Eine Idylle ganz besonderer Art herrscht auf dem Planeten Chula: Jeder Bewohner hat das angestammte Recht, sich seine eigene Wirklichkeit zu schaffen. Wunderliche Rituale, absurde Arten von Glaube und Aberglauben bildeten sich im Lauf der Jahrhunderte aus. So ist die Meinung weit verbreitet, daß alles, was den Kontakt mit festem Boden verliert, sich im Nichts verliert. Daher werfen die Chulaner ihre Toten in die Luft und sind überzeugt davon, daß sich die Leichname auflösen - ohne wahrzunehmen, daß sie wieder zu Boden fallen.
Ein terranisches Expeditionskorps versucht mit raffinierten Manipulationen, die Chulaner auf iene einzige Realitätsebene zu zwischen (auf die der Terraner, versteht sich!), um den strategisch wichtigen Planeten in den Griff zu bekommen. Man polt den Chulaner Polonius psychologisch total um, während man seiner Partnerin ein befruchtetes menschlies Ei einsetzt, um möglichst menschenähnliche "Exemplare" zu züchten. Doch das scheinbar todsichere Experiment nimmt eine schockierende Wende.
Philippe Curval is the pseudonym of Philippe Tronche (born 27 December 1929), a French journalist and science fiction writer.
He first became of interest in 1962 and in 1977 won the Prix Apollo for Cette chère humanité (translated into English by Steve Cox as Brave Old World, Allison & Busby, 1981).[1] He is also known for his works of science fiction criticism and as an editor.