Dieser Wald hat etwas gegen ungebetene Besucher. Besonders an Halloween. Auf die alljährliche Halloweenparty würde Michelle am liebsten genauso gern verzichten wie auf ihre Mitschüler selbst. Noch dazu soll die Feier in einer alten, abgelegenen Fabrik im Wald stattfinden. Michelle ahnt nicht, dass an diesem Abend eine verhängnisvolle Wahl über Leben und Tod entscheiden wird. Um seine Familie vor dem finanziellen Ruin zu bewahren, nimmt Stephan ein unmoralisches Jagdangebot an. Aber der Wald rund um die kleine Ortschaft Nebelwald hält nicht nur kostbare Trophäen, sondern auch Mysterien bereit, die auf Rache sinnen. Ein schriller Vergnügungspark am Kamm des Thüringer Waldes bietet für Frank die perfekte Gelegenheit, mit der Tourismusregion Profit zu generieren. Nur das Geld im Blick, übersieht er den Nebel, der sein Meisterwerk zu verschlingen droht - und die Jagd auf ihn eröffnet ...
Für die Kürze und den Umfang der Geschichte wirklich gelungen. Mir gefiel dass hier nicht zuviele Ideen auf einmal verarbeitet wurden wie in finsterwald, sondern es eine feste konkrete rote Linie an übernatürlichen Ursachen gab. Neben Interwald ein tolles Werk ! Hat Spaß gemacht zu lesen ☺️
Michelle ist ein eher introvertiertes Mädchen, kann aber nicht widerstehen, an der angesagten Halloweenparty in einer alten, abgelegenen Fabrik im Wald teilzunehmen, als sie erfährt, dass ihr Schwarm auch dort sein wird. Schließlich eskaliert die Feier drastisch und die Jugendlichen geraten in Lebensgefahr. Ein Vergnügungspark – das würde dem Tourismus in der Region gut tun, denkt Frank. Und auch seinem Geldbeutel, wen interessieren da schon die Vorschriften? Stephan ist ein guter Kerl. Doch auch die Guten lassen sich zu fragwürdigen Taten hinreißen, wenn es um das Wohl der Familie geht. Wegen finanziellen Sorgen gibt er das Stückchen Wald in seinem Besitz unerlaubterweise frei für die Jagd - mit schlimmen Folgen. Dieser Wald hat etwas gegen ungebetene Besucher. "Halloween in Nebelwald" trumpft wieder mit einer professionellen Gestaltung von Cover und Schriftsatz auf, passend zum ersten Teil. Mir hat schon "Halloween in Unterwald" gut gefallen, die Autorin Maria Winter konnte sich bei ihrer zweiten Horror-Novelle aber noch steigern. Die Figuren sind authentischer, der Spannungsbogen steiler, die Geschichte innovativer. Die drei Handlungsstränge wechseln sich ab und führen uns unabhängig von einander in denselben düsteren Wald, der seine geisterhaften Finger nach den Protagonisten ausstreckt. Der grüne Nebel, aus dem das Grauen entsteigt, verbindet alle Geschehnisse miteinander. Mir gefiel besonders, dass sowohl die Charaktere als auch die Qualität des Horrors erwachsener ausfallen. Horrorfans kommen definitiv auf ihre Kosten. Schon der Prolog beginnt aufregend und umhüllt den Leser mit gruseliger Atmosphäre. Den Schauer und die Spannung kann die Autorin bis zum Schluss aufrecht erhalten, den ich so nicht in seiner Gänze vorher sehen konnte. Maria Winters prägnanter Schreibstil erzeugt ohne unnötige Umschweife die passende Stimmung. Ihr müsst den ersten Band übrigens nicht gelesen haben, um "Halloween in Nebelwald" zu genießen, wer den aber schon kennt, wird bekannte Gesichter wieder sehen. Welcher Schrecken genau in Nebelwald auf euch lauert, möchte ich nicht verraten, denn dann würde ich von den etwas über 100 Seiten zu viel vorweg nehmen. Am besten holt ihr euch die beiden Büchlein selbst, um schöne Gruselabende damit zu verbringen!
Weil auf meinem Blog eine Rezension zu „Halloween in Nebelwald“ natürlich nicht fehlen darf, gibt es die jetzt auch hier.
Die Geschichte wird, wie schon der erste Teil, aus verschiedenen Perspektiven erzählt, die nicht alle etwas miteinander zu tun, jedoch eine Gemeinsamkeit haben: Sie alle werden an Halloween in Nebelwald von einem giftigen grünen Nebel heimgesucht, der einige unschöne Überraschungen bereithält.
Etwas blutiger ist dieser Teil meiner Meinung nach, etwas brutaler und auch etwas gruseliger. Maria hat definitiv eine Schippe drauf gelegt!
Während wir unter anderem durch die Teenagerin Michelle erfahren, was es heißt, panische Angst um ihre Freunde zu haben, beobachten wir Frank dabei, wie er seinen Vergnügungspark retten will und Stephan, dessen Leiden man eigentlich ganz gerne zusieht.
Wer überlebt und wer nicht… das nehme ich euch nicht vorweg, sonst geht ja die ganze Spannung flöten.
Maria überzeugt jedenfalls mit einer gelungenen Gruselgeschichte, die an Halloween sicher ihr ganz eigenes Flair entwickelt. Zudem ist das Buch sehr dünn, also perfekter Lesestoff für einen gemütlich-gruseligen Abend, eingekuschelt in eine Schmusedecke und dankbar, nicht draußen in Nebelwald sein zu müssen.
Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung. Wer es gerne gruselig und etwas brutal mag, ist hier genau richtig. Auch diejenigen, die nicht so auf Horror stehen, könnten hier ihre Freude finden, denn das Buch ist perfekt um eine Gänsehaut zu bekommen, und trotzdem beruhigt einschlafen zu können.
Maria Winter, die ich von Husky Küsse zu Weihnachten kennengelernt habe, hat mich zum zweiten Mal richtig überzeugt und diesmal mit ,,Halloween in Nebelwald".
Omg 120 Seiten, in die ich mich gegruselt habe.Glaubt mir,man braucht nicht immer amerikanische Vorstädte um dieses Gefühl zu bekommen, Maria beweist hier der Thüringer Wald hat enormes Potenzial!
Es hat was von X Factor Erzählung mit krassem Kick. Jetzt habe ich noch mehr Angst vor dem Nebel .
Trotz des Gruselfaktors gibt es hier am Rande eine tolle,süße kleine Lovestory und zwei Massages. Ehre die Natur und vergesse nicht, was in der Vergangenheit passiert ist ! Alles perfekt in die Handlung hinzugefügt, ohne dass ein Zeigefinger Gefühl vorhanden ist.
Ich finde, Maria hat echt Fear Street vibes in mir ausgelöst.Bitte mehr davon!
Eine absolute Empfehlung, wer sich ins Höschen machen möchte.
Vielen Dank für das Bereitstellen des Leseexemplars an die Autorin!
4.5 Sterne Ich liebe die Halloweenchen von Maria Winter. Sie erinnern mich an meine Teenie Zeit als ich solche Horror-Kurzgeschichten am Kiosk gekauft habe. Es ist immer wieder toll, wie die einzelnen Erzählstränge am Schluss ein ganzes Bild ergeben. Sehr toll erzählt. Das erste Halloweenchen hat mir etwas besser gefallen, aber ich freue mich auf jedes weitere.
Den zweiten Band fand ich etwas schwächer, als den ersten Band. Dennoch ist es eine flüssig geschriebene Horror-Novelle, die Spaß macht zu Lesen. Auch hier liest man wieder aus verschiedenen Perspektiven. Einmal haben wir da die introvertierte Michelle, die auf eine angesagte Halloweenparty in einer alten und abgelegenen Fabrik teilnimmt. Dann gibt es noch Frank, der einen Vergnügungspark eröffnen möchte und zuletzt Stephan, der das Stück Wald wegen finanziellen Gründen unerlaubterweise frei für die Jagd gibt.