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Verteidigernotdienst im strafprozessualen Ermittlungsverfahren : eine rechtsvergleichende Untersuchung zur Übertragbarkeit der britischen Duty Solicitor Schemes auf das deutsche Strafverfahren

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Eine Vielzahl von Festnahmen erfolgt zur Nachtzeit oder an Wochenenden. Zu diesen Zeiten ist es für die Festgenommenen kaum möglich, anwaltlichen Beistand während der sog. «Phase des ersten Zugriffs» der Polizei zu erreichen. In Großbritannien existiert für solche Fälle seit den 60er Jahren ein Notdienst von Anwälten, der sich «duty solicitor scheme» nennt. Die Arbeit vergleicht die britische Rechtslage und -wirklichkeit mit dem deutschen Ermittlungsverfahren und versucht, Ansatzpunkte für den Aufbau eines Verteidigernotdienstes herauszuarbeiten. Ohne einen solchen Notdienst läuft das Recht des Beschuldigten auf einen Anwalt auch in der kritischen Anfangsphase des Strafverfahrens weitgehend leer. Zur Sicherung dieses Rechts wird die baldige gesetzliche Regelung des Verteidigernotdienstes gefordert.

292 pages, Paperback

First published January 1, 1993

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Michael Bohlander

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