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Geographies of Development: An Introduction to Development Studies

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Geographies of an Introduction to Development Studies remains a core, balanced and comprehensive introductory textbook for students of Development Studies, Development Geography and related fields. This clear and concise text encourages critical engagement by integrating theory alongside practice and related key topics throughout. It demonstrates informatively that ideas concerning development have been many and varied and highly contested - varying from time to time and from place to place. With a new colour layout and in-chapter features such as Key Ideas, Boxed Case Studies and Summaries, students will find this an easy-to-use text which will focus them on the most important information in this area of study.

576 pages, Paperback

First published February 5, 1999

3 people are currently reading
55 people want to read

About the author

Robert B. Potter

32 books4 followers
Potter, Rob, 1950-
Potter, Robert 1950-
Potter, Robert B.
Potter, Robert Bernard 1950-

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Displaying 1 - 3 of 3 reviews
Profile Image for A YOGAM.
1,826 reviews4 followers
December 31, 2025
Die „Fab Five“ der Weltverbesserung
Statt eines weiteren wohlmeinenden Drei-Punkte-Plans zur Rettung der Welt legen Robert Potter, Tony Binns, Jennifer Elliott, Etienne Nel und David Smith ein Werk vor, das eher einem 636-seitigen Konzeptalbum gleicht als einem Lehrbuch. „Geographies of Development“ erklärt nicht nur, warum die Welt so aussieht, wie sie aussieht, sondern auch, warum der Begriff „Entwicklung“ oft so stabil ist wie ein Wackelpudding in der Wüstensonne.
1. Die „Was-ist-eigentlich-Entwicklung?“-Krise
Das Buch beginnt mit einer wohltuenden philosophischen Demontage. „Entwicklung“ bedeutet hier nicht, dass am Ende überall iPhones und Starbucks-Filialen stehen. Die Autoren unterscheiden sauber zwischen immanenter Entwicklung (dem, was ohnehin geschieht) und intentionaler Entwicklung (dem, was Expertengruppen in klimatisierten Büros planen). Die stille Pointe: Wer Entwicklung ausschließlich in Dollarbeträgen misst, hat den inneren Amartya Sen noch nicht freigeschaltet.
2. Süd-Kurs für Fortgeschrittene
Ganz im Sinne unserer Asante-Lektüren integriert dieses Handbuch konsequent Southern Theories. Hier wird nicht über den Globalen Süden gesprochen, sondern mit ihm. Konzepte wie Ubuntu, Animismus oder Buen Vivir erscheinen nicht als folkloristische Randnotizen, sondern als ernstzunehmende Alternativen zum westlichen Wachstumsdogma. Es ist das akademische Pendant dazu, das Wohnzimmer nicht länger nach skandinavischen Möbelkatalogen, sondern nach der kosmischen Ordnung der Ahnen einzurichten.
3. Der koloniale Geist im Kleiderschrank
Das Kapitel zum Kolonialismus wirkt wie eine notwendige Therapiesitzung. Die Autoren zeigen, dass die heutige Weltkarte kein historischer Unfall ist, sondern die fortwirkende Architektur einer Epoche, die wir offiziell längst verabschiedet haben. Kartiert wird hier eine wahre Landschaft der Schuld (um Heiner Müller zu bemühen) – nicht aus moralischer Selbstgeißelung, sondern um den Weg zu reparativer Gerechtigkeit überhaupt erst sichtbar zu machen.
Der „Potter-Check“ der globalen Zustände zeigt, wie grundlegend sich die Perspektive verschiebt, sobald man den naiven Entwicklungsoptimismus hinter sich lässt. Während Globalisierung landläufig als Prozess der Angleichung verstanden wird („am Ende werden alle gleich“), beschreiben die Autoren eine shrinking world mit zugleich wachsender sozialer und ökonomischer Kluft. Urbanisierung erscheint nicht mehr als magnetische Erfolgsgeschichte der Großstadtlichter, sondern als hochkomplexer Raum des Überlebens, der Improvisation und des Widerstands. Auch Ressourcen gelten nicht länger als etwas, wovon man schlicht „mehr“ benötigt, sondern als fragile Grundlage, die ein nachhaltiges Management in einer sichtbar erschöpften Welt verlangt. Und schließlich wird der Fortschrittsbegriff selbst entzaubert: Nicht der Norden zeigt den Weg, sondern Entwicklung erweist sich als highly contested – als permanenter Kampf um Deutungshoheit, Prioritäten und Zukunftsbilder.
Dieses Buch ist für die Entwicklungsforschung das, was Davids Marat für die Revolution war: Es friert den chaotischen Moment ein, um seine tiefere Struktur sichtbar zu machen. Wer dieses Werk im Regal hat, braucht kein herkömmliches GPS mehr – sondern verfügt über das intellektuelle Rüstzeug, um durch das kafkaeske Labyrinth der Weltpolitik zu navigieren, ohne Mut oder Verstand zu verlieren.
Profile Image for Alma.
68 reviews
October 13, 2022
This is not a critique of the book more of myself, it was soooooo long but very useful for my essays.
Profile Image for Kajsa Hansson.
103 reviews22 followers
November 24, 2010
Well, it's a good introduction to the topic. I'd suggest it for younger readers though (yeah, despite the academic English)... at my age you've most likely already studied the UN and WTO and those kinda institutions quite a lot, and then there's a risk that this book gets repetative.
Displaying 1 - 3 of 3 reviews

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