Roman für Jugendliche von 12-16 Jahren, besonders als Unterrichtslektüre an weiterführenden Schulen geeignet, Deutsch, Klasse 7-10 +++ Leseschwache Schüler geben schnell frustriert auf, wenn die Lektüre zu schwer, zu lang und zu langweilig ist. Diesen Frust können Sie sich und Ihren Schülern mit den Taschenbüchern aus der Reihe K.L.A.R. Eine insgesamt geringe Textmenge, überschaubare Leseabschnitte, ein leicht verständliches Vokabular und die Sprache des Alltags helfen Ihren Schülern, sichere Leser zu werden. Durch aktuelle Themen aus der Lebenswelt der Schüler - Sucht nach Handys und Smartphones - bekommen sie Lust am Lesen - nicht nur im Deutschunterricht. +++ Zum Inhalt des Was ist denn das für eine Die Hälfte der Klasse soll für zwei Wochen ihre Handys abgeben?! Johanna ist fest davon ü Der neue Referendar spinnt! Wie sollte sie so lange ohne Facebook, WhatsApp und ihre anderen Lieblings-Apps auskommen? Auch ihre Freunde Amelie und Aaron sind nicht wirklich von der Sache begeistert, auch wenn die sozialen Netzwerke für sie weniger wichtig sind. Aber schließlich lässt sich die 9a zu diesem Abenteuer überreden. Noch ahnt keiner, dass Schüler und Lehrer durch dieses Experiment auf eine harte Probe gestellt werden…
Ich habe dieses Buch in erster Linie gelesen, weil es als Lektürevorschlag für meine Schüler aufgekommen ist und ich sicher sein wollte, dass es sich lohnt.
Nun, die Thematik ist interessant und durchaus äußerst relevant, besonders für Jugendliche, ich konnte dem Ganzen jedoch nicht viel abgewinnen.
Ich hab selten etwas gelesen, dass so nach Schulbuch geschrien hat und das waren die Bücher, die ich selber als Schüler nicht mochte.
Zugegeben, ich hab mich nicht erkundigt für welche Altersklasse das Buch angefacht ist, aber mit Sicherheit nicht für ältere Jahrgangsstufen.
Es ist ein ziemlich kurzes Buch, aber ist das wirklich ein Grund von sämtlichen Themen nur die Oberfläche anzukratzen? Die Charaktere bleiben blass, die Thematiken, die durchaus interessant sein können werden nur so grob angerissen, dass jedes Problem nach gefühlt einer Seite gelöst wird und der Schreibstil hat mich einfach nicht gepackt.
Vielleicht können jüngere Leser mehr damit anfangen als ich.
Das Buch ist für Schülerinnen und Schüler geschrieben worden und dafür erfüllt es seinen Zweck. Die Geschichte hat einen einfachen Strang, die Charaktere sind relativ stereotypisch ausgebildet. Es hat wenig überraschende Stellen, aber dafür eine gut verständliche, nachvollziehbare Handlung. Vielleicht regt es junge Menschen dazu an, über ihren Handykonsum nachzudenken und erfüllt einen didaktisch-pädagogischen Zweck und weniger einen literarisch-ästhetischen. Für die Arbeit mit 7.-9. Klässler bestens geeignet (4/5 Sterne) und weniger für den privaten Gebrauch (2/5 Sterne).