Das Buch beinhaltet rund 90 Anekdoten die in einer Art geschrieben sind, wie sie nur selten dazu führen, dass man schmunzeln kann. Fast alle Texte kommen mit maximal 80 Worten aus - unter diesem Zwang der extremen Kurzdarstellung leidet sowohl die Verständlichkeit als auch das Lesevergnügen insgesamt.
Ein kurzes Beispiel will ich geben um meine Meinung zu illustrieren:
*** Beginn Textauszug ***
Sie fühle sich völlig isoliert, schrieb Ingeborg Bachmann an eine Freundin. Auf ihrem Schreibtisch häuften sich die Stapel ungeöffneter Post.
*** Ende Textauszug ***
Ich würde sagen, dies bedarf keines weiteren Kommentars.