Winterferien in den Bergen? Mit der Familie? Na toll. Dabei kann Tobias drei Dinge absolut nicht ausstehen. Schnee. Schnee ist kalt, nass und saugefährlich. Snowboardfahren - ebenfalls saugefährlich. die neue Freundin seines Vaters, denn die ist vor allem saublöd.
Also, auf geht's! Tobias gegen den Idiotenhügel, die Einundzwanzigste. Ich rapple mich auf und stelle mich mit dem Brett quer. Tief durchatmen. Das Brett langsam drehen. Ich fahre los.Hey, gar nicht so schlecht. Das waren schon mal zehn Meter ohne Bruchlandung. Ich werde schneller. Wieder zehn Meter geschafft. Noch schneller.Der Rausch der Geschwindigkeit!Von links überholt mich ein schätzungsweise neunjähriges Mädchen. Verdammt, wie macht die das? Na warte, die schnapp ich mir!Sie fährt eine Kurve nach rechts. Mist, wie war das gleich noch mal mit den Kurven?Gewicht nach rechts verlagern.Langsam habe ich den Bogen anscheinend raus. Die Kleine schwenkt nach links. Hinterher!Gewicht nach links verlagern. Hey, verdammt! Wo kommt denn die Schwerkraft auf einmal her?! Das Brett entzieht sich plötzlich meiner Kontrolle. Es rutscht unter mir weg. Ich küsse den Schnee. Zum einundzwanzigsten Mal. Scheiße.
Meine Meinung: Von Jochen Till habe ich schon Einiges gelesen wie zum Beispiel "Nichts wie weg", "Sonnenschein oder wie mir das Leben den Tag versaute" und "Fette Ferien" doch genug bekommen konnte ich nicht. Die Erzählweise von Jochen Till ist großartig! Er schreibt so locker und mit einem Witz der mir gerade bei "Fiese Ferien" die ganze Zeit ein Lächeln, nein eigentlich war es ein dickes Grinsen aufs Gesicht zauberte. Zum Inhalt: Tobias muss mit in ein Skiwochenende obwohl er Schnee hasst. Leider ist diese Tamara wieder dabei, Vaters Neue. Er malt sich das Wochenende in den schrecklichsten Farben aus. Jetzt soll er auch noch Snowboardfahren lernen. Mehr als einmal schmeißt es ihn in den Schnee, bis er Hilfe bekommt. Außerdem eröffnen ihm Tamara und sein Vater eine Neuigkeit die ihn von den Socken haut. Schlimmer kann es nicht kommen denkt er doch Manuela, seine Hilfe beim Snowboardfahren bringt ihn zur Krönung auch noch in ernste Schwierigkeiten.
Mein Fazit: Dieses Buch werde ich auf jeden Fall nochmal lesen.
Klappentext: Winterferien in den Bergen? Mit der Familie? Na toll. Dabei kann Tobias drei Dinge absolut nicht ausstehen. Erstens: Schnee. Schnee ist kalt, nass und saugefährlich. Zweitens: Snowboardfahren - ebenfalls saugefährlich. Drittens: die neue Freundin seines Vaters, denn die ist vor allem eins: saublöd.
Über den Autor (Quelle: Zusammenfassung von Wikipedia): Jochen Till, geboren 1966 in Frankfurt am Main, ist seit 1997 frei- und seit 2005 hauptberuflicher Schriftsteller. Die meisten Werke sind Kinder- und Jugendbücher, daneben verfasste er einen Gedichtband und Beiträge zu diversen Athologien. Neben seiner schriftstellerischen Tätigkeit tritt er auch als Drehbuchautor, Übersetzer und Dialogbearbeiter in Erscheinung.
Persönlicher Eindruck: Der jugendliche Protagonist Tobias, der als Ich-Erzähler durch die Handlung führt, kämpft mit typischen Problemen dieser Alterstufe: Eltern, Mädchen und sich selbst. Eine gute Portion Sturheit zeichnet ihn aus, führt ihn aber auch in Situationen, um die er lieber einen Bogen gemacht hätte. Nicht immer kann er sein loses Mundwerk im Zaum halten, auch das sorgt für die eine oder andere Erfahrung, auf die er gut hätte verzichten können. Für den Leser ist das durchaus amüsant zu lesen, Hochspannung baut sich dabei aber nicht auf. Sehr sauer stößt mir auf, dass hier ein Umfang vorgegaukelt wird, den die Geschichte nicht hat; über die Hälfte des Buchumfangs besteht aus Leseproben für andere Bücher, aus denen teils noch nicht mal das Inhaltsverzeichnis des Buches entfernt wurde.
Fazit: Kurzweilige Lektüre für zwischendurch, aber zu kurz, um den Preis zu rechtfertigen.