Seit vier Jahren hört Andreas Rainer Wien nun schon zu und sammelt Kleinode aus der Großstadt für seine Seite Wiener Alltagspoeten. Nun hat er selbst zur Feder gegriffen - und einen Fahrschein für die U-Bahn gelöst: In 17 Geschichten im Takt der U6 zeichnet er das Bild einer Stadt, in der man mit Prunk um sich wirft, während zwanzig Meter weiter bereits die Welt untergeht.
"Wer durch Wien geht, streift unzählige Schicksale und Alltage. Tragödie und Komödie liegen nebeneinander aufder Straße. Irgendwann dachte ich mir: Das muss man aufschreiben. Für all die Alltagspoeten da draußen." Andreas Rainer
Ein kurzes Buch, in einem Rutsch durchgelesen, voller Humor und Liebe für Wien. Wenn der Autor nur ähnliche Bücher für alle U-Bahn-Linien schreiben würde :)
Ich lebe nun seit fast 2 Jahren in Schweden und Andreas Rainer bringt mir Wien immer ein bissl zu mir. Auch hier wieder bringt er mich zum Lachen und gibt mir ein wenig die Heimat vom lauten und grantlertem Wien/Niederösterreich zurück, wenn mir die Schweden wieder mal all zu kühl und freundlich sind. :)
Ich bin wahrscheinlich 5 Jahre zu jung für dieses Buch. Zwei meiner Freunde haben es absolut geliebt, aber nachdem sie jahrelang neben der Thaliastraße gewohnt haben, macht das wohl auch Sinn. Leider war ich bisher eher im Süden Wiens unterwegs und habe weder das Chelsea noch das Westend je von innen gesehen. Trotzdem ein ganz nettes Buch!