Zwischen Sekt und Sahnetorte stellte Oma die Frage der Fragen: „Kind, willst du nicht endlich heiraten und Kinder kriegen?“ Kurz davor hatte es für Henriette 30 geschlagen und ihr unabhängiges Leben war super. Doch über Nacht scheint sie zum Ü30-Härtefall geworden zu sein: Von den einen kritisch beäugt, von den anderen beneidet. Zwischen Bausparvertrag, Dating-Chaos, DJ-Pult und digitalem Nomadentum sucht Henriette Hell nach einem Lebensentwurf, der die inneren und äußeren Fragen zum Verstummen bringt. Bis sie erkennt: Das Leben kann mich mal … so nehmen, wie ich bin!
Leichte, unterhaltsame Lektüre und überwiegend zutreffende Beschreibung der Generation Y. Minuspunkte für: internalisierte Misogynie, permanenter Alkoholkonsum und Glorifizierung von Trinkfestigkeit.
Zwischendurch abgebrochen. Vielleicht für den ein oder anderen unterhaltsam, für mich war es eher eine oberflächliche Aneinanderreihung ihres persönlichen Alkoholkonsumes auf Partys und Kater-Morgen.