ist natürlich die interessanteste. Bis zum Ende stellen wir uns Fragen über ihre Tate und Motivationen, was die Spannung garantiert. Wir erfahren auch ziemlich viele Details über Paul, die Schottin, Beatrix, Monsieur Wolf und ein paar andere Personen, was an die, was uns ermöglicht, die Fäden endlich Zusammenzuziehen. Das dunkle Haus am Meer war angenehm zu lesen, aber ich habe oft die Handlung zu langsam gefunden und ziemlich verwirrend. Diese Verwirrung kommt vor allem von Helen, die einen sehr besonderen Charakter hat und von den verschiedenen Szenen, die an unterschiedlichen Ort stattfinden. Die lineare Zeit hilft aber der Leser, sich zurechtzufinden und die Geschichte ist im Allgemeinen spannend und gut erzählt.
Die Geschichte ist anfangs etwas verwirrend, da sie in vier separaten Handlungssträngen erzählt wird, die nur allmählich zusammenlaufen. Dazu kommt, daß die Informationen über die Vergangenheit wie in einem Puzzle stückchenweise eingebracht werden, und erst im Laufe der Zeit greifen die einzelnen Puzzleteile ineinander und die Geschichte nimmt Form an. Aber die Schreibweise ist interessant, und nachdem man sich einmal an die verschiedenen Personen gewöhnt hat, ist es spannend. Die Geschichte an sich ist auch gut ausgedacht. Besonders gegen Ende kommen noch ein paar nette kleine Überraschungen, die der Geschichte noch einen zusätzlichen Kick geben. Ich habe das Buch eigentlich nur gekauft, weil ich es für 2,95 gekriegt habe. Aber nun werde ich auf den Namen Susanne Mischke achtgeben, wenn ich in Buchläden bin. Dies war das erste Buch, das ich von ihr gelesen habe, und es macht Lust auf mehr.
Anfangs war das Buch ja noch recht spannend, aber je länger es dauerte, desto verwirrender und auch unglaubwürdiger wurden sowohl die Personen als auch die Handlung. Und dann war es plötzlich zu Ende. Vieles, was in der „Lösung“ stand, hatte ich schon geahnt, aber trotzdem bleiben einige Details lose in der Luft hängen. Ich hätte gerne noch erfahren, warum sich die Dorfjugendlichen so feindselig verhielten, was es mit der Schottin auf sich hatte (ja, ich ahne auch das, aber es fehlt halt doch in der Auflösung), und noch einiges mehr. Sehr unbefriedigend.
Warum gekauft? Spielt in der Bretagne Warum gelesen? Book challenge TT