Ein abenteuerlich-romantisches Katz-und-Maus-Spiel durch Raum und Zeit
Avery hat einen Traum. Sie möchte in die Vergangenheit reisen. Blöd nur, dass dies im Jahr 2088 zwar möglich, aber strengstens verboten ist. Um wenigstens einen kurzen Blick auf die berühmte Zeitreisemaschine Chronos zu riskieren, steigt sie ins Institut für Zeitreisen ein. Doch ihre Nacht-und-Nebel-Aktion hat schlimme Konsequenzen, denn Avery verhilft unwissentlich dem Terroristen Victor Islington, der aus dem Gefängnis ausgebrochen ist, zu einer Flucht durch Zeit und Raum. Avery sieht nur eine Möglichkeit, wie sie den ganzen Schlamassel beseitigen kann: Sie muss durch die Zeit reisen und Victor Islington zurückbringen. Averys Verfolgungsjagd führt sie ins alte Rom, auf die Titanic und ins russische Zarenreich, wo sie erkennen muss, dass nichts so ist, wie es scheint. Welchen Plan verfolgt Islington? Und warum tut er plötzlich so, als wären Avery und er ein Liebespaar?
Ein turbulenter Zeitreiseroman. Das Vermächtnis der Zeitenwanderer spielt rund 20 Jahre nach den Ereignissen der Zeitenwanderer-Chroniken und kann unabhängig davon gelesen werden.
Cover: Ich finde, es ist sehr gut gelungen und ist auch sehr passend. 😍
Meinung: Auf dieses Spinn-Off war ich sehr gespannt, da ich die Zeitenwanderer Chroniken total gern gelesen habe. Der Schreibstil ist wie gewohnt total angenehm und einfach zu lesen, wodurch ich nur so durch die Seiten geflogen bin und die Geschichte viel zu schnell inhaliert habe.
Der Start ist actiongeladen, denn Avery und ihre Freundin sind gerade dabei, einen Einbruch zu verüben. Ich war zunächst erst mal vollkommen gefesselt, denn dieser Anfang ist superspannend gehalten.
Avery ist die Tochter von Melissa, welche mit Alison gemeinsam vor knapp 20 Jahren studiert hat. Diese Trilogie ist vollkommen unabhängig von der Zeitenwanderer Chroniken Reihe zu lesen. Wenn man sie jedoch bereits gelesen hat, kann man sich vielleicht über das ein oder andere bekannte Gesicht freuen. Früher war man bei den Zeitreisen nur Zuschauer, somit konnte man in aller Ruhe Vergangenes studieren. Mittlerweile ist es jedoch so, dass man auch physisch durch die Zeit reist, was natürlich vielerlei gefahren mit sich bringt. Da schon die kleinste Änderung in der Vergangenheit verheerende Auswirkungen auf die Zukunft haben kann, ist das Zeitreisen mittlerweile strengstens verboten.
Avery wollte eigentlich nichts Schlimmes tun. Sie hat unzählige Geschichten über Alison gehört, welche mittlerweile weit in der Vergangenheit lebt, dass sie unbedingt mal einen Chronos sehen möchte, mehr nicht. Ihr Handel bringt jedoch ziemlich großen ärger mit sich, denn durch ihren Einbruch hat es Victor Islington geschafft, den Chronos zu verwenden. Avery möchte um jeden Preis dieses Dilemma beheben und reist ihn hinterher, womit ein großes Abenteuer beginnt. Das Handeln unserer Protagonistin könnte hier und da schon als recht naiv bezeichnet werden, wobei ich impulsiv dann doch deutlich passender finde, denn das manche ihrer taten nicht besonders klug sind, merkt sie recht schnell selbst. Sie hat es mit ihrer Art geschafft, mir hier und da ein Augenrollen und Kopfschütteln zu entlocken, doch das impulsive Handeln passt einfach perfekt zu ihrer Persönlichkeit. Ihr Tatendrang ist an einigen stellen wirklich deutlich zu spüren.
Wir bereisen die Antike, besuchen die Titanic und machen ein Abstecher ins russische Zarenreich, die Autorin hat die einzelnen Stationen wirklich toll rüber gebracht. Vor allem der Besuch auf der Titanic war sehr beeindrucken, an vielen stellen musste ich immer wieder an den Film denken.
Fazit: Mit dem Auftakt der Spinn-Off-Trilogie konnte die Autorin mich begeistern! Die Geschichte hat ein ziemlich rasantes Tempo, ohne dabei an tiefe einzubüßen. Es war durchgehend sehr spannend und fesselnd, wodurch ich diese Geschichte viel zu schnell verschlungen habe. Auch wenn ich die Zeitenwanderer Chroniken gelesen und sehr gemocht habe, kann ich sagen, dass man dieses Spinn-off auch vollkommen problemlos ohne Vorkenntnisse lesen kann. Unsere Protagonistin Avery gefiel mir ganz gut, auch wenn sie es durch ihr impulsives Handeln ein paarmal geschafft hat, mich zum augenrollen zu bewegen, passte dies einfach zu ihr, was ich am wichtigsten finde. Auch die Nebenfiguren mochte ich gern. Sie haben es geschafft, mich hier und da zum Schmunzeln zu bringen, denn manche Situationen fand ich einfach lustig und das hat die actiongeladene Stimmung ab und an etwas aufgelockert. Das Ende kam ein wenig plötzlich und lässt mich nun sehnsüchtig auf Band 2 warten. Von mir gibt es auf jeden Fall eine große Leseempfehlung für den Auftakt dieser neuen Trilogie. 💖 Ich danke Karolyne Ciseau von Herzen für das Rezensionsexemplar.
Kennt ihr die Zeitenwanderer-Chroniken? Also ich kannte sie nicht, als ich mit „A liars kiss“ angefangen hatte, das ein Spin Off der Reihe ist. Das ist aber überhaupt kein Problem, weil die Ereignisse der Originalreihe zwischendurch immer wieder mal aufgegriffen werden, so dass man gut im Bilde ist, wer aber Spoiler vermeiden möchte, sollte vielleicht doch die Reihenfolge einhalten.
Dieser erste Band war toll. Er war so kurzweilig, unterhaltsam, witzig und spannend, dass ich ihn fast in einem Rutsch durchgelesen hätte.
Avery hat ein schlechtes Gewissen, weil sie irgendwie Mitschuld daran trägt, dass Victor Islington, ein eigentlich festgesetzter Krimineller, sich durch die Zeit flüchtet. Also reist sie ihm hinterher, um ihn zurück zu bringen. Doch erstens sind Zeitreisen verboten (upsi), zweitens gibt es zwischen ihnen irgendeine Verbindung, die sie überhaupt nicht versteht, und drittens hat sie auch noch Magnus auf Zeitreise entführt, ganz aus Versehen natürlich.
Die rasante Verfolgungsjagd durch die Geschichte hat einfach Spaß gemacht und ich hab’s so so gern gelesen. Man bekommt hier und da ein paar mysteriös Hinweise darauf, warum Victor überhaupt durch die Zeit reist und ich wollte einfach wissen, was er vor hat. Am Ende überrascht die Geschichte mit einer Wendung, die ich nicht habe kommen sehen, und die noch so viele Fragen offen lässt, bevor man dann mit einem fiesen Cliffhanger zurückgelassen wird. Besonders gemein ist, dass es noch keinen ET für Band zwei gibt. Dabei möchte so unbedingt weiterlesen ❤️
Das Cover passt, wenn man es mal genauer anschaut, ausgesprochen gut zur Geschichte und zu einigen Szenen in der Mitte. Ich persönlich bin jetzt nicht der größte Fan von Gesichtern auf Covern, aber die Farbkombinatiin mag ich.
Der Schreibstil von Karolyn Ciseau hat mir mal wieder ganz gefallen, denn er ist wie gewohnt flüssig und sehr leicht zu lesen. Ich bin sehr schnell und leicht in die Geschichte reingekommen und danach fliegt man eigentlich mehr oder weniger durch die Kapitel und die Zeit. Die Protagonistin flucht mir persönlich ein bisschen zu viel, auch wenn es an manchen Stellen durchaus nachvollziehbar war. Viele Szenen gehen ziemlich schnell und plötzlich sind sie auch schon wieder woanders. Manchmal hätte ich mir da doch noch ein paar Seiten zusätzlich gewünscht.
Avery lässt sich definitiv nicht gerne sagen, was sie zu tun und zu lassen hat. Hin und wieder ist sie sogar vielleicht ein bisschen stur, was zu einigen unüberlegten Handlungen führt. Magnus, einer der Charaktere, wird mit in das Chaos gezogen, gewöhnt sich aber ausgesprochen schnell an alles aus der Zukunft. Bei Islington ist noch nicht ganz klar, welches Ziel er verfolgt und was er mit einigen Andeutungen meint. Wie auch die Geschichte, gehen hier Beziehungen aller Art ein kleines bisschen schnell.
Insgesamt also ein unterhaltsames Buch, bei dem man das Gefühl hat nur so durch die Zeit und die Kapitel zu fliegen. Das Ende hat mich dann auch wieder sehr neugierig auf den nächsten Teil gemacht, auch wenn mir das Buch eben stellenweise ein bisschen zu schnell ging. Die Zeitenwanderer-Chroniken der Autorin kenne ich noch nicht, aber meiner Meinung nach, kann man das Buch auch gut ohne Vorkenntnisse lesen - trotzdem werde icb die Reihe demnächst mal lesen, vielleicht machen dann manche Dinge ein bisschen mehr Sinn.
Kann ich bitte ganz schnell den zweiten Band in meinen Händen halten? 🫢 Ich hätte nicht gedacht, dass mich dieses Buch so schnell fesseln kann. Während ich mit einem eher langsameren Einstieg gerechnet habe, wurde man schon direkt am Anfang mit Spannung empfangen. Durch den flüssigen Schreibstil und das wechselnde Setting bin ich nur so durch die Zeit geflogen. Die Protagonisten Avery und Islington haben mir wirklich gut gefallen. Während mir Avery zwischendurch viele graue Haare beschert hat, bleibt Islington weiterhin ein kleines Geheimnis … was ich bis jetzt aber schon lesen durfte, hat mir sehr gefallen. 🤫
Inhalt: Als durch Averys Fehler der gesuchte Verbrecher, Victor Islington, mittels Zeitreise in die Vergangenheit entkommt, bleibt ihr nichts anderes übrig, als ihn wieder zurückzuholen, wenn sie nicht will, dass durch sein Eingreifen die Welt, die sie kennt, aus den Fugen gerät …
Meine Meinung: „A Liar‘s Kiss“ ist für mich eine temporeiche, spannungsgeladene Geschichte, die sich locker weg lesen lässt. Beschreibungen findet man eher wenige, es ist immer gerade so viel, dass man das Setting versteht und erfühlt – aber für meinen Geschmack war das genau richtig.
OMG, ich habe jede Szene auf der Titanic so geliebt 😍! Die Dialogfetzen, der Ablauf, die Atmosphäre, als der Eisberg gerammt wird … Alles war so authentisch und packend, ich konnte das Buch nicht mehr weglegen. Der Schreibstil war wie gewohnt witzig und toll! Avery ist definitiv nicht auf den Mund gefallen 😆und sie war ein aktiver Charakter, der Entscheidungen trifft.👍🏽
Kritik: Islington kam mir in dem ganzen Szenario etwas zu kurz und ich hätte mir mehr Screentime mit ihm gewünscht. Aber da dies ja der Auftaktband der Reihe ist, denke ich, das wird alles in Band 2 noch kommen. Das Ende war jedenfalls verheißungsvoll … . Bewertung: 5/5 ⭐️ Das Buch empfehle ich besonders jüngeren Bookies, die Spaß an der Edelsteintrilogie von Kerstin Gier hatten und Wert auf eine schnell voranschreitende Handlung legen.
Ich will Band 2! Und der darf dann ruhig ein bisschen länger sein. So hat es sich angefühlt, als würde man von einem Schauplatz zum nächsten rennen, ohne richtig zu verweilen, was ich etwas schade fand. Aber vor allem das letzte Drittel war richtig spannend und das Ende ist sehr vielversprechend. Die Richtung, in die sich die Geschichte entwickelt, gefällt mir supergut!