**Liebe folgt keiner Gleichung** Das College sollte für die aufgeweckte Max ein traumhafter Neuanfang werden. Aber schon am ersten Tag verscherzt sie es sich mit einem Prof und muss feststellen, dass sie ihren Mathekurs niemals allein bestehen kann. Auf der Suche nach einem Nachhilfelehrer, landet sie ausgerechnet bei einem Typen, der sein Geld damit verdient, illegal Prüfungslösungen auf dem Campus zu verticken. Der abweisende, undurchschaubare Sam ist nicht nur ein Einzelgänger, sondern auch DAS Mathegenie des Colleges. Also das genaue Gegenteil von Max. Aber je öfter die beiden sich treffen, umso mehr scheint Sams ruppige Art zu schwinden – und umso deutlicher wird, dass ihn eine bittere Vergangenheit quält …
Jo Schneider, geboren 1995 im Chiemgau, lebt einer zwölfbeinigen WG in Leipzig. Vornehmlich sammelt sie Ideen für eine neue Geschichte an der frischen Luft, ist aber auch des Öfteren bei einem begeisterten Serienmarathon oder einem ausgedehnten Leseabend anzutreffen. Die Leidenschaft für Fantasy jeglicher Art wurde bereits im Kindesalter bei ihr entfacht, denn regelmäßiges Abtauchen in die Welt von Tolkien und das Ausdenken eigener fantastischer Welten gehörten hier zum Alltag. Ihren ersten Fantasyroman brachte sie mit vierzehn Jahren zu Papier, den Schritt in die große weite Welt der Verlage wagte sie sieben Jahre später.
Ich wusste schon, dass mich der Schreibstil der Autorin wieder total überzeugen würde, und war deshalb sehr gespannt auf diese Geschichte, da ich bisher nur Fantasy von ihr gelesen hatte.
Dieses Buch ist auf jeden Fall anders, natürlich im positiven Sinne, und war thematisch auch nicht unbedingt so leicht wie das Cover suggeriert. Aber dafür feinfühlig verpackt und inklusive Triggerwarnung.
Max muss für ihr Wirtschaftsstudium auch einen Mathekurs belegen, und ausgerechnet in Mathe ist sie überhaupt nicht gut. Natürlich muss sie sich auch mit einem der strengsten Dozenten herumschlagen, der es auch ein wenig auf sie abgesehen hat. Da wird ihr der ominöse Math-Dealer empfohlen, der gegen Geld Matheaufgaben löst. In ihrer Verzweiflung sucht sie ihn auf und überredet ihn, ihr zu helfen. Was sich daraus entwickelt ist herzerwärmend, süß und eine wirklich schöne Liebesgeschichte, die sich langsam und behutsam ergibt. Dabei lernen wir nicht nur Max’ unterkühlte Familienverhältnisse kennen, sondern auch, was diese mit ihr anstellen. Das war einfach nur sehr traurig und ich habe jeden Moment gefeiert, in dem Max sich davon freigemacht hat. Wirklich gut hat mit gefallen, dass die Familienproblematik sich zwar irgendwann in die richtige Richtung bewegt, sich aber nicht komplett auflösen lässt, was sehr authentisch war.
Sam ist auf den ersten Blick der schüchterne Mathe-Nerd, der nicht viel mit der Gesellschaft anderer Menschen anfangen kann, jedoch erfahrt man nach und nach was genau dahinter steckt. Tatsächlich hat er schlimme Dinge erlebt, die ihn schwer traumatisierte haben und ihn zum Einzelgänger gemacht haben. Erst Max schafft es, seine Mauern ein wenig zum Einsturz zu bringen, und ihre Geduld und Fürsorge helfen ihm dabei, sich zu öffnen.
Die Nebenhandlungen innerhalb des Freundeskreises waren auf jeden Fall eine schöne Bereicherung, weil sie die Geschichte noch realistischer und lebendiger gemacht haben. Ich mochte die Dynamik zwischen Max und Brooke total gern, und auch Max’ Schwester Alva war großartig. Einzig mit June wurde ich nicht so richtig warm, und auch mit ihrer Freundin Cat nicht unbedingt.
Ein großes Drama am Ende blieb aus, was auch passend war, da die Geschichte zwar eher ruhig war, aber sowieso durchweg eine gewisse Dramatik hatte. Ich konnte auf jeden Fall mit den Charakteren mitfühlen und fand ihre Entwicklung insgesamt total schön.
Von mir gibt es auf jeden Fall eine Leseempfehlung 🥰
Bei diesem Buch war ich mir nicht ganz sicher was mich erwarten wird, aber ich war unheimlich gespannt darauf besonders da ich auch schon andere Bücher der Autorin verfolgt und nur gutes gehört bzw. gelesen habe.
Max ist eine Tochter aus gutem Hause, doch das heißt nicht das es dort nicht auch so einige Probleme gegeben hat. Sie ist im Grunde froh, dass sie nun ihr eigenes Leben leben darf. Sie ist mit ihrer besten Freundin am College und merkt allerdings recht schnell, dass nicht nur Mathe an sich ihr weiterhin Probleme bereitet sondern tatsächlich auch der zugehörige Professor. Also sucht sie sich Hilfe beim Mathegenie des Colleges, auch wenn dies so gar nicht so einfach ist.
Sam ist ein gezeichneter, zurückhaltender und auch verängstigter junger Mann. Gerade zu Beginn kann man nur schwer ersehen, was ihm fehlt und ob er krank ist oder schreckliches erlebt hat. Es war spannend und unglaublich traurig zu lesen, wie er versucht sein Leben einigermaßen angenehm zu gestalten und sich dabei jedoch immer weiter zurückzieht.
Als Max und Sam aufeinandergestoßen sind fand ich es einfach nur herzzerreißend, beide total überfordert und sich dennoch gleich sympathisch. Diese unbeholfene Art, mit der sie beide umeinander herum gelaufen sind und sich nur nach und nach angenähert haben fand ich einfach nur super süß.
Neben diesen beiden Charakteren, gab es noch weitere unglaublich faszinierende und greifbare Personen. Man konnte ihr Wesen wahrnehmen und hat sich auch dort hineindenken können. Ich fand es unglaublich spannend und sehr bedacht aufgebaut und umgesetzt.
Die komplette Umsetzung war meines Erachtens einfach nur wunderschön, nachvollziehbar und leicht verständlich auch wenn man mit diesen Problemen hoffentlich nichts zu tun hat. Es ist ein aufklärendes, spannendes und einfach nur liebevolles Buch.
Die eingebauten Liebesgeschichten waren greifbar, gefühlvoll und konnten mich voll und ganz von sich überzeugen. Ich finde, ein bisschen Aufklärung ist nie verkehrt und in einem solch schönen Buch verpackt umso besser.
Mein Gesamtfazit:
Mit „Every Moment Between Us“ hat Jo Schneider einen greifbaren, gefühlvollen und wunderschönen Liebesroman geschaffen, welcher über Ängste, Verzweiflung und schlechte Vergangenheiten aufklärt und die Leser in eine ganz besondere und wichtige Lebensweisheit mitnimmt. Gebe niemals auf, vertraue dich anderen an und ganz wichtig egal wie du bist, du bist niemals falsch oder anders sondern wenn dann nur besonders.
Das war herzzereißend und wunder-, wunderschön. Das dritte Buch dieses Jahres, das mich zum Weinen gebracht hat. Ich habe Sam während des Lesens einfach nur umarmen wollen und Max war eine wundervolle Protagonistin. Das Ende war mir persönlich zu schnell abgehandelt, aber das ändert nichts an dem Rating. Ein längeres Review folgt.
Ich habe das Buch verschlungen. Die Geschichte ist nicht diese Classic Romance sonder etwas besonderes. Wer keine Lust auf die Classic Romance hat kann dieses Buch mal lesen.
Das Cover: Mir persönlich gefällt das Cover richtig gut. Ich bin ein großer Fan von Rosatönen und die Farbkombination passt einfach super gut zusammen. Die Farben werden sehr schlicht gehalten und wirken überhaupt nicht aufdringlich, was ich sehr einladend finde.
Inhalt: Max, Wirtschaftsstudentin im ersten Semester, eine totale Matheniete und super offen und kontaktfreudig, trifft auf Sam, Student der angewandten Mathematik, Mathegenie und ein totaler Einzelgänger. Die beiden kommen sich nur durch einen Insider näher, denn Sam gibt Nachhilfe in Mathe und die hat Max ganz dringend nötig, um den Kurs des schrecklichen Professors zu überleben. Die beiden können unterschiedlicher nicht sein, doch trotzdem verbindet Sie etwas und mit der Zeit kommen Sie sich gezwungenermaßen näher, was beiden Angst macht. Können Sie sich überwinden und sich öffenen?
Meine Meinung: Für mich war es mein erstes Buch aus dem Impress Verlag und mein erstes Buch der Autorin und mir hat es an sich sehr gut gefallen. Anfangs hatte ich leider ein wenig Schwierigkeiten mit der Geschichte warm zu werden. An manchen Stellen hat es sich ein wenig gezogen, was mir persönlich nicht gefallen hat. 😶 Mich konnten jedoch Max und Sam direkt in Ihren Bann reißen 😍 die Autorin hat es geschafft die beiden total authentisch und ehrlich wirken zu lassen, was die Geschichte und den Storyverlauf total flüssig runter lesen lassen hat 🥰 Bei dem Buch handelt es sich nicht um eine typische Bad Boy und Good Girl Story, sondern um zwei Studenten, deren Wege sich kreuzen. Beide haben in der Vergangenheit viel erlebt und sind auf Ihrer Art verhaltensauffällig... Trotzdem führt der Weg wieder zueinander. Als Leser erlebt man also eine Geschichte zweier Menschen die sich selber komplett neu kennenlernen und dem anderen zeigen, dass Liebe existieren kann 💕
Leider kann ich dem Buch trotzdem nur 3 Sterne geben, da der Anfang zu langatmig war und man viele Dinge hätte kürzen können. Es ist alles in allem eine schöne New Adult Geschichte für zwischendurch 😊
Das Cover ist leider nicht mein Fall. Ich bin einfach kein Fan von Rosa. Aber zum Buch passt es total. Es ist sanft, zart und versucht sein gegenüber ganz leise anzusprechen. Bei diesem Buch hat mich lediglich der Klappentext zu sich geholt. Was sich durchaus gelohnt hat. Der Schreibstil von Jo Schneider ist sehr flüssig und leicht und locker. Jedoch auch fesselnd und gleichzeitig lässt er die Umgebung so bildhaft und genau in den Kopf fließen, dass man das Gefühl hat direkt dabei zu sein. Ich liebte die Protagonisten. Beide haben mich von Beginn an um ihre Finger gewickelt und ließen mich nicht los. Beide haben eine ganz besondere Tiefe und ich konnte mich richtig gut in Max hineinfühlen, was auch meine Tränendrüsen bezeugen können. Jeder Gedanke und jedes Gefühl hat sich so echt beim Lesen angefühlt, dass ich oft beide Charaktere einfach nur in den Arm nehmen wollte. Die Nebencharaktere waren ebenso authentisch und haben keinesfalls ihre Rollen unausgefüllt gelassen. Sie hatten ebenfalls diese schöne Tiefe und haben die Geschichte bereichert. Die Entwicklung der Geschichte ist wahnsinnig gut mitzuerleben und man sieht, wie die Menschen über sich hinauswachsen. Die Spannung war bis zum Schluss greifbar und ich hatte jedes Mal angst um Sam und Max. Der Humor der beiden konnte mich voll überzeugen und ich musste ziemlich oft schmunzeln. Mein Fazit: Dieses Buch ist einfach toll. Es ist gewaltig gefüllt mit Emotionen die einen nicht kalt lassen und dazu nimmt es einen so mit, dass man Tage danach noch darüber nachdenkt und die Story am liebsten gleich nochmal liest. Ich liebte es und ich glaube es ist in diesem Genre mein bisheriges Jahreshighlight gewesen.
Die Freude am College ist Max schon am ersten Tag vergangen. Der Mathe Professor entpuppt sich als Sklaventreiber, und hat sie auf dem Kieker weil sie zu spät kommt, und sie weiß jetzt schon das es sehr schwer sein wird das Fach zu bestehen. Als sie hört das es da einen Kerl geben soll, der für Geld die Aufgaben macht sucht sie ihn auf. Die Schroffe und unhöfliche Art von Sam, macht sie, auf den jungen Mann neugierig. Max bittet ihn um Nachhilfe und je mehr Zeit sie zusammen verbringen, bröckelt seine Mauer ...
Ich fand die Story interessant, vor allem ist sie sehr behutsam beschrieben. Die Annährungsversuche von Max an Sam, passieren nicht so schnell sondern schön langsam. Sie ist neugierig was hinter der schüchternen Fassade von Sam noch alles außer dem Mathe Genie steckt. Beide sind von der Vergangenheit geprägt, und das Studenten Leben bringt auch problemchen mit sich. Sam hat aber viel zu verkraften und zu verarbeiten,was für ihn nicht leicht ist . Nette Charaktere die ich wirklich mochte, die aber auch authentisch wirken, aber auch die neben Darsteller die es wert sind erwähnt zu werden.
Der lockere Schreibstil macht das lesen angenehm. Mit der Geschichte konnte mich die Autorin überzeugen. Es ist eine Leseempfehlung
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Es ging soooo gut los. Oder wie die Autorin es in der Danksagung selbst sagt, es war leicht anzufangen und schwer es zu beenden. Die ersten 250 Seiten sind der Wahnsinn. Ich mag, dass die Protagonisten so anders sind. Das sie mal nicht die coolsten sind. Aber auf den letzten 100 Seiten wird so sehr die Familie und die Familiengeschichten in den Fokus gezogen, dass wa nicht mehr zum Anfang passt. Sogar echt langweilig wird und der Schwerpunkt des Buches sich verschiebt. Es will zum Ende hin einfach zu viel. Und man will einfach nur noch das es aufhört.