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Paula Modersohn-Becker "Kunst ist doch das Allerschönste"

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»Eine Russin fragte mich, ob ich denn das auch wirklich so sähe, wie ich das mach, und wer mir das beigebracht hätte. Da log ich und sagte stolz: ›Mon mari‹. Darauf ging ihr ein Talglicht auf und sie sagte erleuchtet: ›Ach so, Sie malen wie Ihr Mann malt.‹ Daß man so malt wie man selber, das vermuten sie nicht.« Paula Modersohn-Becker malte wie sie selber, und als sie am 20. November 1907 mit 31 Jahren starb, hinterließ sie ein Werk, das Epoche machte. In den Briefen an ihre Eltern, später vor allem an Otto Modersohn, spricht sie von ihrer Arbeit, beschreibt mit großer Treffsicherheit die Bilder, die sie in den Museen beeindruckten. Paula Becker ist eine hinreißende Briefschreiberin, und in ihren Schilderungen zeichnet sich über die wenigen Jahre ihres Schaffens hin ihre künstlerische Reifung ab, als hätte sie gewußt, daß sie nicht viel Zeit haben würde.

Corona Unger, Kuratorin am Paula Modersohn-Becker Museum in Bremen, hat die schönsten Briefe Paula Modersohn-Beckers ausgewählt und Bilder hinzugestellt, auf die in den Briefen Bezug genommen wird.

118 pages, Hardcover

Published January 1, 2007

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97 reviews
September 16, 2024
Ihre Worte klingen so modern und bringen mich zum schmunzeln. Es ist so wunderbar endlich die Worte und Briefe dieser fantastischen Frau und Künstlerin in meiner kleinen Sammlung zu haben. Ich liebe es, wie nah sie einem durch die Schriften erscheint.
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