Ein schönes, zum Teil sehr düster-melancholisches Buch über das Sizilien des späten 20. Jahrhunderts und die damalige Mafiaproblematik - betrachtet von zwei Positionen: Einerseits die eines jungen Arztes im sizilianischen Dorf Camporeale, andererseits die eines deutschen Journalisten, der versucht, die Mafiastrukturen aufzudecken. Diese Parallelschichtung von zwei Lebensgeschichte erinnert stark an Kafka am Strand von Haruki Murakami.
Der Schreibstil war sehr ansprechend und schuf eine tolle Atmosphäre.