Er sorgt für blutige Gerechtigkeit. Er ist unaufhaltsam. Und er ist noch lange nicht fertig.
Deng Hua, der führende Gangsterboss von Chengdu, wird brutal ermordet. Sein Tod verändert die Machtverhältnisse in der Stadt, und ein Bandenkrieg um die neue Vorherrschaft entbrennt. Deng Huas Mörder ist kein geringerer als der berüchtigte Killer Eumenides, der nun im Gefängnis sitzt. Draußen spielt derweil die Polizei unter Führung von Hauptmann Pei Tao die verfeindeten Banden raffiniert gegeneinander aus. Als Eumenides aus dem Gefängnis ausbrechen kann, ändern sich die Spielregeln erneut. Nicht nur die Polizei und die Unterwelt von Chengdu wollen ihn zu Fall bringen, sondern auch eine junge blinde Frau, die den Tod ihres geliebten Vaters rächen will. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt.
Der rechtsschaffende Mörder Eumenides kann nicht 3 Bücher lang Verbrecher, die von der Polizei unentdeckt oder ungeahndet bleiben, zur Strecke bringen und das war auch ganz gut so. Das letzte Buch der Trilogie widmet sich mehr den Bandenkriegen und und zwischenmenschlichen Beziehungen der bekannten sowie neuen Schlüsselpersonen, was ein großer Kontrast zu den vorherigen Teilen ist. Weniger Mord, mehr die Frage nach Moral und Pflicht. Wahrscheinlich blieb aus diesem Grund die Dynamik etwas auf der Strecke, aber den wichtigsten Stellen hat es nicht an Spannung und unvorhersehbaren Wendungen gefehlt. Ein runder Abschluss.