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Als wir einmal fast erfolgreich waren

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Spätherbst 1979. Westberlin: Vor dem Hintergrund der niedergehenden linken Bewegung nimmt uns Langzeitstudent Mark auf seinen Schultern mit durch verrauchte Kneipenabende, revolutionäre Aktionen und den persönlichen Kampf gegen Bedeutungslosigkeit. Egal ob er als Linkssektierer oder Abenteurer wahrgenommen wird, zusammen mit Kumpel Kraschno teilt er nicht nur die innere Überzeugung, sondern plant auch unermüdlich den nächsten Schlag gegen das Schweinesystem. Neuestes Projekt: Operation Band 16! – Drei Wochen pendeln zwischen akutem Tatendrang, ziellosem Streben und leidenschaftlicher Tristesse.

536 pages, Paperback

Published July 9, 2021

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430 reviews69 followers
November 28, 2021
3,5 ⭐️

Mark ist Langzeitstudent, lebt in Westberlin zum 70er-80er Wechsel und erlebt, wie die linke Bewegung immer mehr abnimmt. Gemeinsam mit seinem Kumpel Kraschno verbringt er viel Zeit im „Jonas“, die Stammkneipe für wirklich jede*n und der Ort, an dem die großen Ideen zwischen Suff und Kippenkonsum entstehen. Einen wirklichen Platz findet Mark nicht im Leben, nicht nur sein Herz weiß nicht, was es möchte. Zeit, dass eine neue revolutionäre Aktion geplant wird! Gemeinsam mit Kraschno startet er das neue Projekt „Operation Band 16“ und damit vielleicht auch die letzte Chance für den Weg der Bedeutungslosigkeit.
Tom Schmieders Roman ist nicht nur inhaltlich überzeugend, sondern auch optisch sehr ansprechend. Vor jedem neuen Kapitel gibt es mehr oder wenige lustige oder passende Zitate und Weisheiten, geschrieben im Schreibmaschinenlook. Auch die vielen Abkürzen werden mit Side Notes erläutert, so dass der Lesefluss ohne Störung verständlich fortgesetzt werden kann. Marks Erzählungen sind gespickt von eher unaufregenden Erlebnissen, die aber wunderbar humorvoll und melancholisch beschrieben werden. Durch das Benutzen von Dialekt von verschiedenen Figuren wird die Handlung nahbarer und sehr authentisch, was mir beim Lesen auch häufig ein Grinsen ins Gesicht gezaubert hat. Generell lässt sich die Geschichte trotz der vielen Seiten sehr schnell lesen. Mark ist ein toll ausgearbeiteter Protagonist, seine Gefühle und Gedanken sind sehr realistisch und spiegeln glaube ich den Geist der Zeit gut wieder, auch wenn ich dies nur aus Erzählungen beurteilen kann. Von mir gibt’s auf jeden Fall eine Empfehlung, allein schon weil wir deutlich mehr Indie-Verlage unterstützen sollten! Und eine besondere Story im alternativen Setting gibt‘s noch dazu 🍻
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