Für eine Dissertation überraschend unterhaltsam und klar geschrieben. Eine ausführliche Betrachtung der marxistischen (Literatur-)Theorie kommt im Methodenteil zwar leider zu kurz, dafür eignet sich das Buch als lesenswerte Einführung in den Poststrukturalismus (spezifisch Nietzsche, Foucault und Derrida, letzterer wird besonders ausführlich und klar behandelt). Dass Poststrukturalismus und Marxismus - Achtung: Spoiler - nicht besonders gut miteinander auskommen ist zugegeben kein besonders überraschendes Ergebnis, auf wieviele unterschiedliche kreative Arten eine Poststrukturalismus-Rezeption scheitern kann hingegen schon.