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Krass: 500 Jahre deutsche Jugendsprache

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Krass, dufte, kolossal - Jugendsprache ist kein Phänomen unserer Zeit. Schon im 18. Jahrhundert pflegten die Studenten ihren eigenen Jargon und die Wandervogelbewegung lieferte den Nazis manches Lieblingswort. Matthias Heine zeigt, dass Jugendliche schon immer eigene Gruppensprachen nutzten - nach innen als Erkennungszeichen, nach außen als Abgrenzung und natürlich auch ganz einfach zum Spaß. Dazu zieht er Quellen wie Goethes Studentenwörtersammlung, Kästners "Emil und die Detektive" oder die deutschen Synchronisationen der Beatles-Filme heran.

272 pages, Hardcover

Published April 19, 2021

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Matthias Heine

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Profile Image for Christian Zelger.
38 reviews
August 10, 2025
Ein erhellendes, lehrreiches Buch, weit über das eigentliche Thema hinaus. Viele Beispiele und Zitate aus fünf Jahrhunderten belegen die Ausführungen. Immer wieder staunenswert war bei der Lektüre, wie viele Begriffe, die heute im allgemeinen Wortschatz zu finden sind, ursprünglich Jugendwörter waren. Die Erklärung des Titels bildet eine inhaltliche Klammer für das empfehlenswerte Buch.
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