Eine kleine Tischlerei. Ein außergewöhnliches Versprechen. Zwei Herzen, die zueinander gehören.
Endlich bekommt sie ihre große Chance! Für die junge und ehrgeizige Claire bietet sich die Möglichkeit, die Firma ihres Vaters zu modernisieren. Und sie weiß auch schon Sie möchte den kleinen Betrieb des schottischen Möbeldesigners Eric übernehmen. Doch dieser weigert sich vehement, an sie zu verkaufen. Um ihn von ihrem Plan zu überzeugen, geht Claire einen Deal mit Eric Zwei Monate lang wird sie in seiner Tischlerei in dem abgelegenen Dorf Glenbarry arbeiten, bevor er eine Entscheidung trifft. Umgeben von mächtigen Bergen und silbrigen Seen der Highlands dauert es nicht lange, bis Claire nicht nur von der schottischen Idylle, sondern auch von einem gewissen raubeinigen Tischler verzaubert ist …Willkommen im idyllischen Glenbarry – hier werden Träume wahr! Der Auftakt zu einer neuen bezaubernden Reihe inmitten grüner Hügel und mit Bewohnern, die man sofort ins Herz schließt.
"Wo unsere Herzen sich finden" hat mich mit Cover und Klappentext sehr neugierig gemacht, und ich war sehr gespannt auf die Geschichte.
Zu Beginn habe ich mich ein wenig schwer getan in das Buch reinzufinden und der Funke wollte noch nicht so ganz rüberspringen. Mit der Zeit wurde es allerdings besser und die Geschichte rund um Claire und Eric konnte mich ganz gut unterhalten.
Das Setting in Schottland hat mir gut gefallen und auch die Thematik rund um das Möbeldesign war interessant. Der Ort Glenbarry wird gut beschrieben und es gibt viele schöne Details aus der schottischen Landschaft, aber das richtige Gefühl der Kleinstadtidylle hatte ich leider nicht.
Mit den Charakteren, insbesondere mit Claire, hatte ich so meine Probleme. Claire kam oft sehr unsympathisch rüber. Ihre Art war sehr ruppig und oftmals auch sehr unfreundlich. Hier hat es eine Weile gedauert bis ich ein paar sympathische Züge in ihr entdecken konnte. Eric war grundsätzlich sympathisch, aber auch er war manchmal ein bisschen anstrengend mit seiner zurückgezogenen Art. Dennoch fand ich seine Geschichte interessanter als die von Claire. Gemeinsam haben die beidne nicht komplett für mich funktioniert, es fehlte oft an Funken und ich fand die mangelnde Kommunikation zwischen den beiden sehr anstrengend.
Insgesamt ist es eine unterhaltsame Geschichte mit einigen kleinen Schwächen, so dass ich leider nicht ganz überzeugt von dem Auftakt der Reihe bin.
Das Cover zeigt eine idyllische Landschaft. Mitten im Nirgendwo steht ein bewachsenes Haus an einem Flusslauf und rundherum sind nur Berge und ganz viel Grünland zu sehen. Auf mich macht es einen romantischen Eindruck. Es verströmte so viel Gemütlichkeit, dass ich einfach wissen wollte, welche Geschichte sich dahinter verbirgt.
Wo unsere Herzen sich finden von Christine Bode wurde von den Sprechern Viola Müller und Julian Mehne eingesprochen. Es ist der Auftakt der Highland-Love-Reihe. Die Geschichte wird von den Protagonisten Claire und Eric aus der Ich-Perspektive erzählt. Passend dazu gibt es eine weibliche und eine männlichen Stimme. Somit erkenne ich sofort, aus wessen Sicht gerade erzählt wird. Besonders die Stimme von Viola Müller hat es mir angetan, sie klingt sehr sachte und besonnen. Mit ihren zum Teil gehauchten Wörtern wirkt die ganze Erzählung noch romantischer. So ist mir die Geschichte noch viel mehr ans Herz gegangen.
Den Inhalt möchte ich hier gar nicht weiter zusammenfassen. Alles Wichtige kannst du im Klappentext weiter untern nachlesen. Für mich war es eine spannende Reise in die schottischen Highlands. Es dreht sich alles um die Liebe und zum handwerklichen Geschick des Protagonisten. Eric zaubert mit seinen Händen nahezu magische Möbelstücke, die auch Claires Herz höher schlagen lassen. Zu gerne hätte ich das ein oder andere Stück auch in meinem Haus. Man darf ja noch träumen.
Ich habe stundenlang den Stimmen von Viola Müller und Julian Mehne gelauscht. Für mich harmonierten die zwei Sprecher sehr gut und nahmen mich gefangen. Ich habe das Hörbuch sehr genossen und empfehle es gerne weiter.
Das Cover hat mir hier richtig gut gefallen. Es lädt in eine schöne Geschichte in einem abgelegenen Ort ein. Der Schreibstil war flüssig und klar, wodurch ich super in die Geschichte reinkam. Das Buch ist gar nicht so „kitschig“ wie man anfangs vermuten würde, dennoch fehlt es in keiner Weise an Gefühl. Claire und Eric sind beide sehr liebenswert. Sie sind nicht perfekt und rund dargestellt, sondern haben auch Ecken und Kanten, die ihnen was Sympathisches und vor allem authentisches verleihen. Man kann sich gut in beide hineinversetzen. Gerade Eric hat mich sehr gut erreicht. Aber da lest selbst, da möchte ich nicht zu viel verraten. Die Autorin hat es hier auch geschafft, den Ort und die Umgebung wunderbar zu beschreiben. Ich konnte es mir daher sehr gut vorstellen, wie die kleine Stadt aufgebaut ist. Umgeben von Wäldern und Mooren. Mir hat es sehr gut gefallen. Teilweise war es etwas ruhiger und eher ein Wohlfühlbuch, wobei es dann aber wieder gute Wendungen hab, die Spannung aufgebaut haben.
Für mich ein gutes Buch, was mir einige tolle Lesestunden bereitet hat.
Danke an denn Bloggerportal der mir dieses buch als Rezension Exemplar zur Verfügung gestellt haben. Meine Meinung wurde davon nicht beeinträchtigt.
Ich muss zugeben ich hab eine weile gebraucht dieses Buch zu lesen aber endlich habe ich es getan und muss leider gestehen das es nicht so war wie erhofft. Besonders ging es mir teilweise zu schnell und wie sich dann alles ergeben hat. Ich mochte das Setting und auch die Idee dahinter aber leider waren die Charaktere nicht so meins. Im ganzen war es okay leider hat es mir nicht gefallen aber dennoch mochte ich das Setting und hoffe viele Lesen es.
Schottland-Schnulzen, wie ich sie liebevoll nenne, sind mein guilty pleasure. Eine lockerflockige Liebesgeschichte vor dem atmosphärischer, malerischer schottischer Landschaft mit liebenswerten Figuren – das ist toller Eskapismus. So auch „Wo unsere Herzen sich finden“. Der Titel hätte mich jetzt in erster Linie eher nicht angesprochen, aber die Beschreibung dann doch. Und ab gings in das Dörfchen Glenbarry in den Highlands – üppig grüne Hügel, kalte Seen, tiefe Wälder und mittendrin die Tischlerei, in die es Claire aus London verschlägt, als sie den Inhaber Eric für die Firma, die sie während einer Erkrankung ihres Vaters leitet, gewinnen will. Klar wird hier nicht das Rad neu erfunden, die Liebesgeschichte folgt dem üblichen Schema, aber vor allem die Szenen in der Natur und die anderen Bewohner:innen der Gegend machen den Charme der Geschichte aus. Ich bin gespannt, welche der Figuren im nächsten Teil der Reihe zueinander finden dürfen. Einziger Kritikpunkt: wie so häufig bei Liebesromanen werden gewisse Themen eingeworfen, wohl um dem ganzen eine gewisse Ernsthaftigkeit zu geben. Leider wird das – so wirkt es auf mich – oft nach einer Art Abhaken einer To-Do-Liste gemacht. So auch hier. Ein paar Kapitel vor Schluss gibt es plötzlich bei Eric wie auch bei Claire Enthüllungen, die einfach so dahingeschrieben sind. Tiefe verliehen sie keine, mir stößt es eher sehr negativ auf, wenn so ernste Themen nur kurz angesprochen werden, dann aber direkt wieder fallen gelassen werden. Im schlimmsten Fall – so ernst sind die Themen, die auch eben überhaupt nicht zu erwarten sind – können sie bei Leser:innen durchaus eine triggernde Wirkung haben. Deshalb hier: SPOILERWARNUNG erweiterter Suizid, Stalking, häusliche Gewalt.