Er bringt sie durch die Nacht. Und sie ihn zurück ins Leben.
Eigentlich wollte April nach einem schweren Schicksalsschlag einen Neuanfang in San Francisco wagen, gemeinsam mit ihrem Freund. Aber der ließ sie kurz nach der Ankunft im Stich. April ist trotzdem fest entschlossen, ihren amerikanischen Traum weiterzuverfolgen und ihr Leben wieder selbst in die Hand zu nehmen. Die WG mit dem Musiker Storm ist nur der erste Schritt.
Als Storm bei April einzieht, sieht sie zwar seine äußerlichen Narben, von seiner geschundenen Seele ahnt sie jedoch nichts. Schon bald merkt sie, wie sie sich auf unerklärliche Weise zu dem mysteriösen Mitbewohner hingezogen fühlt. Mit aller Macht versucht sie, diese Gefühle zu ignorieren. Schließlich hat sie noch mit ihren eigenen Dämonen zu kämpfen und traut weder der Liebe noch Storm ...
Karen Ashley ist das Pseudonym einer bekannten Jugendbuchautorin. Sie war schon als Kind von Geschichten und vom Reisen fasziniert. Kein Wunder, ist doch ihre Tabak kauende schwedische Urgroßmutter mit einem Schmied nach Amerika durchgebrannt. Ashley hat viele Jahre als Journalistin gearbeitet, in den USA mit einer Verhaltenswissenschaftlerin die Intelligenz von Pferden erforscht, in Perú die Regenbogenberge erklettert, in Schweden in einem Wald am Meer überwintert und in Norddeutschland Wurzeln geschlagen. Dort lebt sie heute mit ihrer Familie auf dem Land.
„Manche Narben sieht man, andere nicht. Es kann wehtun, verdammt weh, wenn wir uns füreinander öffnen, wenn der hübsche Glitzer weg ist und wir uns so sehen, wie wir wirklich sind.“ (Storm zu April in April & Storm 1)
Worum geht’s?
Nachdem sie ihre Krebserkrankung überstanden hat, wagt April einen Neuanfang und zieht mit ihrem Freund Jan nach San Francisco. Doch bereits nach kurzer Zeit macht Jan den Abgang und lässt April in der Mietswohnung sitzen. Guter Rat ist jedoch nicht weit und so entscheidet April, sich einen neuen WG-Mitbewohner zu suchen, ganz klar aber keinen Mann. Storm hingegen ist am Boden angekommen, flüchtet vor seiner Vergangenheit und kämpft gegen die Dämonen, die ihn quälen. Als er sich bei April vorstellt, weiß er, dass das nichts wird. Umso überraschter ist er, als April ihm nach einer waghalsigen Rettungsaktion das Zimmer anbietet. Und schon bald teilen die beiden nicht nur eine Wohnung miteinander…
April & Storm – Stärker als die Nacht ist Band 1 der Forever Us-Reihe, nicht in sich geschlossen und wird mit Band 2 April & Storm – Weiter als der Ozean fortgesetzt.
Schreibstil und inhaltliche Hinweise
Die Geschichte wird wechselnd durch April in der Ich-Perspektive und Storm in der Erzähler-Perspektive erzählt. Die Geschichte verläuft linear. Der Schreibstil ist locker, angenehm lesbar und kann einen mitreißen. Das Buch beinhaltet Intimszenen und kann potenziell triggernde Themen wie Substanzenmissbrauch beinhalten.
Meine Meinung
Eigentlich bin ich wirklich ein Fan von zusammenhängenden Mehrteilern, da leider oftmals der Effekt entsteht, dass die Bücher (künstlich) in die Länge gezogen werden und mit vermeidbaren Dramen als Cliffhanger enden. Deswegen war ich zunächst skeptisch, als April & Storm auf meinem Radar auftauchte. Da ich aber eine Schwäche für Musiker habe und das Cover einfach unfassbar schön ist, gab ich dem Buch und der Reihe dennoch eine Chance. Mit viel Licht, aber leider auch etwas Schatten konnte Band 1 im Großen und Ganzen aber schon überzeugen.
Bereits der Start hat mir ganz gut gefallen. April wurde frisch verlassen von ihrem Freund Jan, der rückblickend betrachtet auch definitiv nicht das Gelbe vom Ei war. Jetzt sitzt sie da in ihrem gerade erst verlängerten Mietvertrag, passt auf die Wohnung ihrer Vermieterin auf und muss sich neu sortieren. Eigentlich ist April nach Amerika gekommen, um ein Praktikum bei einem Arzt für Osteopathie zu machen, nachdem ihr dies bei ihrer Krebserkrankung sehr geholfen hat. Von ihrem Studiums-, Praktikums- und Arbeitsleben kriegt man jedoch recht wenig mit. Tatsächlich braucht das Buch echt einige Zeit, bis man an der „jetzt geht’s los“-Schwelle angekommen ist. April sucht einen Mitbewohner – oder eher Mitbewohnerin – und so kommt Storm in ihr Leben, der wiederum eine Bleibe sucht. Storm ist ein besonderer Charakter, der durch die Erzählerperspektive auch wenig Einblicke in seine Gefühlswelt gibt. Storm hat ein entstelltes Gesicht, einen kaputten Fuß und jede Menge emotionalen Ballast. Früh erfährt der Leser, dass Storm Angst vor den Paparazzi und der Presse hat, aber fast bis zum Schluss bleibt die Autorin Storms Geschichte schuldig. Viel mehr geht es darum, wie Storm es doch noch schafft, April zu begeistern (hierbei spielt eine dramatische Szene mit waghalsiger Rettung eines Hundes eine wichtige Rolle) und wie das Zusammenleben der beiden funktioniert, oder eben auch nicht funktioniert. Der Vibe des Buches ist dabei wirklich angenehm und man fühlt sich mitgerissen, gleichzeitig denkt man aber auch, dass es alles so belanglose Momente sind, die zwar durchaus teils witzig, teils traurig sind, aber eben auch wenig für die Handlung tun. Insgesamt hat das Buch wahrscheinlich schon so seinen Längen, die sich aber nicht ganz schlimm anfühlten.
April und Storm funktionieren für mich als Mitbewohner und auch als Freunde wirklich gut. April hat einen positiven Einfluss auf den zurückgezogenen Storm, versucht ihn vor allem auch dazu zu bringen, sich um seine Verletzungen zu kümmern. Storm hingegen quält sich selbst. Nach den Erlebnissen in einer schicksalsbehafteten Nacht glaubt er, kein Glück mehr im Leben verdient zu haben. Deswegen kümmert er sich auch nicht um seine Narben und lässt seine Verletzung am Fuß nicht richtig behandeln. Dabei ist Storm wirklich ein toller Charakter, der wahnsinnig liebenswert daherkommt, sich viel Mühe gibt und wirklich versucht, es April immer recht zu machen. April hingegen wirkt manchmal unberechtigt biestig Storm gegenüber, da sie mit ihren eigenen Gefühlen ein wenig am Hadern ist. Ein wenig verstehen kann man es, immerhin ist die Trennung erst vor kurzem gewesen und auch der Schrecken um ihre Erkrankung sitzt noch tief. Allerdings führt es in meinen Augen auch etwas dazu, dass man die sich entwickelnde Beziehung der beiden nicht so ganz greifen kann. Wann genau sie den Schritt machen, zu Liebenden zu werden, war für mich emotional nicht bestimmbar. Ganz im Gegenteil wirkte es so, als müsste es einfach so sein, eben weil es ein Liebesroman ist. Dabei hätten die beiden als Freunde auch wunderbar funktioniert und sich auch so unterstützen können. Denn gerade April bewirkt in Storms Leben sehr viel, so wagt er sich wieder an die Musik und sogar auf die Bühne (hier wird dann seine Geschichte auch wirklich relevant) und fängt vielleicht auch an, sich selbst ein wenig zu vergeben. Storm hilft April dafür dabei, das Leben ein wenig zu genießen und bringt eine zuverlässige Lockerheit rein. Leider nicht so mein Ding waren die Intimszenen und auch Aprils erotische Fantasien teilweise, die Situationen wirkten deplatziert und vermochten mich wirklich nicht zu überzeugen. Highlight des Buches ist aber sowieso ungeschlagen der Hund Sky, der immer wieder eine Rolle spielt und ein wenig Pepp ins Buch bringt, wobei ich hier nicht unbedingt weiß, wie die Rolle des Hundes in den Folgebänden funktionieren soll, insbesondere wenn man sich die bereits stark spoilernden Klappentexte durchliest.
Für mich das größte Manko am Buch ist leider das „Finale“ und das offene Ende. Ich habe befürchtet, dass es in diese Richtung geht und war somit wenig überrascht, dass die Autorin sich dieses dramatisch anmutende Finale ausgesucht hat. Das Problem hierbei ist nur, dass es sich anfühlt, als würde aus einer Mücke ein Elefant gemacht werden und als würde die Autorin einfach krampfhaft ein Ende finden müssen, was einen Cliffhanger rechtfertigt. Es hat für mich einfach nicht gepasst und wenn April einfach mal einen Moment durchgeatmet hätte, wäre man auch nicht so auseinandergegangen. Leider lässt mich das Ende so zwiegespalten zurück, dass ich nicht einmal weiß, ob ich Band 2 lesen mag.
Mein Fazit
Band 1 der Forever Us-Reihe startet überraschend gut, hat aber definitiv noch Luft nach oben. Der Großteil des Buches gerät mitreißend entspannt und lässt sich locker weglesen, das Buch hat insgesamt jedoch eine überschaubare Handlung. Die Charaktere können überzeugen, funktionieren aber für mich bisher noch nicht wirklich als Pärchen. Das offene Ende wirkt leider etwas überzogen dramatisch. Für Zwischendurch aber auf jeden Fall eine gute Sache.
[Diese Rezension basiert auf einem vom Verlag oder vom Autor überlassenen Rezensionsexemplar. Meine Meinung wurde hiervon nicht beeinflusst.]
Vielen lieben Dank an den Bloggerportal und Bastei Lübbe Verlag für Bereitstellen des Rezensionsexemplars! Zugegeben das Cover hat mein Aufmerksamkeit geweckt, weil es so wunderschön und ästhetisch ist. Der Klappentext mich hat dann vollends überzeugt, dass ich das Buch lesen möchte und zu meiner Überraschung hat es weniger verraten, als die meisten Klappentexte. Ich habe mich total gefreut, erst beim Lesen mehr von der Story zu erfahren, es hat für Überraschungsmomente gesorgt, weshalb ich immer weiter lesen wollte. Das ist nicht bei jedem Buch so (was ich mir aber durchaus wünschen würde), deshalb hat mir Aprils&Storms Geschichte von Anfang an sehr gefallen.
Die Protagonistin, April war mir sofort sympathisch, sie hat eine unfassbar liebe Persönlichkeit gepaart mit Leidenschaft, Offenheit, Aufmerksamkeit, Humor und Ehrgeiz. Ich konnte ihre Gedanken und Taten immer nachvollziehen und mich deshalb auch mit ihr identifizieren. Storm habe ich auch schnell in mein Herz geschlossen, obwohl die Geschichte aus seiner Sicht von der dritten Person Einzahl erzählt wurde. Das fand ich ein wenig merkwürdig, da es bei April nicht so war und das hat mich manchmal verwirrt und auch das Gefühl gegeben, dass ich Storm noch besser hätte nachvollziehen können, wenn seine Sicht auch aus dem ersten Person erzählt wurde. Nichtsdestotrotz habe ich ihn sehr lieb gewonnen, er ist unglaublich mutig, loyal und hilfsbereit, seine Beziehung zu sich selbst hat mein Herz zerrissen. Ich habe so sehr mit ihm mitgefühlt und es macht mich so froh, dass seine und Aprils Geschichte durch drei Bücher erzählt werden. Erstens, weil es fast gar nicht mehr gibt, dass Liebesgeschichten über mehrere Bände erzählt werden. Häufig findet man das bei Fantasy, jedoch nicht bei New Adult, was ich schade finde. Zweitens, finde ich die Lösung mehr als perfekt, denn beide Protagonisten haben unglaublich große Hürden zu überwinden, mit denen sie innerhalb eines Buches niemals hätten klarkommen können. Deshalb freue mich so sehr auf die Fortsetzung, denn ich möchte unbedingt lesen, wie Storm seine Dämonen endlich bewältigt. Hoffentlich mit April an seiner Seite.
Der Schreibstil der Autorin ist ein wenig anders als gewohnt, aber im positiven Sinne. Dass ich es anders wahrgenommen habe, liegt vielleicht aber auch an dem Wechsel der Personensichten. Auf jeden Fall schmücken wundervolle, fast ein bisschen poetische Sätze und Gedanken die Geschichte, die ich alle markieren musste, weil ich sie so schön finde. Die Thematik, die Atmosphäre von San Francisco, die Nebencharaktere, die Vergangenheit der Protagonisten, der süße Spitzname, den Storm April gegeben hat, und der mich beim ersten Mal lesen laut zum Lachen gebracht hat und danach jedes mal ein großes Lächeln auf meinem Gesicht gezaubert hat. Der Fakt, dass Storm äußerlich nicht perfekt aussieht, keine markante Gesichtszüge, sexy Bizeps oder Sixpack hat und er trotzdem als der schönste Mann in Aprils, aber auch in meinen Augen dargestellt wurde… Das Buch hat unendlich viele schöne und bedeutungsvolle Details, weshalb ich das Lesen so sehr genossen habe.
Einen halben Sterneabzug hat die Geschichte wegen dem Ende gekriegt, da es leider nicht so stimmig rübergekommen ist. Ich weiß, dass man die Spannung für den nächsten Band halten muss, aber der Konflikt ist mir zu gewollt erschienen und ich finde April hat auch ein wenig überreagiert. Außerdem war überhaupt der Grund, wieso sie so sauer geworden ist, ein bisschen verwirrend für mich, das alles ändert aber nichts an der Tatsache, dass ich die Geschichte sehr, sehr mochte.
Fazit: Dieser New Adult Roman hat mich in so vielen Aspekten überrascht, und das nur im positiven Sinne. Wenn du dich ebenfalls überraschen und überwältigen lassen und womöglich auch noch verlieben möchtest, dann ist dieses Buch etwas für dich.
Ich gebe es zu, ich bin mal wieder einem Cover zum Opfer gefallen. Schon beim ersten Anschauen habe ich mich in das Cover von Stärker als die Nacht verguckt. Doch wie es oft so ist, kann der äußere Schein trügen.
Denn ganz ehrlich, ich bin unheimlich enttäuscht. Das Buch hat so gut geklungen und hat auch eine tolle Grundidee, ich habe eindeutig etwas ganz anderes erwartet, aber die Umsetzung lässt so viel Luft nach oben. Die Charaktere waren mir nicht sonderlich sympathisch und die Beziehung zwischen ihnen kaum existent. Vielleicht wird es in den beiden nächsten Büchern besser, doch ich habe schon jetzt das Gefühl, dass die Story unnötig in die Länge gezogen wird, weswegen ich schlicht jetzt schon keine Lust mehr habe, die nächsten Teile zu lesen. Ich mache deswegen ein Haken an Stärker als die Nacht und werde leider die Geschichte von April & Storm definitiv nicht weiter verfolgen.
Seit dem Erscheinungstermin liegt dieses Buch auf meinem SUB. Endlich haben Jessi und es geschafft es zu lesen. Der Beginn des Buches hat mich ein bisschen zweifel lassen, da ich mir mit dem Schreibstil ein wenig schwer getan habe, aber es wurde mit jedem Tag besser und ich habe mich auch besser in die Charaktere einfühlen können. Wobei mir Storm länger geheimnisvoll vorgekommen ist, da er nichts von sich preisgegeben hat bzw vieles verschwiegen hat. Dennoch mochte ich die Geschichte echt gerne und ich hoffe, dass wir nach diesem Ende bald mit dem zweiten Teil starten können. Zum Glück ist der dritte auch bereits erschienen, da kommt es zu keinerlei Wartezeit oder Verzweiflung. Ich muss jedoch auch zugeben, dass ich mir fast noch mehr von diesem Buch erwartet habe, bin auf jeden Fall schon gespannt wie es mit April & Storm weitergeht. 4 Sterne
An den Schreibstil musste ich mich definitiv gewöhnen. Ihre Kapitel in der Ich Perspektive und seine Kapitel in der Erzählperspektive 🙈 bin trotzdem gespannt, wie es weitergeht 😊
Omg ich habe mich sehr auf die Geschichte gefreut und musste mich auf die Handlung stürzen. Es geht um April, die den Krebs überstanden hat und eigentlich mit ihrem Freund Jan einen Neuanfang wagen wollte in San Francisco. Doch dieser lässt sie hängen und jetzt braucht sie einen neuen WG-Mitbewohner. Auf mal steht Storm vor ihr und sie kann es nicht glauben…
April hat keine leichte Zeit hinter sich und möchte nur noch einen Neuanfang wagen in San Francisco. Sie ist eine authentische Protagonistin, die ich gerne begleitet habe.
Der Schreibstil ist angenehm flüssig und man lernt so die Charaktere noch näher kennen und ihre Gedanken und Gefühle während der Handlung. Die Nebenfiguren sind ebenso authentisch und gestalten die Geschichte mit. Die Kulisse hat mir hier besonders gut gefallen.
Die Spannung hat sich bei mir erst nach mehr als 100 Seiten gezeigt und ich habe sehr lange gebraucht. Ich fand die Chemie der beiden sehr gut und man erlebt, wie April versucht sich eine neue Perspektive aufzubauen. Die Geschichte entwickelt sich langsam und ich fand im Verlauf hat sich wirklich mehr Tempo entwickelt und es gab auch dramatische Szenen. Storm hat selbst ein Päckchen zu tragen und niemand ahnt, was er hinter dem kaputten Fuß und dem entstellten Gesicht und verbirgt. Es gab Momente, die ich wirklich gut fand, aber manchmal auch dachte muss das jetzt sein. April ist eine junge Frau, die es nicht einfach hatte und sie nun ihren Weg gehen will. Wie es für sie und Storm weitergeht, steht leider noch offen, denn es wird noch 2 Bände geben um die beiden. Das Ende war mehr als nur aufregend und ich habe dennoch ein wenig mehr Neugier bekommen.
Das Cover sieht einfach toll aus und ich muss gestehen das es mich sehr angesprochen hat.
Fazit
April & Storm - Stärker als die Nacht: Roman (Forever Us, Band 1) ist ein interessanter Auftakt, der für mich leider noch einige Schwächen bereithielt und ich gespannt bin, ob sich die Handlung im 2. Band noch ein wenig mehr aufbaut.
April ist mit ihrem Freund nach San Francisco gezogen, um Osteopathie zu studieren, doch ihr Freund hat sich schon bald neu orientiert und plötzlich steht sie allein da - und sucht eine Mitbewohnerin. Storm lässt sich davon nicht abschrecken und bewirbt sich trotzdem und nach einem mutigen Einsatz seinerseits kann April ihn nicht mehr abweisen.
Eigentlich wollte April Medizin studieren, aber dann lag sie plötzlich selbst im Krankenbett. In Amerika wollte sie einen Neuanfang wagen und sie kommt auch alleine ganz gut klar. Storm hat eine dunkle Vergangenheit und versteckt sich nun hinter seinen Narben, die seine wahre Identität zumindest etwas verbergen können. Sein altes Leben hat er hinter sich gelassen und fängt auch neu an, mit seiner treuen Gitarre und einem verletzten Fuß, den April nicht ertragen kann. Obwohl sie angeblich kein Helfersyndrom hat, versucht April doch, ihn zu heilen und will es immer jedem recht machen.
Die Liebesgeschichte der beiden konnte mich kaum mitreißen, weil mich die Charaktere einfach nicht so sehr interessiert haben. Sie haben zwar beide viel durchgemacht, wofür sie mein Mitgefühl hatten, aber darüber hinaus war da nicht viel.
Einige Situationen in diesem Buch fand ich schon wenig nachvollziehbar, besonders Storms Taten, aber insgesamt fand ich den Schreibstil sehr angenehm. Die Geschichte fand ich eigentlich auch nicht unbedingt schlecht, aber schon etwas langweilig und zum Ende hin viel zu dramatisch, übertrieben und nicht wirklich spannend.
Fazit In "April & Storm - Stärker als die Nacht" haben beide Protagonisten schwere Lasten zu tragen, aber ihre Liebesgeschichte konnte mich leider nicht wirklich überzeugen und das Ende war mir viel zu dramatisch. Ich kann noch nicht sagen, ob ich die Reihe weiter verfolgen werde.
4,5/5 Sterne April & Storm - Stärker als die Nacht Forever Us - Band 1 von Karen Ashley Bastei Lübbe „Er bringt sie durch die Nacht. Und sie ihn zurück ins Leben. Eigentlich wollte April nach einem schweren Schicksalsschlag einen Neuanfang in San Francisco wagen, gemeinsam mit ihrem Freund. Aber der ließ sie kurz nach der Ankunft im Stich. April ist trotzdem fest entschlossen, ihren amerikanischen Traum weiterzuverfolgen und ihr Leben wieder selbst in die Hand zu nehmen. Die WG mit dem Musiker Storm ist nur der erste Schritt. Als Storm bei April einzieht, sieht sie zwar seine äußerlichen Narben, von seiner geschundenen Seele ahnt sie jedoch nichts. Schon bald merkt sie, wie sie sich auf unerklärliche Weise zu dem mysteriösen Mitbewohner hingezogen fühlt. Mit aller Macht versucht sie, diese Gefühle zu ignorieren. Schließlich hat sie noch mit ihren eigenen Dämonen zu kämpfen und traut weder der Liebe noch Storm ... Der erste Band der APRIL & STORM-Trilogie“ Ich bedanke mich bei Netgalley und dem Bastei Lübbe Verlag für das kostenlose Rezensionsexemplar des Buches. Ich gebe hier meine unabhängige und unbezahlte Meinung zu dem Buch ab. Dieses Buch ist der erste Band in einer Trilogie, welche die Geschichte um die beiden Protas fortsetzt. In diesem Buch geht es um einige sehr tiefgreifende Themen wie eine schwere Krebserkrankung, Suizidgedanken und das Leben mit einer Drogensucht und der Tod. April ist ein Mensch, der den Krebs überstanden hat und einfach wieder leben will und nach vorn sehen und daher diese auch nicht mehr thematisieren möchte. Nach dem Aus ihrer Beziehung möchte sie allein in den USA ihr Leben weiter führen und zieht mit Storm zusammen, der seine Narben sichtbar nach außen trägt, die inneren aber sehr gut zu verbergen weiß und so ahnt auch April nichts von seinen dunklen Gedanken. Beide trauen weder sich noch anderen wirklich und sind die ganze Zeit über bemüht ihre Schatten auf der Seele vor dem anderen zu verbergen. Dennoch nähern sie sich einander irgendwie langsam an und auch wenn man zwanghaft versucht den Abstand zu wahren wird es dennoch immer schwerer. Denn irgendwann bricht der Spiegel und man beginnt dahinter zu blicken und erkennt das was von dem Menschen übrig bleibt wenn aller Schein und Sein abgefallen ist. Man sieht wirklich sein Selbst. April machte es mir als Leser nicht immer leicht, ihre Handlungen und Reaktionen zu verstehen. Oft konnte ich nicht wirklich nachvollziehen warum sie so war, in diesem Moment. Denn sie hat den Drang andere von sich zu stoßen um jeden Preis und somit nicht nur den anderen weh zu tun sondern vor allem sich selbst. Dennoch muss ich sagen, dass ich die beiden wirklich mochte, besonders gefallen hat mir, wie sie sich gegenseitig langsam annäherten und öffneten. Es gibt keine Längen in dem Buch, denn es geschieht eigentlich immer irgendwas so dass man immer mit dabei bleibt und nichts verpassen will. Wer jetzt denkt es kommt zu einem dicken, fetten Happy End, den muss ich enttäuschen. Denn schon allein der Tatsache geschuldet, dass es sich um eine Triologie handelt muss man entweder mit einem offenen Ende oder einem Drama rechnen. Als dann das Ende nahte war ich dann doch etwas enttäuscht denn auch wenn es ein gut gesetzter Punkt und Plot war, kam mir die Umsetzung dessen ein wenig zu holprig vor. Es wirkte auf mich aufgesetzt und übertrieben von Aprils Seite her. Hier hätte man definitiv etwas anders an die Sache heran gehen können und mit mehr Tiefgründigkeit schreiben oder dem Charakter einfach mehr Intensität verleihen können. Aber da noch zwei weitere Teile auf uns als Leser warten bin ich sehr gespannt wie es mit den beiden weitergehen wird. Denn auch wenn ich hier und da ein wenig kritisch war hat mir das Werk in seiner Gesamtheit sehr gefallen und verhieß Lesespaß. #liebesroman #newadult #rezension #rezensionsexemplar #roman #bookstagram #karenashley #bastei_lübbe #basteilübbeverlag #be.ebooks #bücherliebe #booklover #reading #AprilStormStärkeralsdieNacht #bücherliebe #booklover #reading #leseratte #bücherwurm #lesen #lesenmachtglücklich #instabooks #booknerd #readingtime #ilovebooks #netgalley #netgalleyde #ichliebelesen #buchnerd #ichliebebücher #bücher #bookadict #bookaholic
Wenn ich ganz ehrlich sein soll fehlen mir ein bisschen die Worte, denn dieses Buch... war in meinen Augen einfach perfekt.
April und Storm sind beides unglaublich faszinierende Persönlichkeiten. Beide haben sie dunkle Vergangenheiten und haben so viel durchgemacht, dass es eigentlich gar nicht mehr fair ist, dass ein Mensch so viel durchstehen muss. Sie sind beide weder äußerlich noch innerlich perfekt und diese Fehler werden von der Autorin mehr als einmal deutlich angesprochen. Die beiden lieben sich außerdem nicht trotz dieser Fehler und Unvollkommenheiten, sondern gerade deswegen, was die Emotionen in diesem Buch nur noch schöner macht.
Und um das Ganze dann noch abzurunden weiß Karen Ashley einfach perfekt mit Worten umzugehen. Die Art und Weise wie sie Gefühle beschreibt, Momente mit Worten einfängt und Szenen bildlich und unglaublich lebendig beschreibt... diese Wortgewandtheit hat mich sprachlos werden lassen. Einfach WOW!
Ich freue mich so sehr, dass ich dieses Buch als #Reziexemplar lesen durfte! Was eine unglaubliche Ehre. Vor so viel Talent kann ich mich nur verneigen. Ich bin baff und höre jetzt auf bevor ich mich um Kopf und Kragen rede.🙈 Ich freue mich jetzt schon auf Band 2!
Die Schatten der Nächte, können viel bedeuten. Zum einen Personen, die geistig und in ihrem Schatten umnachtet sind. Natürlich meine ich das aber nicht. Wir verbinden Nächte mit der Dunkelheit, die ihnen anheim ist. Das Licht als Quelle des Tages, des Lebens, der Helligkeit, auch im Leben. Doch gibt es bei Sonnenschein immer Schatten, und in der Nacht Licht, selbst, wenn es so nicht scheint. Und aus diesem Grund wurde wohl seit jeher die Nacht als böse bezeichnet, während der Tag das Gute darstellt. Tatsächlich hatte ich letztens mit jemandem eine Diskussion über „Carpe Diem“ oder „Carpe Noctem“. Denn die einen leben den Tag, und die anderen die Nacht. Doch was ist, wenn die Nacht nicht von der Tageszeit abhängt, sondern eine Beschreibung dessen ist, in welcher Lebensphase wir uns befinden? Wenn wir uns in tiefster Dunkelheit unserer eigenen Nacht befinden, selbst bei Tag, und keiner uns aus dieser tiefen Nacht herausholen kann, weil die Dunkelheit von uns Besitz ergriffen hat, und nicht weichen möchte? Es gibt Wege aus dunklen Phasen herauszukommen, und das kann man alleine, aber auch mit Hilfe von anderen Menschen schaffen. Und manche Menschen kommen trotzdem nicht aus ihrer Dunkelheit heraus, weil sie an ihnen haftet. Nächte, durch die wir uns kämpfen, können also viel bedeuten. Zum einen einfach Schlaflosigkeit oder Alpträume. Sie treten auf, wenn es uns schlecht geht, aber auch manchmal wenn es uns gar gut gehen mag, und uns unterbewusst irgendwas stört. Zum anderen natürlich Lebensphasen der Dunkelheit, durch die wir uns kämpfen müssen. Und davon gibt es manchmal wahrlich mehr als genug. Denn für jeden selbst kann seine eigene längste Nacht des Lebens ein Ereignis sein, das einen so beeinflusst, dass es einen gerne mal in die Dunkelheit zieht. Warum ich das erzähle, ist diesmal ziemlich klar. Denn wer auf den Titel des Buches schaut, wird feststellen, dass hier irgendwas stärker als die Nacht ist. Was allerdings genau die Nacht bedeutet, und was stärker ist, das sollte jeder selbst bei der Lektüre herausfinden.
Die Geschichte des Buches:
Es geht um April und Storm. April, die vor einiger Zeit aus Deutschland in die USA kam, ist dort, um einen Neuanfang nach einer Krebserkrankung zu wagen. Sowohl im privaten, als auch im beruflichen Sinne. Doch wie es immer im Leben so ist, klappt nicht alles, wie geplant. Auf einmal ist der Freund, mit dem sie in die USA kam, weg, und Aprils Mieterin und Mitbewohnerin ebenfalls. Die allerdings aus anderen Gründen und mit begrenzter Zeit. Diese muss genutzt werden, um einen neuen Mitbewohner zu finden. Immerhin sind die Mieten nicht sehr günstig, und allein schwer zu tragen. Nach einigen Vorstellungs-Fiaskos steht nun also Storm vor Aprils Tür. Er, voller äußerlicher Narben und körperlich beeinträchtigt, sie, voller innerlicher Narben, und sehr misstrauisch, ob das klappen kann. Doch nicht nur April hat Narben der Vergangenheit auf ihrer Seele, denn Storm hat sowohl diese, als auch seine äußerlichen. Und zu allem Überfluss fühlen sich beide dann auch noch zueinander hingezogen, und eine Menge Dinge passieren. Doch kann etwas gut gehen, wenn beide Teile eines Ganzen Beschädigungen aus ihrer Vergangenheit mitbringen? Auch das findet man in der Geschichte heraus.
Cover und Titel:
Das Cover gefällt mir sehr gut, weil es nicht einfach nur ein Farbcover ist, sondern auch die Silhouette der Häuser zeigt, und damit auf das Thema des Buches und der Wohnungssuche anspielt. Denn ja. Die Geschichte um April und Storm wird eine Trilogie werden, und „Stärker als die Nacht“ ist Band 1. Womit wir auch beim Titel wären, denn dieser bezieht sich auf die Nacht und das Starksein. Auf die Dunkelheit der Vergangenheit. Und was beides miteinander zu tun hat. NACH der Lektüre wird man dann auch genau wissen, was es damit auf sich hat. Aber der Titel gefällt mir, weil er sich wirklich auf den Inhalt bezieht. Sowohl auf Szenen, als auch darauf, dass man manchmal stärker als die Nacht, also als seine eigene Dunkelheit sein muss, um diese zu vertreiben.
Fazit und Gedankenallerlei:
Wie schon erwähnt, ist Stärker als die Nacht Teil 1 einer Trilogie um April und Storms Geschichte. Es wird also weitergehen. Erwähnt haben will ich es trotzdem. Schon allein deswegen, damit man einiges besser versteht, was ich hier schreibe. Am Anfang kam ich nämlich wirklich mit allem sehr gut zurecht. Mit dem Schreibstil, mit der Atmosphäre, und sogar mit der Thematik. Nur mit einer Sache nicht: Mit April! Gelegen hat das Ganze daran, dass sie, aufgrund ihrer Vergangenheit, und der Angst vor dem Kontrollverlust, und dem Ausgeliefertsein an eine Krankheit, alles total durchplant. Sie erscheint oft recht kalt, unnahbar. Für mich als Mensch, der gar nicht so ist, und mit solchen Menschen auch oft nicht klarkommt, war das recht schwierig. Sind doch die Protagonisten bei mir das Wichtigste. Ich habe April oft verstanden in ihrem Agieren, und warum sie etwas tut. Habe aber nicht verstanden, warum sie es so tut, wie sie es eben getan hat. Ihre Kühle war zusätzlich nochmal etwas, womit ich anfänglich nicht gut klarkam, weil ich Menschen mag, die Wärme ausstrahlen. Und mit einigen ihrer Äußerungen habe ich dann auch nicht übereingestimmt. Es hat also eine Weile gedauert. Aber Tatsache ist auch, dass irgendwann der Punkt kam, wo ich April so hingehend verstanden habe, wovor sie Angst hat, und warum sie nur in ihren Planungen ihr Leben in den Griff und unter ihre eigene Kontrolle bekommen will. Und um das zu kapieren hat es eine Weile gebraucht. Denn April möchte die Kontrolle über sich selbst behalten, andernfalls würde sie die Kontrolle über sich niemand geringeres überlassen als dem Tod. Und der kann ja wirklich sehr bedrohend sein. Das also gleich am Anfang, damit ihr versteht, in welchem Zwiespalt ich gesteckt habe. Diese tolle Geschichte, und April, die ich verstehe, und doch nicht verstehe. Und die Hoffnung auf die Fortsetzungen, denen ich wirklich mit Spannung entgegenblicke. Nicht nur im Hinblick auf eine Wandlung von April, sondern weil ich wirklich so neugierig zurückgelassen wurde, und unbedingt wissen möchte, wie es weitergeht. Deshalb liebe April, bekommen du und Storm 4,5 Sterne, die ich aufrunde in den Buchcommunities, bei denen es keine Halbsterne gibt.
Es geht im Buch um eine Vielzahl von Themen, die alle wichtig sind uns aufgegriffen werden müssen, die aber auch belasten können, schwer zu verdauen sind, tiefgehend, oder einen einfach erstmal erschlagen können. Es geht um Tod, Krankheit, das Leben, Verantwortung für sich selbst, einen anderen Menschen, ein anderes Lebewesen, wenn man sich selbst keine Verantwortung zutraut. Um Vertrauen in sich selbst, das man hat, mal hatte, nicht mehr hat, das wiederkommt. Um Liebe Gefühle, Emotionen, und den Kopf, der einen mit seinen planungsmäßigen Gedanken einfach fern davon halten will, diese Gefühle auszuleben und sich auf sie einzulassen. Um Sicherheit geht es auch, und zwar in allen Dingen. Sicherheit, dass man nicht verlassen wird in jeder Form. Denn der Tod kann ein Verlassen bedeuten, und andere Dinge natürlich auch.
Die ganze Geschichte hat eine Spur und ein Touch von Dunkelheit, eben von jener Nacht und Dunkelheit des Menschen. Uns erwartet also im Buch keine Atmosphäre der Leichtigkeit. Und das wäre auch nicht passend zu den Thematiken, die im Buch beschrieben werden, und um die sich alles dreht. Das Buch strahlt eine gewisse Düsternis aus, eben wie die Nacht, und nicht wie das Licht des Tages, der alles erhellt mit seiner Positivität. Und trotzdem. So wie es in jeder Nacht auch schöne Augenblicke gibt, so scheinen auch durch die Düsternis und Dunkelheit einige Stellen, in denen man schmunzeln kann. Die sogar häufiger, denn es gibt Charaktere, die das Buch auflockern mit ihrer Art, und ihrer Ausstrahlung durch die Seiten hindurch. Wir finden Ansätze von Menschen, die einem nur Gutes wollen, und welche, die einem Böses wollen. Menschen, die mit verschiedenen Dingen verschieden umgehen, die zu uns stehen, wenn wir Mist bauen, und die uns verlassen, nicht nur wegen des Mistbauens, sondern weil sie einfach nur an sich denken. Und auch das ist nicht immer nur schlecht. Es geht um den Umgang mit Krankheit, und darum, dass es Menschen in unseren Leben gibt, die nur das Perfekte mit uns erleben wollen, und uns fallen lassen, wenn wir nicht mehr ganz perfekt sind, wenn wir ein wenig zerbrochen sind, und nicht mehr ganz und vollkommen. Doch hier kommt es dann auch immer darauf an, ob wir als angebrochene Wesen ganz zerbrechen, oder ob wir angebrochen weiterleben, mit dem Makel, dass wir eben angeknackst sind, und daraus Stärke beziehen. Stärker als die Nacht quasi.
Was das Buch uns nochmal bewusst macht ist unsere eigene Sterblichkeit, und die hält es uns auch in allen Facetten vor Augen in Form von Krankheiten, die überlebt werden, gefährlichen Situationen, gestorbenen Menschen, die uns immer noch im Leben begleiten, und den Orten, die für Sterblichkeit stehen, nämlich Friedhöfe (die fotografiert April nämlich gerne, und DAS kann ich verstehen). Es ist mahnend, das Leben zu genießen, und alles rauszupressen was geht, denn es könnte jeden Tag zu Ende sein. Ja, unser Leben ist endlich, und es ist ein unangenehmes Thema, worüber die meisten nie reden wollen. Doch der Tod schwebt immer mit und ist überall dabei.
Tatsächlich fiel es mir aufgrund Aprils Art etwas schwerer in die Geschichte hineinzufinden. Wieso das Ganze? Weil sie einfach so ganz anders war, als ich es bin. Planend, mit Listen, kühl, immer alles vorausschauend. Alles in allem keine schlechten Dinge möge man meinen. Trotzdem war mir das Ganze zu pedantisch. Als April sich dann später etwas fallen lassen konnte, fand ich es schön. Ich mag Menschen, die ihren Instinkten nachgehen, die sie nicht unterdrücken rein aus Kopfgründen. Deshalb hat der zweite Teil mir dann auch so sehr gefallen, dass ich ihn richtig intensiv wahrnehmen und als Leseerlebnis erleben konnte. Überhaupt: Das mit April und mir, das war ein einziges Hin und Her. Ich habe sie verstanden und doch nicht verstanden. Oder besser gesagt, anders herum. Erst habe ich sie kein bisschen verstehen und nachvollziehen können. Das hat sich später im Buch relativiert. Und trotzdem: Dieser Rest der Planung und des durch Strukturierens und Planens, war der kleine Tick zu viel, genau wie, dass sie immer die Kontrolle behalten muss, und nicht locker sein kann. Was tatsächlich nicht an der Geschichte an sich lag, sondern an meinen Vorlieben von Menschen. Denn ich bin sicher, dass April sich uns noch offenbaren wird, und dafür hat sie ja auch noch zwei Bücher bis zur Beendigung der Trilogie Zeit. Unnahbar, kalt und abweisend. Seufz. Was steckt unter Aprils Schutzschicht wirklich außer das Offensichtliche? Ich hoffe, dass ich April in den anderen Teilen noch anders erleben darf. Wärmer, offen mitfühlender (denn sie kann sehr mitfühlend sein) und ihr Mitgefühl nicht unter ihrer Unnahbarkeit versteckend. Ich habe auch mit April gehadert wegen ihrer Vorurteile gegenüber Storm, die zwar real aus ihr heraus sprechen, die ich trotzdem nicht so gut fand. Weil es beschädigte Menschen nicht gibt. Und weil man nicht über Aussehen und Narben urteilen sollte, oder sich gar davor ekeln, oder jemanden verurteilen sollte, als ob man das dürfte. Aber das hat sich später etwas gelegt, nachdem April ihre Skepsis gegenüber Storm niedergelegt hat, die sicherlich unter ihrer eigenen Unsicherheit geschlummert hat. Denn kann jemand mit eigenem Makel über jemand andren urteilen? Und kann überhaupt irgendjemand über jemand andren urteilen, ohne ihn richtig zu können, und ganz vorbehaltlos in ein Kennenlernen hineingehen? Kann man urteilen ohne die gesamte Wahrheit zu kennen? Und nun die Frage an mich: Kann ich über April urteilen, einfach so, nur, weil ich eventuell ein wenig mehr Team Storm bin? :D.
Es ist nämlich gar nicht so einfach (Schwarz und Weiß, Tag und Nacht, Schatten dazwischen, Grautöne). Erst meint man, dass April die Abweisende ist, dann merkt man aber, dass Storm derjenige ist, auf dem der Fokus der Abweisung liegt. Weil er sich selbst auch erst als Freak sieht, als Teil einer Selbststrafe und Geiselung, natürlich nicht in ihrer eigentlichen Form. Das Ganze ist wie ein langsames aneinander gewöhnen, und diesmal nicht unbedingt mit Liebe gespickt. Zumindest nicht anfänglich. Denn da spürt man die Ablehnung ganz wirklich. Hier müssen sich wirklich erstmal Menschen aneinander gewöhnen, die in ihrer Einsamkeit gefangen sind, und die nun zusammen auskommen müssen.
Hier muss man sich wirklich auf mehrere Thematiken einschießen, die gar nicht so leicht verdaulich sind. Und trotzdem ist dies erst Band 1. Man kann also getrost auf viel Dramatik hoffen, und einen Verlauf, der sich nicht einfach in rosarote Wölkchen auflösen wird. Denn so einfach ist es eben meist nicht. Und das ist auch eine Stärke vom Roman und des Buches. Dass er Realität widerspiegelt, nichts beschönigt, und uns das vollkommene und ganze „Kaputte“ zeigt, das doch gar nicht kaputt ist, sondern von der Welt eventuell nur kaputt angesehen wird, in sich selbst aber vollständiger ist, als so manch oberflächlicher Perfektionismus. Aber auch die Drogenabhängigkeit, Medikamentenabhängigkeit, und Alkoholsucht wird thematisiert.
Die Zerbrechlichkeit und Vergänglichkeit von uns Menschen ist allgegenwärtig und durchzieht den Roman. Und das ist auch gut so. Mahnt es uns doch, und zeigt uns auf, dass ALLES IMMER JEDERZEIT zu Ende sein kann, und wir die Zeit bis dahin leben sollten. Und zwar richtig leben, um alles aus dem Leben herauszuholen, auch in Nächten. Die Schatten der Vergangenheit und der Nacht sind allgegenwärtig und immer da. Nicht nur in den Nächten erscheinen sie. Man muss mit ihnen laufen, oder um die Wette rennen, dass sie einen nicht einholen. Schatten aus einer Nacht, die ein altes Leben zerstört hat, und Schatten aus einer Zeit, die einem das Leben beinahe genommen hätte, um im Tode zu gipfeln. Es geht also auch darum, aus sich herauszukommen, und zu leben. Und das ist vielleicht das Geheimnis von April. Dass man sie erst anders erleben muss, um sie locker und lebendig zu erleben. Aus sich herauskommen und leben vs. Gefangensein des Todes.
Ganz komplex habe ich auch hier wieder in der Geschichte mehr gefunden, als sie als erstes von sich preisgibt. Gebrochene Menschen, die gebrochen sind, aber nicht daran zerbrechen, oder zerbrochen sind, und somit stärker als die Nacht, und sogar die eigenen Schatten.
Das heutige Rezensionslied musste ich also nehmen, weil es ganz einfach von einem Rennen mit den Schatten der Nacht handelt. Und diese nicht unbedingt für jeden dasselbe bedeuten. Es kam mir trotzdem sofort in den Kopf beim Lesen, weil es oftmals ja auch eine kalte Welt ist, in der wir leben, wenn man den ganzen Schmerz für sich selbst behält:
"We're running with the shadows of the night. So baby take my hand, you'll be alright. Surrender all your dreams to me tonight. They'll come true in the end."
Als ich "April & Storm: Stärker als die Nacht" entdeckt habe, war mir auf den ersten Blick klar, das ich dieses Buch werde lesen müssen, denn gefeierte Rockstars sind genau mein Ding, da wusste ich allerdings auch noch nicht, das dieses Buch der Auftakt einer Trilogie ist, denn dieses Wissen trübte meine Freude auf dieses Buch ein wenig, weil ich kein Freund von Cliffhängern bin, so gar nicht!
Nunja, nichtsdestotrotz schlug ich mit immerhin noch etwas vorhandener Freude die Geschichte von April und Storm auf, doch schon nach den ersten 5 Kapiteln wollte ich dieses Buch zuschlagen und nie wieder aufschlagen, ehrlich....
Warum ? So eine unsympathische Protagonistin wie April ist mir ewig nicht begegnet, das war beinahe zu viel für mich. Dann dieser furchtbar anstrengende Schreibstil, ich verstehe nicht, wieso man ein Buch. welches man aus zwei Sichten schreibt auch in zwei verschiedenen Erzählperspektiven schreiben muss, ich kam damit Anfangs überhaupt nicht klar und deshalb nur schwer in die Geschichte rein!
Gefühlsmäßig zwischen April und Storm kamen bei mir keine Schmetterlinge im Bauch an, weil die beiden überhaupt keine Chance bekommen sich ordentlich entfalten und entwicklen zu können, dieses Buch war überhäuft mit Dramen, dabei habe ich mir gewünscht, das die beiden gemeinsam Zeit verbringen können, freundschaftlich und nicht nur, weil mal wieder irgendetwas passiert ist, das hätte der Geschichte ein paar mehr positive Vibes gegeben, welche ihr wirklich gut getan hätten
Aus der Geschichte hätte man eine Menge rausholen können, hier wurde meiner Meinung nach ordentlich Potenzial verschenkt, das einzig interessante für mich war Storm, selbst das leicht fiese Ende kann mich momentan nicht dazu bringen, diese Geschichte weiter verfolgen zu wollen, denn anhand der Klappentexte von Band 2 und 3 ist davon auszugehen, das man wieder nur mit vielen vielen (unnötigen) Dramen überhäuft wird, wo sich mir ganz einfach die Frage stellt, ob das wirklich nötig ist und man diese Geschichte wirklich in drei Teile packen musste.....
Absolut schade um dieses Buch was wirklich mehr verdient als es bekommen hat!
Vielen dank an Bastei Lübbe für das über Netgalley Deutschland bereitgestellte Exemplar, dies beeinflusst meine Meinung jedoch in keinster Weise!
•Stärker als die Nacht - April & Storm von Karen Ashley• Mit April und Storm hatte ich lange nicht gerechnet und doch haben sie mein Herz in einem Sturm aus Gefühlen vollkommen erobert, zerschmettert und wieder zusammengesetzt. Dieses Buch ist einfach nur der Beginn einer wunderschönen, herzzerreißenden, schmerzerfüllten und tief berührenden Geschichte!💗
In die Gestaltung des Covers habe ich mich ja absolut verliebt! Die Farben sind der Hammer und all das spiegelt April und Storm für mich so unfassbar gut wider. Zudem kann ich auch von dem Schreibstil einfach nur sehr schwärmen! Die Emotionen und die Greifbarkeit der Charaktere waren einfach der Hammer. Außerdem mochte ich es sehr, dass die Geschichte aus beiden Perspektiven geschrieben war, auch wenn es mich anfangs etwas gestört hat, dass Storms Kapitel in der Er-Perspektive und Aprils Kapitel in der Ich-Perspektive geschrieben waren. Aber daran habe ich mich gewöhnt, es war später sogar richtig gut so! Die Worte der Autoren haben mich so sehr getroffen und die Geschichte ließ sich wunderbar flüssig lesen.
April habe ich einfach auf der Stelle ins Herz geschlossen für ihre Entschlossenheit, ihren Lebenswillen und ihr großes Herz für Sky und ihre Nachbarin Mrs. Wolowitz. Trotz Aprils schweren Schicksalsschlag, der sie fast das Leben gekostet hätte, hat sie jede Minuten weiter gekämpft und ihr Leben in die Hand genommen. Sie hat ihre Intelligenz immer wieder bewiesen und mir gezeigt, wie stark sie ist. Ich fand es super cool, dass sie Medizin studiert hat. Gleichzeitig war es einfach wundervoll, wie sie sich von Anfang an um Storm gesorgt und gekümmert hat! Mit Storm musste ich erst einmal etwas warm werden, aber auch er ist ein Charakter zum Verlieben. Von Anfang an hat man eine gewisse Schwere, Dunkelheit und Trauer um ihn gespürt, während seine Gebrochenheit mich gleichzeitig so fertig gemacht hat. Bei Storm wusste man einfach, dass ihm etwas Schreckliches widerfahren ist. Dennoch habe ich seinen Kampfgeist später, als er endlich eingesetzt hat, so sehr bewundert. Er hatte sich aufgegeben und April hat dann einfach das Beste aus ihm herausgeholt, seine Entwicklung ist auf viele Weisen atemberaubend! Außerdem hat er mein Herz mit seinen kleinen wundervollen Taten für April immer wieder zum Stocken gebracht, dieser Mann ist einfach großartig, mutig, stark, und so, so bewundernswert. Ich kann noch gar nicht glauben, was aus ihm geworden ist. Man hat praktisch gespürt, wie er von Mal zu Mal selbstbewusster und offener geworden ist, wenn April in seiner Nähe war.
Aber auch die Nebencharaktere waren einfach ganz wundervoll! Allen voran haben sich der Hund Sky und seine Besitzerin Mrs. Wollwitz in mein Herz geschlichen. Dieser Hund war einfach zuckersüß, so aufmerksam und einfach nur wunderbar. Und Mrs. Wolowitz hatte einfach ein unfassbar großes und weiches Herz. Sie hat April umsorgt und jedes Mal ein offenes Ohr für sie gehabt. Es tat mir schon sehr weh, wie das mit Mrs. Wolowitz ausgegangen ist. Außerdem mochte ich aber auch Tante Maggie und Lydia super gerne! Diese beiden Frauen waren so selbstbewusst, locker, ein kleines bisschen verrückt und eine tolle Familie für April. Sie haben sie immer unterstützt und so vieles für sie getan. Zudem war auch Luigi sehr lustig und Maria ein richtig lebenfrohe und nette Frau, auch wenn sie nur kurz vorkam.
Ich habe wirklich nicht damit gerechnet, dass dieses Buch mich so sehr für sich gewinnen würde. Denn ich hatte keinerlei Erwartungen an das Buch, wollte die Geschichte einfach nur kennenlernen, weil der Klappentext wirklich toll klang, aber dass ich es so sehr lieben würde, damit habe ich am Anfang keine Sekunde gerechnet. Ich hatte anfangs sogar etwas Schwierigkeiten, in der Geschichte anzukommen, weil es doch etwas gedauert hat, bis wirklich etwas passiert ist. Aber durch den Schreibstil war es einfach direkt wundervoll zu lesen, ich habe mich mit April angefreundet und immer mehr gemerkt, wie sehr ich es mag. Und als Storm schließlich ins Spiel kam, war ich bereits ziemlich in der Geschichte drinnen. Von Anfang an war da diese Verbindung zwischen Storm und April, die mich atemlos gemacht hat. Beide haben ein Päckchen mit sich getragen und ihre Gebrochenheit, vor allem Storms, war mehr als greifbar. Doch ich hatte wirklich das Gefühl, dass jedes Mal, wenn sie aufeinandergetroffen sind, sie sich gegenseitig ein bisschen mehr geheilt haben. Dazu hat größtenteils irgendwie auch Sky beigetragen, der die beiden von Beginn an miteinander verbunden hat. Aber auch sie selber haben viel dazu beigetragen. Es hat zwar wirklich lange gedauert, bis endlich richtig was zwischen ihnen passiert ist, was mich dann nachher auch schon etwas unruhig gemacht und genervt hat, aber als das Eis gebrochen war, war es einfach nur wunderschön. Beide waren so sanft und vorsichtig miteinander und haben den anderen so sehr aufgebaut. Die Emotionen waren atemberaubend und dieses Feuer zwischen ihnen hat mich regelrecht verrückt gemacht. Ich musste sie einfach lieben, vor allem die Entwicklung, die sie durchlebt haben. Nachher waren der alte, gebrochene Storm und die alte April kaum noch zu erkennen. Gleichzeitig mochte ich aber auch die Thematik des Buches so, so gerne. Sowohl April als auch Storm haben schwere Schicksalsschläge erlitten, die sie für immer gezeichnet haben. Aprils Erkrankung hat schon vielen das Leben gekostet, und auch das, was Storm durchlebt hat, war alles andere als schön, vor allem die Suchterfahrungen. Aber auch der Tod hat eine große Rolle eingenommen und sich auf April und Storm ausgewirkt. Manchmal hätte ich die beiden wirklich gerne in den Arm genommen. Auch die Thematik mit der Musik hat mir sehr gefallen. So richtig herzzerreißend wurde es dann aber noch einmal zum Ende hin, indem noch eine große Erschütterung über die beiden gekommen ist. Ich hoffe so sehr, dass April und Storm im nächsten Band ihr Happy End bekommen!
Fazit: abschließend gebe ich dem ersten Band der Geschichte von April und Storm 4,5 von 5 Sternen. Im Leben hätte ich nicht mit dieser Geschichte gerechnet, aber sie war nun einmal wunderschön und so unfassbar schmerzhaft. In mitten eines Sturms habe ich mich wirklich in dieses Buch und seine Charaktere verliebt.
Die Geschichte der beiden hat mir wirklich richtig gut gefallen 🤍 Das einzige, was mir vielleicht nicht so zugesagt hat, war das Storm aus der Erzähler Sicht geschrieben wurden ist. 😐 Das Ende war wirklich gut und ich freue mich schon auf den zweiten Teil 😍
April ist eine junge Frau, die selbstbewusst ihren Weg geht. Nachdem sie eine schwere Krankheit besiegt hat, versucht sie nun ihren Traum zu verwirklichen. Sie möchte Osteopathin werden und absolviert dazu ein Praktikum in den USA. Anfänglich lief auch alles so, wie sie es sich vorgestellt hatte, aber dann verließ sie ihr langjähriger Freund und ihre Mitbewohnerin musste vorerst nach Hause. April musste sich also überlegen, wie sie die teure Wohnung halten kann und so kommt sie recht schnell zu einem neuen Mitbewohner, den sie eigentlich nicht wollte. Und dann stirbt auch noch ihre Nachbarin und sie muss sich jetzt um deren Hund kümmern. (Sky - ein ganz süßes Kerlchen) April nimmt auch alle Hürden, die sich auf ihrem Weg ergeben, aber für meinen Geschmack geht das alles ein bisschen zu einfach. Ich finde, es gibt keine wirklichen Konflikte. Natürlich hat sie eine schwere Krankheit hinter sich und ich verstehe ihre Ängste, diese Krankheit könnte zurückkommen, aber sie ist mir irgendwie zu perfekt und macht für meinen Geschmack eine zu geringe Entwicklung durch. Dadurch fiel es mir schwer, eine Bindung zu ihr aufzubauen. Insgesamt hätte ich mir bei April mehr Tiefe gewünscht.
Deutlich interessanter fand ich da Storm. Er ist für mich eine wirkliche Persönlichkeit. Man fragt sich die ganze Zeit, was ihm widerfahren ist und naja… ohne spoilern zu wollen, das ist schon krass. Der hat echt was hinter sich und wird auch daran zu knabbern haben. Aber er stellt sich seinen Problemen und lernt, ehrlich damit umzugehen. Sich selbst eine neue Chance zu geben, damit es auch andere können. Nur kommt diese Einsicht in Band 1 etwas zu spät, so dass man einen prima Cliffhanger hat. Storm finde ich total authentisch und trotz seiner Vergangenheit irgendwie sympathisch. Er hat aber auch wirkliche Hürden zu überwinden, an denen er am Ende auch wächst.
Die Nebenfiguren fand ich alle großartig und in ihrer Art einzigartig und erfrischend. April’s Tante ist so eine besondere und liebe Person, die kann man nur ins Herz schließen. Auch die Nachbarin Mrs. Wolowitz ist irgendwie zum Knuddeln. Jede der Nebenfiguren hatte eine bestimmte Aufgabe im Roman und diese Umsetzung ist super gelungen. Die Trauerbewältigung nach Mrs. Wolowitz Tod bzw. die Auseinandersetzung mit diesem Thema hat mir ganz besonders gefallen.
Die Handlung fand ich insgesamt gut. Karen Ashley hat eine ansteigende Spannungskurve entwickelt, die mich immer im Buch gehalten hat. Es gab kleine und größere Konflikte und überraschende Wendungen. Was mir wirklich gefehlt hat, war der Beziehungsaufbau zwischen April und Storm, das Knistern, die Verliebtheit, die rosarote Wolke. Damit wäre es für mich einfacher gewesen, die Beziehung als etwas Besonderes zu sehen und mich in die Hauptfiguren hineinversetzen zu können. Die bearbeiteten Themen sind für meinen Geschmack wichtig und auch sehr gut umgesetzt worden, aber auch an der Stelle hätte ich mir mehr Gefühle bei April gewünscht.
Der Schreibstil ist wunderbar. Alles liest sich locker und flüssig. Der Ausdruck passt zum Genre. Die Dialoge sind äußerst unterhaltsam, insbesondere zwischen April und Storm. Die Beschreibungen des Settings und die atmosphärischen Beschreibungen haben ein Bild vor meinem inneren Auge entstehen lassen. Nur die Beschreibung der emotionalen Ebene hätte ich mir etwas intensiver gewünscht.
Von mir erhält diese Buch eine klare Kaufempfehlung (4/5 Sternen), weil die Geschichte um Storm wirklich fesselnd ist und Aprils Schicksal schon auch bewegend. Die Handlung ist sehr abwechslungsreich und der Schreibstil mal etwas anderes. Ein Sternchen ziehe ich ab für Aprils fehlende Konflikte bzw. die fehlende Tiefe und das für meinen Geschmack fehlende Knistern zwischen den Hauptfiguren.
Dies ist der erste Band einer Trilogie, die sich um die Protagonisten April und Storm dreht und auch aus deren Perspektiven erzählt wird. Dabei wird Aprils Sicht aus der Ich-Perspektive erzählt, während Storms Sicht in der Er-Form erzählt wird.
April und Storm waren mir grundsätzlich sehr sympathisch. April hat sehr klare Ansichten und ist meist sehr selbstsicher. Sie ist aus Deutschland nach San Francisco gezogen, um nach einer schweren Krankheit einen Neuanfang zu wagen und ihr Medizinstudium zu beenden. Aufgrund einer schmerzhaften Trennung sucht sie nun eine neue Mitbewohnerin; dass es am Ende ein - sehr attraktiver - Mitbewohner wird, damit hat sie nicht gerechnet. Obwohl ich Aprils Gefühlsleben oft nachvollziehen konnte, hat sie mir in manchen Situationen zu übertrieben reagiert. Insbesondere zum Ende hin kam sie mir manchmal zu empfindlich und egozentrisch vor, was für mich nicht mit dem Bild übereinstimmte, das ich am Anfang von ihr gewonnen hatte. Kurz vor dem Ende des Buches wurden die Gründe angedeutet, die erklären könnten, weshalb sie so reagiert; das hat für mich jedoch nicht ausgereicht, um ihr Verhalten zu rechtfertigen und nachvollziehen zu können. Storm war zu Beginn noch etwas rätselhaft, gewann mit dem weiteren Verlauf der Geschichte jedoch mehr und mehr Sympathiepunkte. Nach Außen hin sehr selbstsicher und fast schon arrogant, wird schnell klar, dass dies nur seine Schutzhülle ist, hinter der er sich versteckt. Er hat sowohl innerliche, als auch äußerliche Narben und trägt ein großes Päckchen mit sich herum. Mir hat sehr gefallen, wie offen er seine Unsicherheiten eingesteht, wie klar er seine Gefühle kommuniziert und was für eine Veränderung er innerhalb der Geschichte durchläuft. Seine Zerrissenheit und Schuldgefühle fand ich sehr eindrücklich beschrieben, und ich hätte ihn gern öfters mal in den Arm genommen. Hach, ich mag ihn. <3 ^^
Mir hat gefallen, wie die Sticheleien und Wortgefechte zwischen April und Storm beschrieben wurden. Man klebt an den Seiten, weil man wissen will, was Storm in seiner Vergangenheit widerfahren ist und wie die beiden sich näher kommen. Durch Aprils Hintergrund erfährt man immer mal wieder Interessantes aus der Welt der Medizin, und Sky, ein Labrador-Mischling, bringt zusätzlich Schwung in die Geschichte.
Leider gab es für mich aber auch ein paar Punkte, die mir nicht so gut gefallen haben. Es gab insgesamt viele dramatische Wendungen in der Geschichte, die dafür sorgten, dass man kaum alltägliche Situationen zwischen den beiden erlebt hat und ich mich nach dem Ende des Buches fühlte, als sei ich einen Marathon gelaufen. Mir fehlten ein paar Szenen, in denen man das Knistern zwischen ihnen spürt und durch die man nachvollziehen kann, warum die beiden langsam Gefühle füreinander entwickeln. Wie bereits beschrieben, konnte ich Aprils Verhalten zum Ende hin kaum noch nachvollziehen, und auch eine bestimmte Entwicklung bzgl. Storms Aktivitäten fand ich unrealistisch. Auch sprachlich hatte ich ein paar Probleme mit den Abschnitten aus Storms Sicht, weil mir die Erzählperspektive nicht lag, und ein paar Dialoge empfand ich als etwas holprig geschrieben; ich wusste bspw. bei einigen Szenen nicht, wer was gesagt hatte.
Fazit: Insgesamt eine schöne Liebesgeschichte, bei der mich allerdings auch einige Dinge gestört haben. Ich weiß noch nicht so recht, ob ich die anderen Teile der Reihe auch lesen möchte, da das Buch einerseits mit einem Cliffhanger endet und ich wissen will, wie es weitergeht; andererseits hat mich die zweite Hälfte des Buches enttäuscht und auch etwas frustriert. Ich vergebe 3,5 Sterne.
Rezension „April & Storm - Stärker als die Nacht: Roman (Forever Us 1)“ von Karen Ashley
Meinung
Ich könnte euch hier mit Worten, die aus meinen Gedanken und Gefühlen stammen, überspülen, denn für nichts anderes sorgte Karen Ashley. Sprudelnde, stürmische, epische, gewaltige Emotionen, so bittersüß und so erdrückend, dass dir die Luft zum Atmen fehlt und dein Herz in Stücke zu zerreißen droht, und doch quillt es auch über vor Glückseligkeit und Freude und Liebe. Ich könnte dem tosenden Sturm in meinem Inneren Luft machen, doch kann er euch nur mitreißen, wenn ihr „April & Storm“ selbst erlebt habt….
"April & Storm - Stärker als die Nacht" von Karen Ashley bildet den Auftakt einer Reihe, in deren Folgebänden die Geschichte um die beiden fortgesetzt wird. Von der ersten Seite an umklammerte mich die Geschichte mit eisernem Griff und ließ mich bis zum Ende nicht mehr los. Unter anderen liegt dies an der nervenaufreibenden Spannung, denn in dieser Handlung passiert IMMER was und man sucht vergeblich nach Langeweile oder Alltagstrott. Karen Ashley erschafft binnen Sekunden eine einnehmende Atmosphäre, in der ich mich pudelwohl fühlte.
Es war, als käme man nach Hause. Vor ein gemütliches Kaminfeuer inmitten eines kalten Winters und spüre die warme Geborgenheit. April und Storm haben mein Herz im Sturm für sich eingenommen und beansprucht. Hinter beiden liegen schwere Zeiten, weshalb sie sich zunächst sehr bedeckt halten. Und doch war da ein Gefühl, als würde ich sie bereits ewig kennen, und so konnte ich emotional in allen Punkten an ihrem Weg teilhaben. Karen Ashley gelingt auch mit den anderen Figuren lebensechte und ehrliche Protagonisten, die für mich allesamt greifbar und ehrlich waren.
Auch wenn in diesem Buch eine erdrückende Schwere liegt, durch Themen wie Tod, Drogensucht und Erkrankung, so erkennt man auch das Schöne, wie Liebe, Freundschaft und Vertrauen. Karen Ashley erschafft eine Leichtigkeit, die mit Humor gespickt ist, und bleibt dennoch sensibel gegenüber dem Ernst. Ich verliebte mich in diese Mischung und wurde doch von der Tiefe überwältigt, ja sogar niedergerungen, bis am Ende die Tränen unaufhaltsam über mein Gesicht rannen. Besonders das letzte Drittel hatte es in sich und war kaum auszuhalten.
Mir ging jeder Atemzug so nahe, dass ich drohte zu ersticken. Und nach diesem Chliffhanger kann mein Herz nur eines retten: der zweite Band! Karen Ashley erschafft einen Diamanten, dessen Intensität jeden Juwel überstrahlt! Stärker als die Nacht, stärker als die eigenen Schatten.
Fazit
Obwohl April und Storm von Finsternis getränkte Ereignisse aus ihrer Vergangenheit in sich tragen, schafft Karen Ashley eine Handlung, in der Leichtigkeit, Liebe, Glückseligkeit, Wärme, Geborgenheit und ein Gefühl von nach Hause kommen und wohlfühlen wie eine sanfte Brise durch deinen Körper schwingt. Atmosphärisch, herzzerreißend und in jeder Faser so emotional, wie eine brausende Naturgewalt. Ein Juwel, der jede Zeit überdauert und die Gedanken nie verlässt.
Ich kann es kaum erwarten, dass April & Storms Geschichte weitergeht
April hatte ziemlich viel mitmachen müssen und wollte nun in San Francisco einen Neuanfang wagen und zwar mit ihrem Freund, nur hatte der sie leider komplett abserviert. Als sie eine neue Mitbewohnerin sucht, landet der Musiker Storm vor ihrer Haustür, er ist zwar keine sie, aber wird trotzdem Aprils neuer Mitbewohner. Storm schaut ziemlich mitgenommen aus und das nicht nur äußerlich, trotz den vielen Narben beider, fängt es an zu knistern…
Die Protagonisten:
Ich mochte April sehr, vor allem die Tatsache, dass sie eine Deutsche in Amerika ist. Sie hatte dadurch einen gewissen Charme versprüht, vor allem wenn sie sich nach diesem Stereotypischen Klischees eines Deutschen verhalten hatte, was so nichts mit dem lockeren Style der Amerikaner gemein hatte. Sie kam sehr nachvollziehbar für mich rüber und war einfach sympathisch. Mit Storm konnte ich anfangs noch nicht wirklich etwas anfangen, aber umso mehr ich von ihm wusste, umso mehr mochte ich ihn. Er war sympathisch, etwas verwirrend, oft echt süß und dazu war seine Hintergrundgeschichte ziemlich interessant. Die restlichen Charaktere waren auch sehr gut, vor allem das Fellbündel Sky.
Die Umsetzung:
Ich liebe das Cover, es ist echt wunderschön, genau wie die Geschichte von April & Storm. Als ich den Klappentext zu lesen bekommen hatte, wusste ich sofort, dass ich das Buch einfach lesen möchte und ich wurde nicht enttäuscht. Der Schreibstil gefiel mir sehr vor allem Aprils Sicht, wobei ich es etwas seltsam fand, das Storms Sicht aus der Erzählperspektive geschrieben wurde im Gegensatz zu Aprils Sicht. Daran hatte ich mich jedoch nach einer Weile gewöhnt. Anfangs war ich noch etwas skeptisch, da mich Storm sehr verwirrte, aber nach einer Weile konnte ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Die Geschichte hatte mich unglaublich mitnehmen können, da das Buch oftmals sehr traurig und emotional und ebenso berührend war. Eines der für mich besten Details war für mich allerdings, dass beide Protagonisten sich vegetarisch oder fast vegan ernährten, denn Vegetarier und Veganer sind eindeutig untervertreten in Büchern oder unglaublich nervig, aber das war zum Glück nicht der Fall hier. Das Ende hatte auf jeden Fall einen ziemlich guten Plot, wenn dieser auch nicht ganz ideal umgesetzt wurde. Es gab auch einen miesen Cliffhanger und ich muss einfach wissen, wie die Geschichte ausgeht, da mir April & Storm total ans Herz gewachsen sind. Ich kann das Buch nur jedem wärmstens empfehlen.
Mein Fazit:
Ich liebe die Charaktere, auch wenn sie ein paar kleine Macken haben. Die Geschichte war total überraschend und unvorhersehbar und ich muss einfach unbedingt wissen, wie April & Storms Geschichte weitergeht. Das Buch war ganz kurz davor, zu meinen Lieblingsbüchern zu wandern, allerdings hatte mir dafür noch ein klein bisschen etwas gefehlt, aber das Buch bekommt trotzdem 5 von 5 absolut verdiente Sterne von mir.
„April & Storm – Stärker als die Nacht“ von Karen Ashley ist eine emotionale Lovestory, in der die zwei Hauptfiguren ihre traumatische Vergangenheit hinter sich lassen müssen. Die 27-jährige Medizinstudentin April versucht nach ihrer schweren Krebserkrankung einen Neubeginn in San Francisco. Hier will sie ihrem Studium einen neuen Schwerpunkt geben und hat dank ihrer Tante ein aussichtsreiches Praktikum ergattert. Ihr Freund, der mit ihr in die USA ging, hat schnell die Lust an einer gemeinsamen Zukunft verloren und so sucht April einen neuen Mitbewohner. Auf ihre Anzeige meldet sich der Musiker Storm, der trotz seiner entstellenden Narben im Gesicht von allen Mitbewerbern noch den normalsten Eindruck macht. Storm sucht auch nach einem Neuanfang, denn er hat ebenfalls schwere Altlasten im Gepäck.
Das Buch bildet den Auftakt zu einer Trilogie über die schwierige Beziehung von April und Storm und so sollte man sich darauf gefasst machen, dass am Ende erstmal keine Regenbögen und Einhörner warten. April hat ihr Leben nach ihrer Erkrankung streng durchgeplant und braucht ihre ständigen Listen, um nicht den Halt zu verlieren. Das ist an sich nichts Schlimmes und ich kann ihre Haltung teilweise nachvollziehen. Ehrlicherweise hat mich ihr Verhalten trotzdem in einigen Momenten fast schon entsetzt und ich tue mich schwer, uneingeschränkte Sympathien mit ihr aufzubauen. Sie blickt kaum über ihren Horizont und merkt in ihrem krampfhaften Drang nach Selbstschutz nicht, wie sehr sie andere verletzt. Sie fordert Rücksicht und Toleranz, aber überschreitet selbst oft Grenzen anderer und gewährt keine zweiten Chancen. So leid es mir tut, aber ich konnte ihren Ex, der als Alleinschuldiger dargestellt wird, stellenweise sogar verstehen. Ihre Reaktion am Ende setzt dem ganzen die Krone auf und ist für mich völlig überzogen. Storm hat eine nicht weniger tragische Vergangenheit und ist nach einem Höhenflug in tiefste Abgründe gestürzt. Er kommt langsam wieder im Leben an, auch mit der Hilfe von April. Seine Emotionen konnte ich besser nachempfinden und er tat mir jedes Mal unendlich leid, wenn April wieder einmal auf seinen Gefühlen herumtrampelt. Seine Verletzlichkeit hat mich sehr berührt. Auch wenn ich April (bisher) eher weniger mag, bin ich auf ihre zukünftige Entwicklung gespannt. Die Gefühlsachterbahn geht offensichtlich in den nächsten Bänden rasant weiter.
Mein Fazit: Der Auftakt macht neugierig, ob die Protagonisten die dunklen Punkte ihrer Vergangenheit überwinden werden und ob eine gemeinsame Zukunft möglich ist. Von mir gibt es gern eine Leseempfehlung!
Im Großen und Ganzen hat mir das Buch gut gefallen und es war sehr angenehm zu lesen. Überwiegend hat mir der Schreibstil der Autorin gut gefallen, wobei er mir an einigen Stellen doch ein wenig zu bildlich war, da sehr viel mit Metaphern gespielt wurde.
Der Klappentext hat noch ziemlich viel offen gelassen, weshalb man noch gar nicht so viel über die Geschichte wusste und erahnen konnte. Deshalb war es schön, erst im Verlauf alles mitzuerleben, besonders auch die ganzen Geheimnisse von Storm.
April als Protagonistin war mir direkt sympathisch. Man erfährt direkt zu Beginn viel über ihr vorheriges Leben und kann ihren Charakter schnell einschätzen. Man kann sie oft gut verstehen, allerdings muss ich sagen, dass sie mir oft zu übertrieben und fast schon egozentrisch gehandelt hat.
Über Storms Vergangenheit hingegen erfährt man anfangs nicht so viel, außer was es mit ihm gemacht hat und wie es ihm geht. Seine ganze Hintergrundgeschichte war deshalb sehr mysteriös und auch sein Charakter einfach spannend.
Als Freunde und Mitbewohner haben April & Storm wirklich gut harmoniert, allerdings finde ich, dass man das Vergehen der Zeit beim Lesen nicht so gemerkt hat und es dadurch so gewirkt hat, als hätte sich das Ganze ziemlich schnell und plötzlich entwickelt. Ich hätte mir da ein bisschen mehr Entwicklung und Knistern gewünscht, gerade da die Geschichte der beiden ja auch mit diesem Teil noch nicht abgeschlossen ist.
Auch finde ich, dass die Charaktere definitiv nicht wie Ende 20/Anfang 30 gewirkt haben, was mich allerdings nicht gestört hat.
Die Story behandelt viele Ernste Themen, von psychischen bis hin zu physischen Krankheiten und Verletzungen. An sich hat mir die Thematik gut gefallen, wobei es für mich teils sogar noch mehr in die Tiefe hätte gehen können bei so wichtigen Sachen, wie zum Beispiel der Therapie von Storm.
Das Ende lässt noch ziemlich viel offen, was natürlich auch zu erwarten war, da es sich um eine Trilogie handelt. Demnach konnte man schon ahnen, dass alles am Ende nicht ganz reibungslos laufen wird, allerdings fand ich die Art des Dramas dann doch etwas gezwungen. Aprils Reaktion war für mich viel zu überstürzt und absolut unveränderlich. Nichtsdestotrotz bin ich neugierig auf den weiteren Teil und vor allem, wie die beiden jetzt wieder zueinander finden werden.
Alles in allem war es ein guter Auftakt einer sehr dramatischen Liebesgeschichte, mit spannenden Charakteren, die beide einiges an Last mit sich tragen. Hier und da gibt es ein paar Schwächen, doch es macht trotzdem neugierig auf den weiteren Verlauf der Geschichte.
Das Buch klang so toll, nach einer Geschichte die ich nur lieben kann und das Cover hat mich sofort gecatcht das ich dieses Buch einfach unbedingt lesen musste.
Cover
Das Cover gefällt mir optisch total gut, Die rosanen und lilanen Töne passen wundervoll zusammen und matchen auch total zum Titel des Buches. Vor allem dieser hat mich direkt neugierig gemacht. Sieht richtig schön im Regal aus.
Protagonisten
April und Storm sind zusammen was ganz besonderes, sie harmonieren einfach so toll miteinander auch wenn das zu Anfang nicht so scheint. Zusammen haben sie ihre Höhen und Tiefen aber sie versuchen sich gegenseitig zu halten und zu unterstützen.
Vor allem Storm hat eine schwere Vergangenheit die ihn gezeichnet hat, sowohl körperlich als auch seelisch. Das alles ist nicht leicht für ihn und er beginnt ein neues Leben. In ihm steckte einfach so viel Herzlichkeit und er war so wundervoll. Ich hatte teilweise aber das Gefühl das er seinem Glück extra im Weg stehen möchte. Das er glaubt er hätte dieses Glück nicht verdient.
April mochte ich mit ihrer Art wirklich gerne, teilweise war sie mir aber etwas zu dramatisch, was sich nach einer gewissen Zeit wieder legte. Man konnte sie nur mögen. Vor allem Storm gegenüber ist sie einfach toll und die beiden haben ein Happy End verdient, wenn sie es sich selber nur nicht so schwer machen würden.
Schreibstil
Der Schreibstil war sehr angenehm, locker leicht das man wirklich nur so über die Seiten geflogen ist. Vor allem mit den Protas fühlte ich mich richtig verbunden. Man konnte ihre Gedanken total nachempfinden und ihre Gefühle gingen mir selber so nahe.
Fazit
Was für ein toller Auftakt. April und Storm haben es mir mit ihrer Geschichte nicht leicht gemacht und meine Gefühle wirklich durcheinander gebracht. Ich konnte lachen, musste oft schmunzeln, war schockiert und überrascht, sie haben mich bewegt und mich emotional an meine Grenzen gebracht.
Ein Punkt den ich aber sehr schade fand, war vor allem ihre Vergangenheit, im Buch wurden diese oft erwähnt und angedeutet aber nie weiter ausgearbeitet. Und erst zum Ende hin, erfährt man was Ìhnen wiederfahren ist. Das war mir einfach zu spät. Hat mich aber trotzdem wirklich berührt.
Nach diesem bösen Ende, der mit einem Cliffhanger endet bin ich so gespannt wie es mit April & Storm in Band 2 weitergeht. HIerauf müssen wir gott sei dank nicht lange warten, denn dieser erscheint schon Ende November.
Mir fiel es leicht in das Buch hineinzufinden. Der Schreibstil ist angenehm, fesselnd und lebendig. Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht von April und Storm erzählt.
April als Protagonistin hat mich umgehauen. Ich bewundere ihren unglaublich großen Mut und ihre Willensstärke. Denn nach einem schrecklichen Schicksalsschlag gibt sie nicht auf, sondern zieht von Deutschland nach San Francisco, um ihre Träume zu verwirklichen. Dazu muss man erst mal den Mumm besitzen. Und andere hätten mit ihrer Vergangenheit schon längst den Lebenswillen verloren. Zudem ist sie eine liebevolle Person, sie hat ein großes Herz für Tiere und für ihre Mitmenschen. Und ich mochte auch ihre zickige und launische Art. Diese hat mich oft zum Lachen gebracht.
Storm ist der männliche Protagonist. Er war von Anfang ein großes Geheimnis und mir war sofort klar, dass er etwas zu verbergen hat. Aber was schließlich sein Geheimnis ist, hat mich komplett überrascht. Ich habe mit allem gerechnet, aber nicht mit so etwas. Er hat wie April eine liebevolle Persönlichkeit, allerdings trägt er auch sehr viel Last auf seinen Schultern und ist innerlich eine gebrochene Seele.
Die Nebencharaktere haben mir allesamt wirklich gut gefallen. Ob Tante Maggy, Mrs. Wolowitz, Luigi oder der tierische Part Sky, alle haben die Story zu etwas Besonderem gemacht.
Die Geschichte an sich ist einfach zauberhaft. Sie steckt so voller Leben und gleichzeitig voller Schmerz. Emotionen werden hier ganz großgeschrieben. Die Liebesgeschichte ist seicht und entwickelt sich langsam. Doch schon bei der ersten Begegnung zwischen April und Storm konnte man schnell erahnen, dass die beiden füreinander bestimmt sind, denn die Funken sprühen nur so. Und die beiden zusammen gaben einfach die perfekte Kombi ab. In der ersten Minute streiten sie sich, sodass die Fetzen fliegen und in der anderen knistert es gewaltig. Das habe ich so sehr an dieser Geschichte geliebt. Beide haben schwere Schicksalsschläge in ihrem Leben erlitten und man merkt einfach, wie gut sich beide tun und sich dadurch selbst heilen.
Und wie das bei einer Trilogie so üblich ist, freue ich mich umso mehr auf den nächsten Teil. Denn die Geschichte zwischen April und Storm ist noch lange nicht zu Ende erzählt 😉 Fazit: Für mich ist dieses Buch ein Jahreshighlight! Die Geschichte hat mich emotional mitgenommen und mitgerissen. April und Storm zusammen als Paar sind einfach nur wow! Ich freue mich sehr auf den zweiten Teil. Klare Leseempfehlung! 5/5 ⭐
„April & Storm: Stärker als die Nacht“ von Karen Ashley, ist der Auftaktband der April & Storm Reihe. Im Fokus stehen – wie könnte es anders sein – April und Storm. April möchte ihre Vergangenheit hinter sich lassen und in San Francisco neu anfangen. Frisch getrennt von ihrem Ex ist sie auf der Suche nach einer Mitbewohnerin. Unverhofft zieht der junge Musiker Storm bei ihr ein, auf dem ebenfalls die Vergangenheit Spuren hinterlassen hat. Das Cover sieht einfach romantisch aus und stinkt schon fast nach einer Lovestory. Wer allerdings eine klassische 0815 Romanze vermutet liegt falsch. Das Buch hat mehr Drama und ernste Themen als klassische romantische Szenen zu bieten. Die Autorin peitscht den Leser rasant von einem Plot in den nächsten, so dass ich das Buch recht zügig durchgelesen habe. Protagonist Storm war mir von Beginn an sympathisch. Ich mochte seine charmante Art und ich konnte mich sehr gut in ihn hineinversetzen. Das was ihm passiert ist hat mir unendlich leidgetan. Beeindruckt hat mich aber die Art, wie er damit umgeht. April hingegen konnte mich nicht mitnehmen. Irgendwie hatte ich beim Lesen immer eine frigide, vegane Ziege im Kopf. Auch ihre Vorgeschichte hat es in sich. Ich hatte allerdings den Eindruck, dass sie sich oft sehr unreif verhält. Aber nun gut, das bietet jedenfalls super Entwicklungspotenzial für die Folgebände. Spannend fand ich, dass die Kapitel von April aus ihrer Perspektive (ICH) geschrieben wurden und Storms aus Erzähler-Perspektive. Vielleicht weil April noch in sich gefangen ist und nicht aus sich rauskommen und vertrauen kann? So habe ich das zumindest interpretiert. Schön fand ich, wie die Autorin den Titel namentlich in das Buch eingebracht hat. Das Zitat wird mir im Gedächtnis bleiben. Generell hatte das Buch eine Reihe an schönen Aussagen zu bieten, was sicherlich damit zusammenhängt, dass das Buch ernste Themen behandelt. Von Krebs, Tod, Unfall, Depression – alles dabei. Das ist zum einen ein Plus, da die Geschichte eben nicht oberflächlich bleibt, aber auch negativ, weil es mir manchmal etwas zu viel Drama war. In einer Daily Soap passiert weniger. In Summe hat mir das Buch gut gefallen und ich werde die Reihe weiterverfolgen.
"Leben lässt sich doch nicht komplett durchplanen. Gefühle lassen sich nicht steuern." ~ Storm
Inhalt: Nachdem ihr Freund Jan sie für eine andere Frau verlassen hat, ist April wieder auf Mitbewohnersuche. Das kommt Storm gerade recht. Auch wenn er überhaupt nicht in ihren Plan passt, erweist er sich als der perfekte Kandidat für ihre Wohnung. Schnell stellt sie fest, dass sie sich ein Leben ohne ihren Mitbewohner kaum noch vorstellen kann. Doch ist er für sie wirklich nur ein Mitbewohner? Und was steckt hinter Storms Narben, um die er so ein Geheimnis macht?
Leider muss ich sagen, dass es mir dieses Buch anfangs echt nicht leicht gemacht hat, es zu mögen. Denn obwohl das Cover für mich schon absolut überzeugend war, konnte mich die erste Hälfte leider nur wenig begeistern, was vor allem daran lag, dass es mir um die Protagonisten herum zu viel Drama war. Es schien so, als sollten sie unbedingt beide ganz schwer vom Schicksal getroffen worden sein, um dann einander heilen zu können. Darunter hat dann aber leider die Tiefe der Charaktere gelitten, da ich beide nur in Extremsituationen kennengelernt habe und sie mir dadurch ziemlich fremd geblieben sind. Mit dem Verhalten der Protagonisten lief es leider nicht viel besser. Gerade April war für mich zu Beginn sehr oberflächlich und hat einige Aussagen getätigt, die für mich absolut inakzeptabel waren, da sie sehr abwertend und auch für ihr Alter unreif gewirkt haben. Storm und April handelten beide ein paar Mal sehr unlogisch und machten in ihrer Einstellung eine 180-Grad-Wendung durch, die ich persönlich nicht wirklich nachvollziehen konnte. Doch zum Glück gab es noch eine zweite Hälfte, die viele meiner Kritikpunkte aushebeln konnte: Storm und April wurden beide sympathischer (wenn sie auch an manchen Stellen immernoch sehr jung wirkten), das Drama um sie herum ließ etwas nach und auch die Handlungen insgesamt gefielen mir besser. Insgesamt muss ich aber sagen, dass es mich nicht komplett umgehauen hat, ich mich aber trotzdem auf die Fortsetzung freue, da das Ende definitiv Lust auf mehr macht. Daher leider aber nur 3/5 🌟
Nachdem April einen Schicksalsschlag erlitten hat, beginnt sie einen Neuanfang und zieht nach San Francisco. Ihr Freund macht sich kurz danach aus dem Staub und lässt April sitzen. Um die Miete bezahlen zu können sucht sie einen neuen Mitbewohner, wobei sie ausdrücklich eine Mitbewohnerin sucht. Als sich ein junger Mann namens Storm bei ihr bewirbt gibt sie ihm trotzdem eine Chance. Auch er ist sichtlich vom Leben gezeichnet und trägt Narben im Gesicht. Bald merken sie, dass sie ziemlich unterschiedlich sind, sich dennoch zueinander hingezogen fühlen.
Vor kurzem hab ich dieses Buch in dem Prämienshop bei Lesejury entdeckt und es hat mich gleich angesprochen. Von der Autorin oder der Reihe hatte ich vorhin noch nichts gehört, so hab ich mich überraschen lassen. Vom Schreibstil her fand ich das Buch gut. Es liess sich, mit ein paar Ausnahmen leicht lesen. Es kamen ein paar Wörter vor die ich nicht kannte und die ich nachschlagen musste. Obwohl ich mich mit Fachbegriffen in Biologie etwas auskenne bin ich öfters über solche Begriffe gestolpert. Diese haben mich ein wenig aus dem Buch gerissen und auch verwirrt, da sie nicht erklärt werden. Die Erzählweise ändert mit den Perspektive, April erzählt aus der Ich-Perspektive und Storm aus der Er-Form. Da mir das erst auf der Hälfte des Buches aufgefallen ist, kann ich nicht sagen dass es mich gestört hat. Erst als ich es gemerkt habe, fand ich es dann komisch.. April ist die Protagonistin, aber ich wurde während der ganzen Geschichte nicht warm mit ihr. Ihre Einstellung kam mir öfters zickig und unsympathisch vor. Sie möchte als Osteopathin Menschen helfen, bezeichnet den mit Narben gezeichneten Storm gedanklich als Quasimodo. Auch im weiteren Verlauf des Buches wirkt sie zickig und verhält sich unfair gegenüber Storm. Storm gefiel mir als Charakter sehr viel besser. Man merkt im Buch, dass er Geheimnisse mit sich trägt. Ich mochte es wie man nach und nach mehr über ihn erfährt und ich wollte immer wissen was mit ihm passiert ist. Die Auflösung und Storms Geschichte fand ich gut und hat mir gut gefallen. Auch das Ende fand ich gelungen, trotzdem werde ich die Reihe nicht weiterverfolgen.
„April & Storm - Stärker als die Nacht“ ist der erste Band der „Forever Us“-Reihe der Autorin und Journalistin Karen Ashley .
Nachdem die 27-jährige April den Krebs besiegt hat, braucht sie Abstand von ihren Helikoptereltern und ihrem bisherigem Leben. Gemeinsam mit ihrem Freund Jan, den sie im Krankenhaus kennengelernt hat, zieht sie aus einem kleinen Dorf in Deutschland nach San Francisco. Kurz darauf geht ihre Beziehung zu Jan in die Brüche. Dennoch ist April fest entschlossen ihr Leben wieder in den Griff zu bekommen und sucht einen neuen Mitbewohner für die WG, in der sie mit Jan wohnte. Neben vielen merkwürdigen Bewerbern meldet sich auch der Musiker Storm, zu dem sich April mehr hingezogen fühlt, als sie sich selbst eingestehen möchte. Storm hat eine Menge sichtbarer Narben, aber es sind nicht nur die sichtbaren Narben, die ihn besonders machen. Glücklicherweise lebt auch Aprils Tante Maggie mit ihrer Lebensgefährtin Lydia in Nob Hill in Kalifornien und steht April stets zur Seite.
Der Schreibstil von Karen Ashley ist mitreißend und leicht zu lesen. Die Ereignisse werden im Wechsel aus der Ich-Perspektive von April und aus der dritten Person von Storm berichtet. Durch diese Wechsel bekommt man einen guten Einblick in die Gefühlswelt der beiden Protagonisten. Beide gefielen mir ausgesprochen gut. Sowohl April als auch Storm haben eine Vergangenheit, in der sie einige Hindernisse zu überwinden hatten. Beide haben dadurch einen Schutzwall um sich herum aufgebaut, der sich bei April dadurch äußert, dass sie stets die Kontrolle behalten möchte und bei Storm kommt ab und an eine leicht arrogante Seite durch. Ich mochte die beiden trotzdem sehr, ebenso wie Aprils abgedrehte Tante Maggie und ihre liebenswerte Nachbarin Mrs. Wolowitz mit ihrem lebhaften Hund Sky.
Die gesamte Handlung ist sehr emotional und intensiv. Die Autorin hat schwierige Themen wie Tod, Drogen und Krebs in eine mitreißende Story eingebaut, die mit einem Cliffhänger endet, der mich ungeduldig auf die Fortsetzung warten lässt.
Bei diesem Buch bin ich mit meiner Meinung etwas zwiegespalten. Auf einer Seite gerade gegen Ende fand ich das Buch unglaublich berührend und auch aufregend zu lesen, wie die Geschichte zwischen April und Storm weitergeht. Jedoch konnte mich der Grossteil des Buches nicht ganz von sich überzeugen.
Angefangen hat das Ganze bereit am Anfang. Irgendwie wurde ich aus dem Buch nicht schlau. Ich habe es zwar gelesen, aber das Gelesene ist nicht bis zu mir durchgedrungen. Dabei muss ich gestehen, dass ich mit dem Schreibstil auch ziemlich Mühe hatte. Ich bin persönlich nicht ein allzu grosser Fan, wenn Sachen zu detailliert beschrieben werden, weil es mich dann mit der Zeit etwas langweilt. An einigen Stellen war dies auch in diesem Buch der Fall. Zudem fand ich die Perspektiven unglaublich speziell gewählt. April wird aus der Ich-Perspektive erzählt, meine liebste Art, aber Storm wurde sozusagen von der dritten Person aus erzählt. Dies hat meinen Lesefluss enorm gestört, was das Leseerlebnis für mich selbst auch nicht so glanzvoll machte.
Was ich wiederum toll fand, waren die Charaktere selbst und ihre Entwicklungen bereits im ersten Band. Gegen Ende wurde es für mich immer spannender und packender, da ich einfach wissen wollte, wie geht es weiter, wie gehen die Protas mit den Situationen, in denen sie stecken um. Ich lese viele Geschichten, in denen die Protagonisten gebrochene Seelen sind, was April und Storm bereits durchleben mussten in ihren jungen Jahren, war für mich unglaublich berührend.
Da das Buch dennoch ziemlich zäh für mich war, hat es nur die drei Sterne erhalten. Grundsätzlich ein berührendes und tolles Buch, einfach für mein persönliches Empfinden gab es einige Punkte, mit denen ich mich während des Lesens nicht anfreunden konnte. Aus diesem Grund weiss ich auch nicht, ob ich diese Reihe noch weiterlesen möchte. Ich denke, ich muss die ganzen Geschehnisse erstmal etwas sacken lassen.
Eine emotionale Geschichte mit spezieller Umsetzung.
Zur Geschichte:
Der Einstieg in die Geschichte fiel mir schwer, da ich erstmal mit den Protagonist:innen warm werden musste, was aber leider bis zum Ende nur sehr bedingt geglückt ist.
Die Themenwahl ist in meinen Augen sehr gelungen und bietet viel Potenzial für eine hoch emotionale und tiefgründige Geschichte. Die Darstellungen der sensiblen Inhalte erschienen mir auch weitestgehend lebensnah und authentisch, mein Problem lag vielmehr in der restlichen Handlung, welche sich negativ auf das Gesamtkonstrukt des Buches auswirkte. Es gibt sehr viel unnötiges Drama und inszenierte Handlungsstränge, welche der Geschichte mehr geschadet haben anstatt sie gefühlvoller und mitreißend werden zu lassen. Vieles war nicht nachvollziehbar, allen voran die große Eskalation kurz vor Schluss. Das Schlimmste daran war, dass man diesen dramatischen Ausbruch auch noch schon lange hatte kommen sehen, aber natürlich trotzdem nichts dagegen tun konnte.
Die Geschichte war mir insgesamt einfach zu viel und in ihrer Gesamheit auch überhaupt nicht harmonisch. Der rote Faden fehlte und die einzelnen Handlungssegmente und Situationen wirkten irgendwann nur noch willkürlich aneinander gereiht. Die Geschichte ist wirr und unstrukturiert.
Die Grundidee ist ohne jede Frage sehr interessant und spannend, aber die Umsetzung war leider überhaupt nicht mein Fall. Was sehr emotional und vielversprechend anfing, verlor immer mehr von seinem besonderen Charme. Das Potenzial der Geschichte wurde nicht einmal annähernd ausgeschöpft und ich kann mir aktuell leider auch nicht vorstellen, dass sich das in den Folgebänden noch ändern wird, auch wenn der fiese Cliffhanger zum Schluss natürlich schon zum Weiterlesen anregt - egal wie schwierig und problematisch ich die Geschichte davor auch empfunden habe.
Die Liebesgeschichte ging einerseits sehr schnell und dann auch wieder gar nicht. Die Beziehung der Charaktere war für mich nur wenig greifbar und nachvollziehbar, was die ganze Love Story für mich zunehmend schwieriger gestaltete. Ich konnte nicht so sehr mitfühlen und mitfiebern wie ich mir das gewünscht hätte. Ich konnte die Liebe der beiden nicht fühlen und die expliziten Szenen waren leider auch nicht unbedingt mein Fall.
Auf emotionaler Ebene ist diese Geschichte eindeutig ausbaufähig, womit ich zu Beginn überhaupt nicht gerechnet hatte. Die Gefühle der Charaktere waren für mich mal mehr und mal weniger greifbar und je nachdem war ich auch mal mehr und mal weniger in der Geschichte und den durch sie hervorgerufenen Emotionen drin. Die wechselnde Erzählperspektive machte es mir schwer, mich in die Geschichte fallen zu lassen. Ich habe mich den beiden Protagonist:innen nie so wirklich nahe und verbunden gefühlt. Von April erhalten wir mehr Einblicke als von Storm, dafür mochte ich sie aber deutlich weniger als ihn - Ihr seht schon, für mich war an diesem Buch alles irgendwie schwierig, aber das Meiste lässt sich wohl auf die Charaktere zurückführen, es ist bekanntlich ja auch selten gut, ein distanziertes Verhältnis zu den Hauptfiguren zu haben...
Manche Szenen haben mich durchaus zu Tränen gerührt und bewegt, aber bei den restlichen Sequenzen habe ich mich wie eine unbeteiligte Leserin in einer kalten Geschichte gefühlt und leider haben letztere bei mir überwogen.
Das Ende war wie gesagt sehr dramatisch, allerdings nicht mal unbedingt von seinem Plot her, sondern vielmehr aufgrund des Umgangs der Protagonistin damit. Sie ließ das Ganze künstlich und inszeniert erscheinen, indem sie komplett überreagierte und einen kindischen Gefühlsausbruch zur Schau stellte. Ich weiß echt noch nicht, ob ich diese Buchreihe weiterverfolgen soll...
Zu den Charakteren:
Die Geschichte wird aus April's und Storm's Sicht erzählt, wobei ihre Kapitel in der ersten und seine in der dritten Person Singular verfasst sind. Ich persönlich empfand diesen Erzählperspektivenwechsel als anstrengend zu lesen und war mehr als nur einmal verwirrt von diesem Umschwung, zumal der:die Erzähler:in auch innerhalb eines Kapitels wechselt. Erst Ich, dann Er, wer kommt da schon hinterher?!
April ist sprunghaft, naiv und anstrengend. Ich wollte sie so gerne mögen, aber irgendwann hat sie mich einfach nur noch tierisch genervt. Ich weiß nicht, was sie will, ich weiß nicht, was sie fühlt und ich verstehe ihr Verhalten teilweise so wenig, dass ich mir nicht einmal mehr sicher bin, ob ich es überhaupt noch wissen will. Ihre Überreaktionen sind wirklich zu viel des Guten. In dieser Geschichte gibt es so viel Drama und Diskussionen, die ohne sie niemals aufgekommen wären und das ist einfach nur ätzend.
Storm ist undurchsichtig und schwer einzuschätzen. An sich mochte ich ihn deutlich lieber als April, aber seine Geheimniskrämerei ist wirklich ein schwieriges Thema, zumal sie auch gar nicht zu seinem restlichen Charakter und Verhalten passte - Wieso also? Um mehr Drama zu generieren? Denn das wäre definitiv nicht notwendig gewesen. Storm ist und bleibt mir aktuell noch ein Rätsel und zwar leider nicht in einem positiven Sinne... Aber im Gegensatz zu April entwickelt er sich wenigstens weiter und bleibt nicht in seiner kindischen Trotzphase stehen.
Hinzu kommt, dass viele Dialoge auf mich unnatürlich und gestellt wirkten. Generell waren die Beziehungen zwischen den Charakteren bzw. ihr Umgang miteinander oft mehr als fragwürdig. Richtig sympathisch war mir wie gesagt auch niemand - problematischer geht es eigentlich kaum noch.
Zum Schreibstil:
Die Wortwahl der Autorin ist stellenweise sehr seltsam und klingt gestelzt, was für mich leider nicht so recht zu Genre und Thematik passen will. Ich dachte erst, das Buch wäre komisch übersetzt worden, aber turns out es ist gar keine Übersetzung und das macht es einfach nur noch weird. Partiell war das Ganze für mich jedenfalls echt anstrengend zu lesen, wodurch sich bei mir auch nie so ein richtiger Lesefluss einstellen wollte, wodurch wiederum vieles andere auch auf der Strecke blieb... Das unharmonische Gesamtkonstrukt dieses Buches ist für mich einfach in jeder Hinsicht schwierig gewesen!
Fazit:
Dieses Buch zu bewerten fällt mir schwer, da ich die zugrunde liegende Idee super toll, ihre Umsetzung dafür aber umso schwieriger finde und ich weiß nicht, wie viel davon an meinen persönlichen Präferenzen liegt. Alles in allem fand ich dieses Buch extrem verwirrend und unharmonisch. Die Handlung hat keinen roten Faden und besteht quasi nur aus Drama, welches zu Großteilen von der nervigen Protagonistin geschaffen wird. Der Rest fällt der fragwürdigen Geheimniskrämerei des männlichen Protagonisten zu. Ich habe mich den Charakteren nie richtig nahe gefühlt und dementsprechend auch nicht annähernd so viel mitgefühlt und mitgelitten wir man es bei einer Geschichte dieser Art tun sollte.
Von meiner Seite aus kann ich dieses Buch leider echt nicht empfehlen, aber macht euch gerne ein eigenes Bild von der Geschichte. ✨
APRIL & STORM - Stärker als die Nacht von der Autorin Karen Ashley
Er bringt sie durch die Nacht. Und sie ihn zurück ins Leben.
Eigentlich wollte April nach einem schweren Schicksalsschlag einen Neuanfang in San Francisco wagen, gemeinsam mit ihrem Freund. Aber der ließ sie kurz nach der Ankunft im Stich. April ist trotzdem fest entschlossen, ihren amerikanischen Traum weiterzuverfolgen und ihr Leben wieder selbst in die Hand zu nehmen. Die WG mit dem Musiker Storm ist nur der erste Schritt. Als Storm bei April einzieht, sieht sie zwar seine äußerlichen Narben, von seiner geschundenen Seele ahnt sie jedoch nichts. Schon bald merkt sie, wie sie sich auf unerklärliche Weise zu dem mysteriösen Mitbewohner hingezogen fühlt. Mit aller Macht versucht sie, diese Gefühle zu ignorieren. Schließlich hat sie noch mit ihren eigenen Dämonen zu kämpfen und traut weder der Liebe noch Storm ...
Das schöne Cover fiel mir sofort ins Auge und mein Interesse war geweckt. Nachdem ich den Kurzinhalt gelesen hatte, musste ich den ersten Teil der Triologie von der Autorin Karen Ashley unbedingt lesen. Sie erzählt die Perspektiven aus der Sicht der Hauptprotagonisten April und Storm, so das man die Gedanken und Gefühle der beiden Charaktere besser kennenlernt und sich hineinversetzen kann. Im Gegensatz zu Storm, der mir sehr sympathisch war und mich völlig in ihn hineinversetzen konnte, war das am Anfang bei April nicht der Fall. Nachdem ich immer mehr in die Geschichte eingetaucht bin, konnte ich April besser verstehen. Beide Hauptdarsteller geben sich gegenseitig aber auch viel Gutes und sind für einander da, so das sie beide zusammenwachsen. Die Autorin versteht es durch ihren tollen emotionalen Schreibstil die Leser in ihren Bann zu ziehen. Sie hat mich sehr gut unterhalten, daher freue ich mich auf die weiteren Teile.
Nach einer schlimmen Krankheit die April besiegt hat, wagt sie mit ihrem Freund einen Trip nach San Francisco. Leider ist sie wieder Single und sucht für ihre Wohnung eine neue WG Partnerin. Leider passt zu ihr keine von den paar die sich gemeldet haben, aber der Musiker Storm, bekommt bei ihr nach einem verbockten ersten Treffen, eine zweite Chance. Storm sucht etwas wo er sich zurück ziehen kann, nicht nur seine Seele sondern auch der Körper braucht Erholung.
Die Geschichte von Storm & April ist interessant, mit etwas Drama, knistern und Anziehung, erzählt uns die Autorin über zwei unterschiedliche Menschen. April nach ihrer schlimmen Krankheit wagt einen Neuanfang und nach der gescheiterten Beziehung möchte sie sich nicht mehr verlieben und kämpft gegen ihre Gefühle, die sich langsam entwickeln.
Storm war ein gefeierter Star, jedoch seine Sucht katapultiert ihn in den Abgrund. Seine Seele und sein Körper kämpfen mit den Vergangenheits Dämonen, um zu leben wie ein normaler Mensch, was er auch versuchte. Beide haben nicht mit der Anziehung gerechnet die mit Wucht über die zwei kommt.
Durch den lockeren Schreibstil liest sich die Story gut. Sie ist aus wechselhaften Sichten beschrieben.
Es ist eine interessante Story, jedoch die Gefühle kommen hier nicht so rüber. Die Story hat mich nicht so gepackt. Ich fand April komisch und unreif und sie nervte mich...
Storm fand ich gut, und war für mich auch ok warum er sich zurück gehalten hat. Mit diesem Teil konnte mich die Autorin nicht so überzeugen.
Es ist eine Geschichte für zwischendurch die ich empfehlen kann.
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Das Cover gefällt mit sehr. Ich finde die Farben sehr passend und leuchtend. Es ist trotz allem irgendwie schlicht. Ich finde es einfach sehr passend wie schön. Zu Beginn brauchte ich wenige Seiten um in die Geschichte zu kommen. Zum einen lernen wir unseren Protagonisten Storm kennen. Wo er zu Beginn noch etwas unscheinbar für mich war, lernte ich ihn ganz langsam immer etwas mehr kennen. Er war von Anfang an sehr sympathisch. Dadurch, dass ich sofort merkte, dass hinter ihm und seiner Vergangenheit sehr viel steckt, konnte ich ihn vielem verstehen und war gespannt darauf, was genau es ist. Es gab bei ihm nur eins, was ich leider gar nicht verstehen konnte, was aber nicht direkt an ihm lag. Ansonsten begleitete ich ihn gerne. Zum anderen lernen wir auch unsere Protagonistin April kennen, mit der ich leider keine Verbindung aufbauen konnte. Von Beginn an war sie mir leider nicht sehr sympathisch. Ihre oft schlechte Laune und wie sie, für mich, oft sehr überreagierte, konnte ich leider nicht nachvollziehen und ging etwas auf meine Laune über. Dabei verstand ich auch manche Handlungen leider nicht. Bis zum Ende konnte sie mich, trotz mancher wirklich schöneren Taten und Handlungen, leider nicht überzeugen. Leider fehlte für mich hier trotz der wichtigen Themen auch irgendwie etwas die Tiefe, die ich für mich aus dem Klappentext las. Auch wenn es in Teil Zwei und Drei mit April und Storm weitergeht, hatte ich hier etwas mehr erwartet. Ich wollte es unbedingt mögen und war durch den Klapptext sehr gespannt, aber leider war es nichts. Für mich der Schreibstyl gut und ich kam überwiegend flüssig durch. An wenigen Stellen nur stolperte ich aber auch mal etwas. [2,5/5]