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Es ist das 123ste Jahr nach der Landung auf Anaximenes. Kaum eine Kolonie ist so weit entwickelt. Millionen von Menschen organisieren sich friedlich in mehreren Städten und etablierten ein stabiles sowie freiheitliches System.
Grund genug für das irdische Imperium dem andauernden Argwohn beider Welten etwas entgegen zu stellen. Die Navy übergibt im Zeichen des Bündnisses ihre fünfte Flotte.

Somit ist Anaximenes neben der Erde die einzige selbstständig raumfähige Nation.
Diese Gelegenheit möchte die Astronomin Serafina Medwedew nutzen, um ihren Stern »Mischka« aus der Nähe zu erforschen, ehe ihr Leben ein Ende findet. Es wird die erste und bedeutendste Mission für die anaximenische Spacegroup.

Jedoch sind die übergebenen Schiffe nicht im besten Zustand, weshalb zwanzig zusätzliche Techniker mit an Bord genommen werden. Einer unter ihnen ist der 20jährige Marc Stevens, der bisher ein ereignisloses Leben am Campus führte und versucht, dieses zu ordnen.
An Bord der U.T.S. Togona erhält er nicht nur die Chance seines Lebens, sondern findet ein völlig neues.

436 pages, Paperback

Published October 26, 2021

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Galax Acheronian

47 books4 followers

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Community Reviews

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Displaying 1 - 2 of 2 reviews
Profile Image for Callibso.
1,024 reviews20 followers
February 21, 2022
Ich habe aus der Reihe “Kolonialwelten” bisher nur Band 4 “Erstkontakt” gelesen, aber mit Hilfe des Glossars gelang der Einstieg in die Welt schnell. Im wesentlichen muss man wissen, dass auf der Erde die NCP (National Christian Party) herrscht und ein diktatorisches, restriktives, religiös untermauertes System errichtet hat, dass andere Meinungen nicht zulässt, die Sexualität mit Hormonen unterdrückt und Homosexualität verbietet. Vor einigen hundert Jahren sind Menschen mehr oder weniger freiwillig ausgewandert und haben auf Anaximenes eine neue friedliche, diverse Gesellschaft aufgebaut, die eine Art positive Utopie darstellt.
In diesem Roman geht es um die Reise eines Schiffes von Anaximenes zum Stern Mischka, um dort verschiedene Forschungen durchzuführen. Man findet auf dem Schiff einen blinden Passagier, der vor dem irdischen System geflohen ist. Über den jungen Marc Stevens und diesen blinden Passagier wird uns die Gesellschaft an Bord geschildert, sowie die Reise und die Auseinandersetzungen mit der irdischen Flotte, denn diese bemerkt unsere Anaximener irgendwann.
Ich fand den Einstieg in den Roman etwas holprig: es kommen sehr viele neue Personen an Bord, müssen sich an das Leben dort gewöhnen und den Umgang miteinander lernen. Dabei nervten mich die gegenseitigen Frotzeleien auf die Dauer, dazu kommt noch, dass sich die Sprache etwas verändert hat und die Anaximener gerne “Yaa", "Naa" und "Jokei" sagen, was ich ziemlich schnell gar nicht mehr lesen mochte. In den “Kolonialwelten” gibt es eine spezielle Art des Überlichtantriebs, ein durchdachtes Konzept, das auch als Handlungselement verwendet wird. Seltsam fand ich dabei die Maßeinheit Petameter (10 hoch 15 Meter) statt des geläufigen Lichtjahres (1 Lichtjahr sind etwa 10 Petameter).
Mir wurde anfangs viel zu viel am Schiff herumgebastelt und -geschraubt. Ich verstehe, dass hier das Schiff aus der Sicht der jungen Techniker geschildert werden sollte, aber ich fand die daraus entstehenden Dialoge nicht überzeugend und hier hatte der Roman Längen. Die Gesellschaft an Bord ist zwar militärisch organisiert, was ich eigentlich gar nicht mag, die Anaximener sind aber durch und durch friedlich, sie versuchen verzweifelt, den Konflikt mit den Menschen von der Erde friedlich zu lösen.
Am stärksten empfand ich den Roman immer dann, wenn er seine positive Botschaft verbreitet, wenn er Diskussionen zwischen religiös verbohrten Erdenmenschen auf der einen und Anaximenern auf der anderen Seite beschreibt, auch wenn die Menschen von der Erde ziemlich plakativ geschildert werden. Insbesondere der blinde Passagier macht eine große Entwicklung im Laufe des Buches durch, dabei merkt man aber auch, dass dieses Buch eine positive Weltsicht verbreiten will: es geht immer alles gut aus, niemand schießt und durch flammende Reden kann man Menschen zumindest zum Nachdenken bringen, die jahrzehntelang anders indoktriniert worden sind.

Die Gestaltung des gedruckten Buches könnte besser sein und ist für mich eher eine Kategorie “Werbung für eBooks”: Titelbild und Grafiken sind sehr dunkel, einige Tippfehler finden sich und den Flattersatz mag ich überhaupt nicht.
This entire review has been hidden because of spoilers.
Profile Image for Olschi.
9 reviews
July 9, 2024
Es ist eine andere Art von SciFi. Hier merkt man deutlich das Feingefühl der Autorin.

Der Fokus liegt auf die Figuren, die in ihrem neuen alten Raumschiff zu einem Team heranwachsen müssen.
Ebenso liegt der Fokus auf die Erforschung einer Sonne, obwohl dies kein bisschen Handlungsrelevant ist. Es ist die Verpack für die eigentliche Geschichte zweier Welten, Politik und Gesellschaft, die sich mit jeder Szene weiter zuspitzt.
Es ist kein Vergleich zu den anderen, die deutlich packender waren. Eigentlich hat das Buch fünf Sterne verdient. Gemessen mit den anderen Bändern kann es aber nicht ganz mithalten.
Sehr wohl aber mit allen anderen SF-Werken auf dem Markt und weit hinaus.
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