„Weihnachtswunsch und Hochzeitspunsch“ von Angelika Lauriel ist der zweite Band ihrer Küsse auf Französisch Reihe.
Um die Weihnachtszeit soll es endlich soweit sein und Mia will ihren Verlobten Niklas heiraten. Ein erster Anlauf im Sommer wurde von beiden kurzfristig gecancelt, da ein akuter Anfall von kalten Füßen dazwischenfunkte. Jetzt soll die pompöse Märchenhochzeit im wunderschönen Metz die Krönung ihrer Liebe sein. Doch im letzten Moment häufen sich die schlechten Nachrichten und immer mehr geht schief bei der geplanten Traumhochzeit. Dazu kommen die erneuten Zweifel von Mia und Niklas, so dass die Brautjungfern und Trauzeugen alle Hände voll zu tun haben, damit am Ende tatsächlich geheiratet wird.
Man kann das Buch sicher auch unabhängig vom ersten Teil lesen, aber für die Zusammenhänge ist es wahrscheinlich von Vorteil, wenn man Vorkenntnisse hat.
Sophie und Yannis, das Paar aus Teil 1, spielt wieder eine wichtige Rolle, aber auch die anderen Freundinnen von Mia gehören zu den Charakteren, aus deren Perspektive die Geschichte erzählt wird. Bei all der Hochzeitspanik von Mia und Niklas hat sich mir nicht erschlossen, warum die beiden überhaupt heiraten wollen, aber egal. Wie schon im ersten Band hatte ich meine Schwierigkeiten, mit irgendeinem der Charaktere Sympathien aufzubauen. Weder Camille noch Greta konnten mich ernsthaft berühren und auch bei Camilles Liebesleben oder selbst beim Brautpaar sprang kein Funke über. Vom mürrischen Yannis will da gar nicht reden.
Das Hochzeitschaos wurde mit jeder neuen Hiobsbotschaft absurder und konstruierter. Mir persönlich fehlte der Humor in der Handlung, den ich beim Klappentext erwartet hätte. Das Ende konnte mich auch nicht ganz abholen, aber dafür punktet die weihnachtliche Kulisse von Metz.
Mein Fazit:
Ich bin auch mit der Fortsetzung nicht wirklich warm geworden und vergebe insgesamt drei Sterne!