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Die Kunst der Elternliebe

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Richtige Erziehung ist eine Kunst. Und die wichtigste These dieses Buches heiß Alle Mütter und Väter beherrschen diese Kunst - man muss sie nur in sich wachrufen, denn sie ist das Ergebnis der natürlichen Elternliebe.In seinem neuen Buch schreibt der bekannte und profilierte Autor (»Das Drama des modernen Kindes«, »Gute Autorität«, »Nur Eltern können helfen«) über Darüber, wie wir im alltäglichen Leben mit unseren Kindern die ursprüngliche Elternliebe, auch die Elternliebe der Kinder, schützen und bewahren können. Vor den Anfeindungen einer kinderfeindlichen Gesellschaft, vor der Hast und Unruhe des modernen Alltags, vor eigenen Erziehungsirrtümern. Die Elternliebe wird von den Kindern wie ein großes Versprechen aufgenommen, das wir halten müssen. Und wie das gelingt, darum geht es in diesem mit leichter Feder geschriebenen Buch.

Hardcover

First published January 1, 2004

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Wolfgang Bergmann

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1 review
December 9, 2017
The title of the book is "The art of parental love", while the book is about how not to love. Each chapter is filled with fear and bad things that are happening, that could and according to author will happen.
Avoid this book and all the titles from the same author.
Profile Image for Reinhold.
571 reviews34 followers
December 9, 2008
Noch ein Erziehungsberater? Ja, aber einer der ganz anderen Art. Wolfgang Bergmann ist Kindertherapeut in Hannover und hat sich einen Namen als Autor von Elternratgebern gemacht, so schreibt er u.a. auch für die Zeitschrift 'Eltern'. In seinem neuesten Werk fasst er sein Wissen als Therapeut aber auch seine Erfahrung als Vater leicht verständlich zusammen. Er wendet sich massiv gegen all die Ratgeber, die eine strenge Hand fordern und verlangt von den Eltern - und speziell den Müttern - mehr auf ihre Intuition zu hören und die Kinder einfach zu lieben. Dies allerdings, so legt er dar, ist nicht immer einfach, da das Leben sehr viele Fallstricke aufgebaut hat über die man stolpern kann.

Und genau jene Darstellung ist auch der wesentliche Kritikpunkt den dieses Buch bietet. Bergmann geht in seiner Präsentation so weit, dass er immer wieder darauf hinweist, dass Fehlverhalten zu Katastrophen führt. Wenn also Mama mit dem Baby spielt und abgelenkt ist, so wird das kleine Ding das natürlich merken, und - so Bergmann weiter - das ist eine echte Katastrophe, weil das Kind sich verlassen fühlt. Nun diese Darstellung, völlig unabgeschwächt dargestellt, bedeutet für alle Mütter und Väter dieser Welt das ewige schlechte Gewissen und die Gewissheit, dass ihr Kind einmal geschädigt sein wird. Dies mag vielleicht der Realität entsprechen - wenngleich ich diese Darstellung für überzogen halte - aber es ist sicherlich nicht geeignet gute Eltern zu machen. Die Latte so hoch zu legen, dass sie nicht erreicht werden kann hilft Niemandem weiter. Da wäre es schon besser gewesen, wenn in einem ersten Kapitel dargestellt worden wäre, dass solche Fehler vorkommen dürfen, sich aber eben nicht häufen sollen.

Was fordert Bergmann nun? Eigentlich zwei Dinge die auf den ersten Blick gar nicht so einfach zu verheiraten sind. Er steht für eine sehr liberale Haltung in der Kindererziehung, nämlich dann wenn es darum geht, Kindern eine angenehme Umwelt zu bieten. Auf der anderen Seite vertritt er eine wertkonservative Haltung, wenn es um die Rollen der Eltern geht. Die Mutter soll Frau und liebevoll sein, der Vater soll männliches Vorbild, streng und natürlich dennoch liebevoll sein. Kurz gesagt: Die Eltern sollen ihre Geschlechterrollen gerade in der Erziehung ausleben. Diese Haltung wird ihm wohl noch einige Kritik aus liberalen Reihen eintragen, dennoch ist sie verständlich und nachvollziehbar dargestellt.

Das Buch ist also durchaus eine Leseempfehlung, umso mehr als es in einem lockeren, leicht lesbaren und angenehmen Stil gefasst ist. Dennoch seien gerade jene gewarnt, die immer jede Forderung in Erziehungsratgebern als endgültige Wahrheit nehmen, sie sollten das Buch immer unter dem Gesichtspunkt lesen: Man darf auch Fehler machen. Wer es nämlich nicht unter diesem Gesichtspunkt sieht, wird daran verzweifeln.
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