Jump to ratings and reviews
Rate this book

Betongold

Rate this book
Drei Freunde und die dunkle Seite einer leuchtenden Stadt

Josef Frey, genannt Smokey, hat sein Leben als Mordermittler verbracht, doch seit fünf Jahren ist er raus. Morbus Bechterew, eine unheilbare Rückenkrankheit, zwingt ihn, den Blick auf den Boden zu richten, goldenen Münchener Boden. Mithilfe von Cannabis und endlosen Spaziergängen durch die Stadt will er seinen Schmerzen entkommen. Bis sein alter Freund Schani, der sich zuletzt als Immobilienhai einen unrühmlichen Namen gemacht hat, mit dem Gesicht nach unten in einer Baugrube liegt. Auf der Suche nach der Wahrheit über den Tod des Freundes muss Smokey weiter durch München laufen, denn er weiß: Die Antwort liegt irgendwo da draußen, in den Straßen seiner schönen und grausamen Stadt.

240 pages, Hardcover

First published October 5, 2021

Loading...
Loading...

About the author

Tanja Weber

28 books1 follower

Ratings & Reviews

What do you think?
Rate this book

Friends & Following

Create a free account to discover what your friends think of this book!

Community Reviews

5 stars
7 (38%)
4 stars
5 (27%)
3 stars
4 (22%)
2 stars
1 (5%)
1 star
1 (5%)
Displaying 1 - 8 of 8 reviews
Profile Image for Wal.li.
2,671 reviews73 followers
March 9, 2025
Baulöwe

Da liegt er in der Baugrube, der Schani. In ihrer Jugend waren die drei Freunde der Sepp, der Hias und der Schani unzertrennlich. Doch nach der Schule machte der Schani eine Ausbildung und hat später das Gerüstbauunternehmen übernommen. Der Sepp ging zur Polizei und der Hias auf Weltreise. Nun sind die Jahre ins Land gegangen. Der Schani liegt tot in der Grube. Der Hias hat die Kneipe seiner verstorbenen Frau übernommen und heißt jetzt Moni. Und der Sepp ist Frührentner. Wegen seinem Bechterev und der Schmerztherapie heißt er jetzt Smokey. Tja, der Smokey will herausfinden wieso der Schani tot ist.

Drei Freunde seit Kindertagen und doch sind sie unterschiedliche Wege gegangen. Der Schani kam aus einfachen Verhältnissen. Vielleicht wollte er deshalb immer hoch hinaus. Eine Firma und noch eine Firma; ein Grundstück und noch ein Grundstück. In München, das muss doch eine Lizenz zum Geld drucken sein. Jedoch irgendetwas läuft nicht so. Sonst würde es die Baugrube nicht geben. Dort stand nämlich des Häuschen der Mutter vom Schani, auch unter Denkmalschutz. Und nun ist da die Baugrube und der Schani tot. Es lässt dem Smokey keine Ruhe. Was ist in der Nacht passiert? Er muss bohren, obwohl das nicht mehr seine Aufgabe ist, aber der Schani war ein Freund.

In ganz eigener Sprache, die einen nahe an die Gedanken der Personen bringt, wird die Geschichte von drei Freunden erzählt, die sich recht unterschiedlich entwickelt haben. In kurzen Rückblenden erfährt man, wie sie durchs Leben gegangen sind. Nur der Moni hat eine Tochter. Und irgendwie hat das Leben sie zusammengeschweißt fast wie eine Familie. Und doch fragt man sich, wie kann es dann zu diesem Todesfall kommen. Ist der Schani mit seinen Bau- und Grundstücksgeschäften irgendwo angeeckt? So gerissen wie er sich als Geschäftsmann verhalten hat, liegt der Gedanke irgendwie nahe. In ruhigen Worten wird das erzählt und doch baut sich beim Lesen eine Spannung auf. Man will wissen, wo es der Schani übertrieben hat. So wie der Sepp einmal sagt, es gab zwei Schanis, den Geschäftsmann und den Freund. Und es geht auch um die Lösung, welcher von Beiden umgebracht wurde.
Profile Image for Daniel.
557 reviews70 followers
September 30, 2021
Josef Frey, genannt Smokey, Ex-Mordermittler im Frühruhestand mit Morbus Bechterew, Martin Schanninger, genannt Schani und Matthias "Hias" Hinterkammer, gennant Der Moni sind seit ihrer Kindheit Freunde. Alle haben einiges erlebt in München, haben sich entzweit und sind trotzdem immer wieder zusammengekommen.
Nachdem Smokey nun in Ruhestand ist, Corona das Leben vom Moni und seiner Kneipe schwer macht, wird es nicht leichter. Außerdem liegt Schani eines Morgens tot in seiner eigenen Baugrube. Wer hat ihn warum ermordet und sollte Smokey nicht lieber das ermitteln als Privatperson sein lassen?

Vollkommen unblutiger Krimi, der zwischen dem Jetzt und Stationen der gemeinsamen Freundschaft hin und her springt. Sehr lesenswert, da alle Figuren sympathisch sind. Sehr gut geschrieben, so als wäre man dabei, sehr nahbar. Absolute Empfehlung.
Profile Image for Azyria Sun.
694 reviews4 followers
October 30, 2021
Ein bodenständiger Provinzkrimi mit Charme und ernstem Hintergrund

Worum geht’s?
Joseph Frey, genannt Smokey, ist ein ehemaliger Mordermittler, der in München lebt. Trotz seiner Krankheit Morbus Bechterew lässt er sich nicht unterkriegen und genießt sein Leben, trifft sich mit seinen Kumpels Moni und Schani – bis letzterer tot in einer Baugrube aufgefunden wird. Zunächst sieht es nach einem Unfall aus, aber Smokey kann das nicht auf sich beruhen lassen.

Meine Meinung:
„Betongold“ von Tanja Weber (Hoffmann und Campe Verlag, 2021) ist ein Kriminalroman, bzw. ein Provinzkrimi, der mich von Anfang an gut unterhalten hat. Ich mag das mundartliche, das die Autorin mit hineingebracht hat. Die Sprache ist zwar einfach, aber lebendig. Es geht um Freundschaft, einen Mord und auch darum, wer bei den steigenden Mieten auf der Gewinner- und wer auf der Verliererseite steht. Es ist eine Geschichte, die zu Herzen geht, aber auch eine Geschichte über die grausame Realität.

Smokey, Moni und Shani und besonders ihre lebenslange Freundschaft haben mich hierbei besonders berührt. Jeder der drei ist eine ganz eigene Persönlichkeit aber gerade deswegen oder trotzdem sind sie bis ins hohe Alter hinein gute Freunde geblieben. Smokey, der von Morbus Bechterew gezeichnet ist und gebeugt mit Schmerzen durch die Gegend zieht, verfolgt von den Toten, die ihm im Laufe seiner Ermittlertätigkeit über den Weg gelaufen sind. Moni, der die Liebe seines Lebens an den Krebs verlor. Der tätowierte Barbesitzer, der dennoch weitermacht. Und Shani, der es mit Fleiß und Ehrgeiz weit gebracht hat, dabei jedoch nie seine Wurzeln vergaß und dennoch nie genug hatte, was ihm am Ende zum Verhängnis wurde. Aber: Wünscht sich nicht jeder eine Clique, wie diese drei? Wie schön, wenn man auf ein gemeinsames, langes Leben zurückblicken und gemeinsame Augenblicke Revue passieren lassen kann. Besonders schön fand ich auch, dass Smokey und Moni sich ohne zu fragen um Lizzy, Shanis Mutter kümmern und sie besuchen, als Shani nicht mehr unter ihnen weilt.

Die Geschichte selbst hat mich an die Eberhofer-Bücher von Rita Falk erinnert. Vielleicht liegt es an der Sprache. An den Charakteren. Wir haben es hier mit keinem blutigen Krimi zu tun, sondern der Fall ist subtiler gelagert. Es geht um Wirtschaftskriminalität, Insidergeschäfte, Immobilien – ein absolut aktuelles Thema. Und meiner Meinung nach hat die Autorin die Komplexität dieses Themas perfekt rübergebracht. Es war spannend und hintergründig und es war ein Vergnügen, Smokey bei seinen Spaziergängen begleiten zu dürfen, bis er der Lösung immer näherkam. Wir hatten zwar keine Spannungspeaks, aber ich wurde gut unterhalten, das Buch und die Charaktere sind bodenständig und ich würde zu gerne noch mehr über Smokey lesen. Er ist einfach ein natürlicher, herzlicher Mensch, den man auch gerne im realen Leben kennenlernen möchte!

Fazit:
In „Betongold“ erweckt Tanja Weber eine absolut herzliche Clique, bestehend aus Smokey, Moni und Shani zum Leben. Drei Männer, die eine lebenslange Freundschaft verbindet und die der Mord an einem von ihnen beendet. Der dialektische münchner Schreibstil der Autorin hat mir hierbei besonders gut gefallen und auch die Hintergründe, die uns in die durchaus aktuellen Themen der Wirtschaftskriminalität und der Immobilienhaie hineingeworfen haben, kurz zurück ins Jahr 2015 und der Flüchtlingskrise. Das Buch greift diese Themen auf und erzählt darum herum auf herzliche und liebevolle Weise einen Provinzkrimi, der wirklich unterhaltsam ist und einen Smokey total ins Herz schließen lässt.

5 Sterne von mir für diesen bodenständigen aber durchaus amüsanten Kriminalroman.
603 reviews5 followers
November 4, 2021
Über Freundschaft von Smokey, Schani und Hias

Buchmeinung zu Tanja Weber – Betongold

„Betongold“ ist ein Kriminalroman von Tanja Weber, der 2021 im Hoffmann und Campe Verlag erschienen ist.

Zum Autor:
Tanja Weber, gebürtige Berlinerin, aber zur Schulzeit von den Eltern nach Bayern verschleppt. Abitur in Bayern, Studium der Theater-, Film- und Fernsehwissenschaft sowie Kunstwissenschaft wieder in Berlin. Tanja Weber hat als Theaterdramaturgin gearbeitet und war als Drehbuchautorin für zahlreiche TV-Produktionen tätig. Ihr erster Roman „Sommersaat“ erschien im Juli 2011 und wurde für den Friedrich-Glauser-Preis nominiert. Im Frühjahr 2013 erschien mit „Oberland“ der zweite Teil der Reihe um den Postboten Johannes Stifter. Unter dem Pseudonym Marie Matisek schreibt Tanja Weber Unterhaltungsromane, als Judith Arendt Krimis.
Mit ihrer Familie lebt Tanja Weber im Umland von München.

Klappentext:
Josef Frey, genannt Smokey, hat sein Leben als Mordermittler verbracht, doch seit fünf Jahren ist er raus. Morbus Bechterew, eine unheilbare Rückenkrankheit, zwingt ihn, den Blick auf den Boden zu richten, goldenen Münchener Boden. Mithilfe von Cannabis und endlosen Spaziergängen durch die Stadt will er seinen Schmerzen entkommen. Bis sein alter Freund Schani, der sich zuletzt als Immobilienhai einen unrühmlichen Namen gemacht hat, mit dem Gesicht nach unten in einer Baugrube liegt. Auf der Suche nach der Wahrheit über den Tod des Freundes muss Smokey weiter durch München laufen, denn er weiß: Die Antwort liegt irgendwo da draußen, in den Straßen seiner schönen und grausamen Stadt.

Meine Meinung:
Das Besondere an diesem Buch ist der lockere Erzählton der Geschichte. Smokey, Schani und Hias sind seit Kindertagen befreundet und nun liegt der Schani tot in einer Baugrube. Smokey, Polizist im Frührentnerdasein wegen seines Rückenleidens, will wissen, warum sein alter Freund sterben musste. Verdächtige gibt es genug, denn Schani war ein rücksichtsloser Immobilienhai, allerdings manchmal mit Herz. Die Geschichte wird aus der Sicht Smokeys erzählt und dreht sich vorwiegend um Beziehungen und das Leben über all die Jahre im Münchener Stadtteil Giesing. Es gibt viele Nebenhandlungen und der Kriminalfall wird zeitweilig zur Nebensache. Trotzdem hat mich die Geschichte um die drei Freunde lange Zeit gefesselt. Smokey ist eine durch und durch sympathische Erscheinung, der versucht hinter die Fassaden zu schauen. Viele kleine Episoden und der humorige Grundton sorgen für ein entspanntes Lesen. Im Gegensatz zum humorigen Grundton steht die eher traurige Tristesse des Lebens in Giesing, das durch viele Probleme und Schicksalsschläge geprägt ist. Gegen Ende widmet sich die Autorin den Immobilienhaien und ihrem Umfeld. Seltsamerweise fand ich diesen Abschnitt weniger interessant. Übrigens wird der Todesfall vollständig geklärt.

Fazit:
Das Buch ist eher ein Beziehungs- als ein Kriminalroman, der von der Erzählkunst der Autorin und der sympathischen Hauptfigur lebt, mich aber lange Zeit gefesselt und gut unterhalten hat. Gerne vergebe ich vier von fünf Sternen (80 von 100 Punkten) und spreche eine Leseempfehlung aus für die Freunde von Romanen im Stil von Hakan Nesser.
531 reviews3 followers
October 10, 2021
Smokey, Schani und der Moni sind Freunde seit Kindestagen, doch nun wird Schani tot in einer Baugrube aufgefunden. Smokey ist ein frühpensionierter Polizist und möchte natürlich wissen, was hinter dem Tod seines Freundes steckt. Schani ist ein Aufsteiger, vom Dachdeckermeister zum Immobilienbesitzer und nun liegt er tot in einer Baugrube. Da kommt in Smokey natürlich sein Polizistenherz durch. Dem Moni gehört Monis Eck, die nach seiner Frau Monique benannt wurde, Diese ist allerdings vor einigen Jahren an Krebs gestorben und nun ist ihm nur noch die Kneipe und seine Tochter Aymee geblieben. In diesem Kreis speilt sich das Leben hier in Giesing ab. Smokey ist zwar durch seinen Bechterew sehr stark eingeschränkt, aber das hält ihn nicht davon ab, der Wahrheit auf den Grund zu gehen.
„Betongold“ von Tanja Weber ist ein sehr hintergründiger Krimi in einer Giesinger Bewohnerkultur. Die beteiligten Menschen werden sehr behutsam und tiefsinnig beschrieben. Da ist Smokey, der seinen „Russen“, eine Bechterew mit sich herumträgt und deshalb auch Cannabis auf Rezept benutzen darf. Das erhöht natürlich die Stimmung, wenn er in Monis Eck mit seinem Freund, dem Moni philosophiert. Der Moni, heißt eigentlich gar nicht Moni, aber nachdem seine Frau die Monique verstorben ist, blieb der Name erhalten und deshalb heißt er auch nun der Moni. Er ist einer der besten Freunde von Smokey und der einer der besten Kunden von Moni. Auch der Schani wird sehr genau beschrieben und auch seine Zerrissenheit, als Mitglied des Freundeskreises, aber auch als Immobilienbesitzer. Die Story ist sehr schön unterbrochen mit Eindrücken aus der Vergangenheit und erläutert so die Beziehungen der einzelnen untereinander. Die Aktualität der Story liegt, meines Erachtens, in der Undurchsichtigkeit in den Immobiliendeals dieses Gewerbes. Das eine Hand wäscht die andere wird immer wieder allzu deutlich. Doch das sind eigentlich Abfallprodukte, eingebettet wird der Mord, in dieser Geschichte. Eine sehr schön entwickelte Story, in der der Höhepunkt natürlich bis zum Ende aufbewahrt wird.
Ich finde diesen Krimi sehr unterhaltsam und sehr tiefgründig. Er regt zum Überlegen an und die einzelnen Szenen sind sehr intensiv beschrieben. Immer wieder muss ich bei der Beschreibung des cannabisrauchenden Ex-Kommissars lächeln und ich stelle mir die Figur eines anderen Münchener Kommissars vor, der so seine Erfahrung mit Pilzen hat und auch sehr eigenständig daherkommt. Ich kann diesen Krimi nur wärmstens empfehlen.
Profile Image for Magnolia .
666 reviews3 followers
November 14, 2021
Der Schani liegt da unten, in der Baugrube. Tot ist er - es gibt keinen Zweifel. Smokey, der frühere Polizist, schaut hinab und von oben kann er die dicken Geldbündel in Schanis Hose sehen. Krachen hat er es lassen, sein Leben in vollen Zügen genossen.

Sehr unterhaltsame Münchner Geschichten ranken sich um die drei Freunde Schani, Moni und Smokey. Freunde sind sie schon seit Ewigkeiten, sie sind zusammen durch dick und dünn gegangen, irgendwie Familie waren und sind sie.

Ich war sofort von dem so authentischen Schreibstil angetan, der Roman spiegelt das Lokalkolorit der Stadt auf angenehme Weise wider, schafft eine ganz eigene Atmosphäre. Für das münchnerische Flair und die so angenehme Sprache konnte ich mich sofort begeistern und musste trotz des tragischen Todesfalles anfangs des Öfteren schmunzeln.

Schani war der Überflieger, hat es mit seinen Immobiliengeschäften zu was gebracht, auch wenn es zunächst gar nicht danach ausgesehen hat. War sein Sturz in die Baugrube ein Unglücksfall oder hat es einer auf ihn abgesehen und wenn ja, warum? Smokey ist zwar seit fünf Jahren in Pension, aber als ehemaliger Ermittler kann er es nicht lassen, er muss selber der Sache auf den Grund gehen. Morbus Bechterew zeigt ihm immer wieder seine Grenzen auf und doch will er die Wahrheit wissen. Moni ist der dritte in ihrem Bunde, seine Gastwirtschaft ist sowas wie ihr Wohnzimmer.

Tanja Weber hat den richtigen Ton getroffen, hat jeder Figur seine Eigenart gelassen. Erzählt aus deren Leben - wie sie wurden, was sie sind. Den 18. Geburtstag etwa hat der Schani 1974 gefeiert, übertitelt ist diese Episode „München leuchtet“. Ja, es leuchtet mit diesen so eigenwilligen Charakteren noch ein wenig mehr. Dieser Krimi bezaubert auch und gerade durch den Münchner Dialekt und beleuchtet wie nebenbei das lukrative Geschäft der Immobilienhaie.

„Betongold“ ist ein rundum gelungener Provinzkrimi mit liebenswerten Charakteren, den ich in einem Haps verschlungen habe. Gerne empfehle ich dieses amüsante Stück Kriminalgeschichte mit durchaus ernstem Hintergrund weiter.
2,416 reviews14 followers
October 14, 2021
Zum Inhalt:
Josef, genannt Smokey, hat als Mordermittler gearbeitet doch die Erkrankung Morbus Bechterew zwingt ihn nun den Blick immer auf den Boden zu richten. Um die Schmerzen zu ertragen macht er lange Spaziergänge und konsumiert Cannabis. Dann wird seine alter Freund Schani mit dem GEsicht nach unten in einer Baugrube aufgefunden. Wer hat dem Immobilienhai das angetan? Smokey muss das unbedingt herausfinden.
Meine Meinung:
Thematisch hat mich das Buch sehr interessiert, wurde aber eher enttäuscht denn positiv überrascht. Ich fand schon das Cover nicht sehr ansprechend, der Schreibstil war für mich dann aber die größte Enttäuschung. Ich fand das Buch enorm sperrig geschrieben, die Gegenwartsform hat auch deutlich dazu bei getragen. Ich hatte auch enorme Mühe mit der Zuordnung all dieser bayerischen Spitznamen und Begriffe. Letztendlich habe ich das Buch nach der Hälfte abgebrochen.
Fazit:
Konnte mich nicht überzeugen
115 reviews
October 5, 2021
Die Tanja hat einen Krimi geschrieben der meiner Meinung nach sehr streitbar ist. Man muss diesen Schreibstil mögen, anderenfalls kommt man mit dem Buch nicht zurecht. Nun für mich als Nicht-Münchner kann ich zwar mit nicht allen Plätzen etwas anfangen, doch holt mich Tanja Weber mit der Tiefgründigkeit hier an anderer Stelle ab. Eine gelungene Mischung aus Gesellschaftsstudie und (an mancher Stelle zu wenig) Krimi. Die Charaktere die sie beschreibt sind alle nachvollziehbar und jeder kennt solche Personen. Ihr Schreibstil ist flüssig und wenn man sich in die Rückblicke eingwöhnt liest sich das Buch sehr schnell. Nun, für wen ist dieses Buch geeignet? Ich würde schon sagen, dass jeder etwas mit diesem Buch anfangen kann, allerdings glaube ich, dass Münchner damit besser fahren. Dennoch eine klare Probierempfehlung denn ist mal etwas anderes…
Displaying 1 - 8 of 8 reviews