Dauerquatschende Kollegen im Großraumbüro, der Server ist kurz vor dem Speichern abgestürzt und dann hat auch noch einer das Sandwich aus dem Kühlschrank geklaut. Läuft mal wieder! Aber nicht an die Decke gehen, einfach Alexandra Reinwarth lesen. Und schon ist es ganz easy, sich den öden Büroalltag am Arsch vorbeigehen zu lassen und dem Frust getrost den Mittelfinger zu zeigen. Mehr Informationen und weitere tolle Produkte zu Am Arsch vorbei gibt es unter: am-arsch-vorbei.de
Ich habe das Buch von einer Arbeitskollegin empfohlen bekommen "so lustig und so nah am Alltag".
Das Buch hat die Kernaussage "Stress dich nicht, wenn von deinem Job keine Menschenleben abhängen. So wichtig ist er nämlich nicht" auf 109 Seiten gezogen. Dementsprechend war es auch zu lesen. Ich finde die Aussage sehr gut, man sollte sich öfters mal aus der Situation rausnehmen und es nüchtern und neutral betrachten. Dafür brauche ich aber keine 109 Seiten. Vieles fand ich auch garnicht relateable, z.B. habe ich keine Tratschenden Kollegen, oder welche die in einer Parfümwolke leben.
Es kann unterhaltsam sein, für mich war es das leider nicht.
Es ist so überflüssig. Wer auf diese Art von Jokes und „Lebensweisheit“ bisher im Büroalltag nicht längst von alleine gekommen ist, dem wird sich durch dieses Büchlein sicher nichts erschließen, was weiterbringt. Wieso wird so etwas publiziert? Ich verstehe es nicht.
Es ist leider etwas kurz gehalten, fängt einen aber wieder mit dem Sarkasmus des ersten Buches ein. Etwas weniger Verweise hätten es allerdings auch getan.