Was tun, wenn einen die Frau verlässt? Irgendjemand hat es ihm mal nicht trauern, sondern eine Liste mit Dingen machen, die man schon immer tun wollte. Solche Dinge wie durch Südamerika trampen oder ein Mountainbike kaufen. Als seine Freundin Eleanor ihn kurz nach seinem vierundzwanzigsten Geburtstag verlässt, stellt Anton genau solch eine Liste auf. „Onkel Jimmy, Pfannkuchen, New York“ steht darauf an neunter Stelle. Jimmy hatte vor vielen Jahren mal was mit Antons Mutter. Die Freundschaft zu dem vitalen Mexikaner, der einen kleinen Imbiss in New York betreibt - Jimmy’s Grill & Luncheonette in der 22sten Straße -, ist nie ganz abgerissen. So reist Anton nach New York und findet Unterschlupf und Arbeit bei Jimmy, der in seinem Laden auf 30 Quadratmetern nicht nur 150 verschiedene Gerichte anbietet, sondern auch ein großes Herz für alle Gestrandeten der Großstadt hat. Der junge Ich-Erzähler taucht mehr und mehr in den quirligen Alltag von Jimmys Geschäft ein und teilt zunehmend auch dessen große the great escape of 1962 . Jimmy ist fasziniert, ja fast schon besessen von dem legendären Ausbruch dreier Gefangener aus dem Hochsicherheitsgefängnis Alcatraz. Er weiß alles über diesen Ausbruch, hat alle Zeitungsausschnitte gesammelt und kennt alle Details über die felsig raue Gefängnisinsel vor San Francisco, die einstmals ein Nistplatz für Pelikane war. So vermischen sich für Anton diese spektakuläre Flucht aus Alcatraz, die bunte New Yorker Gegenwart und die eigene Vergangenheit miteinander. Sie verbinden sich zu einer scheinbar absichtslosen Collage auf der traumverlorenen Suche nach einer neuen Chance, einem neuen Anfang. „Heute ist alles verzettelt und fliegt in alle Richtungen weg. Man kann sich nirgendwo festhalten“, hat Benjamin Lebert einmal in einem Interview gesagt. Sein vierter Roman kommt an der Oberfläche leicht plaudernd daher, scheint aber auf den darunter liegenden Ebenen direkt diesem Lebensgefühl tiefer Entwurzelung entsprungen zu sein. Doch nicht nur für den verzweifelten Ich-Erzähler, sondern auch für den Leser gibt es schließlich etwas Hoffnung; denn neben aller haltlosen Melancholie spricht vor allem auch eine unbeirrbare Herzenswärme aus seiner Geschichte. -- Ulrike Künnecke, Literaturtest
Es war Ok, ganz nett, nichts Besonderes - außer vielleicht die merkwürdige Verknüpfung absolut unterschiedlicher Geschichten.
+ meist recht unterhaltsam + interessante Charakterisierungen + Hintergrundgeschichte des Protagonisten Toni interessant
- VIEL ZU VIELE CHARAKTERE FÜR SO KURZES BUCH!!! - teils langweilig und unspektakulär - sehr spezielles Thema: Alcatraz - evtl. wieder zu viel Lebert im Buch??
Knyga, laiku nukelianti atgal į 1962-uosius, kuomet įvyko žymusis Alkatraso pabėgimas. Subtiliai, per aplinkui papasakojama garsi istorija, kartu įpinant ir autoriaus sukurtus veikėjus bei detales, leidžiančias skaitytojui pačiam vertinti, ar iš tiesų pabėgimas pavyko, ar visgi ne. Trumpos apimties romanas pripildytas informacijos apie garsiausius Alkatraso kalėjimo kalinius, direktorius bei patį kalėjimą. Tai - viena tų knygų, kuri stipriai įtraukia, todėl norisi, kad ji nesibaigtų taip greitai.
..skatos, ka Leberta grāmatām goodreads nav pārlieku labs vērtējums, pat viņa slavenākajai grāmatai par pieaugšanu. manā plauktā no viņa ir teju viss, arī šī, bet šoreiz ļāvos audio versijai. stāsts ir gana aizraujošs. šoreiz par Ameriku. | 3,5*
I was so exited to read the newest Lebert book and I must say: I haven't been disappointed. Benjamin Lebert continues to create magic with his words. His characters are well crafted, his storylines are woven into a beautiful tale of love, freedom and loneliness. Lebert touches me like no other author does. I always feel very close to his characters and he somehow manages to put (human) feelings into beautiful words.
A must read for everyone interested in German literature!
Through most part of the book I was thinking it was a solid story that was alright, but nothing more, and one of Benjamin Lebert's less interesting novels. But towards the end Lebert puts some things together that made a solid story turn into a really good one. Except for the Eleanor parts of the story that seem to be there only to get the setting to New York, everything's coming together to a thoughtful and touching plot. Worth reading