Köln 1952: Der Krieg ist noch nicht lange vorüber, als Wilhelm im Zimmer einer Wohnung steht, in das er eine Wand einziehen soll. Ein Auftrag, auf den der Handwerker sich keinen Reim machen kann, wo die Wand doch Licht wegnehmen wird. Die Bewohner aber, Margot und ihr Sohn Fred, gehen ihm danach nicht mehr aus dem Kopf. Margot ist Luxemburgerin und stammt aus großbürgerlichem Milieu, doch als sie mit siebzehn ein uneheliches Kind erwartet, steht sie vor den Trümmern ihrer Existenz. Sie muss ihre Heimat verlassen und ist mitten im Krieg auf sich allein gestellt. Als sie Jahre später nach Köln kommt, hat Margot Schuld auf sich geladen, und auch Wilhelm hat der Krieg traumatisiert. Wilhelm, Margot und Fred sind Verlorene – auf der Suche nach einem Zuhause, wie kein Ort es einem bieten kann. Also suchen sie das Zuhause beieinander, ohne zu wissen, ob dieses fragile Gebilde namens Familie halten wird.
Wenn wir heimkehren hat mich begeistert. Auch wenn ich am Anfang ein kleines bisschen Panik hatte. Denn das Buch ist echt dick mit seinen über 500 Seiten. Diese merkt man beim Lesen fast gar nicht. Ein tiefgründiger Roman über die Nachkriegszeit. & über einen Sohn mit seiner alleinerziehenden Mutter. Margot stammt aus Luxemburg & wuchs vor der Kriegszeit in einer wohlhabenden Familie auf. Männer sind in Margot's Leben immer wichtig & entscheidend. Zu dem haben sie ihr Leben geprägt. Neben ihrem Ehemann Hermann Heider & ihrem Vater ist das wichtigste ihr Sohn Fred. 1952 treffen Margot, Fred & Willi das erste mal aufeinander. Manchmal ist es leider so das es etwas langwierig ist. Es gibt Rückblenden. Im Buch geht es auch um Häusliche Gewalt. Es ist alles sehr detailliert beschrieben. Auf dieses Buch muss man sich einlassen & beschäftigen. Wenn man das kann bekommt man einen guten Roman. Mit einem guten Schreibstil. Der einen an das Buch fesselt. Trotz einiger Längen.