Pandabär Nicht-Peter knabbert beim Frühstück genüsslich an einem Bambusrohr – und hat die beste Panda-Idee aller Zeiten! Er pustet kräftig in sein Lieblingsessen. Was kommt heraus? Erst ein Ton, dann zwei und schließlich die schönste Melodie der Welt. Aber so ganz allein macht das Musizieren keinen Spaß. Also startet er mit seinen Freunden eine Panda-Pand. Damit ist die Langeweile-Pandamie vergessen. Und der Konzerttermin steht. Die Frage ist nur: So viele Pandas mit Bambusflöten, ob das gutgehen kann? Die riechen doch so lecker …
Eine nachdenkliche und tierisch komische Vorlesegeschichte!
Dreimal hab ich dieses wunderbare Hörbuch nun schön angehört und jedes Mal gemeinsam mit großen Spaß daran. Und dann hätte ich fast vergessen eine Rezension dazu zu schreiben!
Panda-Pand ist nach Hey, hey, Taxi das zweite Kinderbuch von Saša Stanišić. Es ist ein herrlicher Spaß für Kinder (und Erwachsene). Und gelesen vom Autor macht das Ganze gleich noch mehr Freude. Denn man hört richtig, wieviel Vergnügen er selber an der Sache hat. Ein bisschen neidisch ist man dann natürlich auf seinen Sohn, der diesen Spaß und immer neue Geschichten jederzeit haben kann.
Ein Panda der Nicht-Peter heißt und Bambus liebt. Ach welch Panda heißt schon Peter und welcher Panda liebt Bambus nicht? Saša Stanišić erzählt mit sympathischem Akzent seine eigene Geschicht über einen Panda, der mit seinem Bambusfrühstück plötzlich Musik macht und Freunde sucht, mit denen er eine Band gründen kann.
Panda Pand ist eine komische Geschichte, die gleichzeitig einen lehrenden Hintergrund hat. Sie spricht einfache Lerninhalte an wie z.B. das Gegenteil, aber auch die Umwelt kommt nicht zu kurz. Witzig und dennoch einfühlsam regt Saša Stanišić zum Nachdenken an.
Natürlich fehlen die tollen Bilder aus dem Buch, doch auch die Erzählungen sind gut vorstellbar und so ist auch die Länge von 37 Minuten ideal, um von kleineren Kindern konzentriert gehört zu werden. Bei uns wurde die CD beim Zubettgehen gehört, auch hierfür eignet sie sich gut.
Saša Stanišić ist einer meiner liebsten deutschsprachigen Autor*innen und ich habe mir in den Kopf gesetzt, jedes seiner Bücher zu lesen. Glücklicherweise hat der Mann noch nicht soooo viel publiziert (5 Bücher für Erwachsene, 5 Bücher für Kinder), sodass mir Stand Juni 2025 nur noch ein Buch fehlt: Hey, hey, hey, Taxi! 2. Da mir der erste Band nicht soooo gut gefiel, warte ich auch hier aufs Taschenbuch.
Panda-Pand (ein Wortspiel zu "Panda-Band") ist ein ganz zauberhaftes Kinderbuch, welches von Günther Jakobs illustriert wurde. Pandabär Nicht-Peter knabbert beim Frühstück genüsslich an einem Bambusrohr – und hat die beste Panda-Idee aller Zeiten! Er pustet kräftig in sein Lieblingsessen. Was kommt heraus? Erst ein Ton, dann zwei und schließlich die schönste Melodie der Welt. Aber so ganz allein macht das Musizieren keinen Spaß. Also startet er mit seinen Freunden eine Panda-Pand. Damit ist die Langeweile-Pandamie vergessen. Und der Konzerttermin steht. Die Frage ist nur: Wird das gut gehen?
Stanišić hat einfach einen tollen Humor, sodass das Buch nicht nur Kindern, sondern auch vorlesenden Erwachsenen Spaß macht. Herrlich fand ich den beschriebenen "Pipipfotenstand" mit dem Hinweis: "Solltest du auch mal ausprobieren." Bahaha. Toll fand ich auch folgende Passage: "Wenn man in einer Geschichte in den finsteren Teil des Waldes gerät, so kommt bald eine Gefahr daher. In unserer Geschichte kam nicht Gefahr, sondern Gerhard daher. Besser gesagt Nicht-Gerhard, Nicht-Peters Nachbar." Herrlich. Generell durchbricht Stanišić oft die vierte Wand und referiert auf einer Metaebene über das Schreiben bzw. das Konzept der Geschichte.
Der einzige Knackpunkt ist, dass Stanišić krampfhaft versucht hat, das Thema Umweltschutz mit in das Buch einzuarbeiten und das will ihm nicht so richtig gelingen. Die Pandas stampfen immer weiter durch den Wald, bis sie schließlich in ein Gebiet kommen, in dem dieser abgeholzt und vom Menschen industriell genutzt wird. Kann man machen, hat aber eigentlich nicht zur Geschichte gepasst und wirkte sehr erzwungen. Ich verstehe, warum Stanišić ein so wichtiges Thema auch einem jungen Publikum als Denkanstoß mitgeben möchte, aber ich finde nicht, dass ihm das hier besonders elegant gelungen ist. Sein Kinderbuch Wolf behandelt bspw. auch ein paar ernstere Themen (vor allem Mobbing) und da wird dies altersgerecht ganz wunderbar verhandelt. Es ist also möglich und eigentlich kann Stanišić das auch besser!
Im Nachwort, in dem Stanišić ebenfalls die Bedrohungslage für Pandas weltweit anspricht, gelingt ihm die Aufarbeitung des Themas natürlich viel besser: "Ich lebte damals in Jugoslawien (das auch bedroht war und bald aussterben sollte). Wie die Pandabären im Fernen Osten lebten, reimte ich mir zusammen von Fotos und aus einer Enzyklopädie, die nach Motten roch. Viel Wissen war das nicht, in Wissenslücken wächst gut die Fantasie." "Meinen Pandas geht es gut. Den Pandas in der Wirklichkeit eher nicht - bei nicht einmal zweitausend Tieren." etc. etc.
Alles in allem ist Panda-Pand aber wirklich ein gelungenes, lustiges Kinderbuch, das vielen Menschen viel Freude bringen wird. Ich werde es auf jeden Fall auch mal mit meinen Neffen lesen!
Das Hörbuch ist für Kinder sehr passend. Leider hat man dann natürlich die Illustrationen vom Buch nicht. Anfangs ist die Vorstellung unseres Hauptcharakters etwas merkwürdig. Im ganzen war das Buch gut. Ich bin natürlich nicht die passende Altersgruppe oder habe Kinder für die das was wäre aber ich würde es im Laden als Buch empfehlen, als Hörbuch weniger wegen der Illustrationen die Fehlen würden.
Humorvolle Geschichte für Kinder, sympathisch vom Autor selbst vorgelesen. Da es um Musik zum Frühstück geht, lohnt es sich auf jeden Fall, dass Hörbuch zu hören. Der Autor bringt seinen eigenen Humor durch das Lesen mit hinein.
Die Geschichte wird eingeleitet mit einer wirklich hervorragenden tiptop up-to-date Situierung im Genre-der-sprechenden-(exotischen)-Tiere ("Also nein, nein, nein, so doch nicht" - sobald man weiß, dass es "nicht so ist", darf man dann doch irgendwie wieder) die von den Illus, sorry Kollege, leider nicht aufgegriffen wird. Die illustren Pandas machen ganz okay gute Laune, aber wäre da nicht noch mehr gegangen, mehr Mitvollziehbarkeit tatsächlicher Panda-Körper (und/oder Panda-Umwelten?), zumindest vereinzelt mal, versteckt, zusätzlich zur Punkfrisur... Okay, also, die Illus schaffen es also nicht so ganz mit dem reflektierten Anthropomorphisieren wie der Text. Muss auch nicht, schon okay. Illus machen auch viel mehr Arbeit als mal eben schnell einen Text zu schreiben (und werden schlecht bezahlt), da kann man auch nicht auf alles Acht geben!!! Und wenn Nicht-Peter zoologie-ästhetisch informierter aussähe, wäre er dann vielleicht doch eher Peter? Undsoweiter. (Auf die Idee mit den Nicht-Namensgebungen werde ich ewig eifersüchtig sein.)