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Island Mystery series #8

Die Frau aus der Nordsee

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Zwischen Pellworm und Nordstrand wird eine Frauenleiche aus der kalten Nordsee geborgen. Die Obduktion bestätigt den Verdacht auf ein Tötungsdelikt. Außerdem findet die Polizei heraus, dass Maren Witte zwei Wochen vor ihrem Tod heimlich entbunden und das Kind in einer Babyklappe abgegeben hat. Lena Lorenzen übernimmt den Fall und ermittelt auf Pellworm – der Insel, auf der Maren aufgewachsen ist.
Die Eltern des Opfers sind bestürzt über den Verlust, doch schnell wird klar, dass der Kontakt mit der Tochter seit längerer Zeit auf ein Minimum reduziert war. Auch sonst werfen die Ermittlungen einige Fragen auf: Wie konnte die junge Frau sich ein teuer eingerichtetes Apartment in Kiel leisten, obwohl sie keiner regulären Beschäftigung nachging? Und wer ist der Vater des Neugeborenen? Für Lena wird der Fall zu einer ganz besonderen Herausforderung, nicht zuletzt aufgrund einer Entwicklung in ihrem eigenen Leben.

347 pages, Kindle Edition

Published October 19, 2021

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Anna Johannsen

50 books71 followers

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Community Reviews

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1 star
4 (1%)
Displaying 1 - 11 of 11 reviews
Profile Image for Rasaxx.
310 reviews9 followers
June 4, 2024
Istorija lyg ir nieko, jei į bene kiekvieną puslapį nebūtų prikaišiota "minkštakampių", "butiokų", "kaipo ir ne", "kadai kadės", "loverbojų" ir dar velniažin ko.
Profile Image for Loreta Kijanina.
129 reviews13 followers
October 11, 2024
Vertėjai reiktų už naujadarus pliauskų dėt, bet gal aš senoviška, bet sugadino malonumą skaityt
Profile Image for Gitti.
1,217 reviews
November 25, 2021
In ihrem nun achten Fall wird Lena Lorenzen beauftragt den Tod einer jungen Frau zu untersuchen, die wohl von einer Fähre aus in die Nordsee gefallen ist. Bald stellt sich heraus, dass es kein Selbstmord war, noch dazu hatte die Frau kurz zuvor entbunden und ihr Kind in einer Babyklappe abgegeben hatte.

So macht sich Lena auf nach Pellworm und Eltern und Freunde zu befragen. Nach und nach stellt sich heraus, dass wohl schon in der Kindheit der jungen Frau einiges schieflief. Das Verhältnis zu den Eltern war zerrüttet und niemand weiss, wie sie ihren Lebensunterhalt verdient hat. Lena und ihre Kollegen decken Stück für Stück auf, was passiert ist und müssen erkennen, dass es wohl noch um mehr geht.

Mir hat dieser Band aus der Reihe der Inselkommissarin wieder sehr gut gefallen. Lena entwickelt sich von Band zu Band konsequent weiter und ihre Beziehung zu Erck festigt sich immer mehr. Die beiden planen ihre Hochzeit und auch die weitere Zukunft. Das Zusammenspiel zwischen Privatleben und dem beruflichen Umfeld fand ich wieder sehr ausgewogen. Man merkt Lena an, dass sie das im Beruf Erlebte nicht immer ausblenden kann und dass sie das Schicksal des Mordopfers doch sehr mitnimmt. Für mich ist sie einfach eine sympathische Ermittlerin, die ihre Macken hat, aber trotzdem glaubwürdig ist.

Ich kann auch diesen Band der Reihe wieder empfehlen und hoffe doch auf weitere Bücher der Autorin.
Profile Image for black-eyes-black.
269 reviews8 followers
October 25, 2021
Anna Johannsen hat mit dem Kriminalroman „Die Frau aus der Nordsee“ ihre Reihe rund um die Ermittlerin Lena Lorenzen fortgesetzt. Dies ist nun schon der achte Roman rund um die Inselkommissarin. Dennoch kann man den Inhalt auch gut als Quereinsteiger ganz gut nachvollziehen.

Klappentext:
Zwischen Pellworm und Nordstrand wird eine Frauenleiche aus der kalten Nordsee geborgen. Die Obduktion bestätigt den Verdacht auf ein Tötungsdelikt. Außerdem findet die Polizei heraus, dass Maren Witte zwei Wochen vor ihrem Tod heimlich entbunden und das Kind in einer Babyklappe abgegeben hat. Lena Lorenzen übernimmt den Fall und ermittelt auf Pellworm – der Insel, auf der Maren aufgewachsen ist. Die Eltern des Opfers sind bestürzt über den Verlust, doch schnell wird klar, dass der Kontakt mit der Tochter seit längerer Zeit auf ein Minimum reduziert war. Auch sonst werfen die Ermittlungen einige Fragen auf: Wie konnte die junge Frau sich ein teuer eingerichtetes Apartment in Kiel leisten, obwohl sie keiner regulären Beschäftigung nachging? Und wer ist der Vater des Neugeborenen? Für Lena wird der Fall zu einer ganz besonderen Herausforderung, nicht zuletzt aufgrund einer Entwicklung in ihrem eignen Leben.

Ich habe bereits „Der Tote auf Amrum“ aus der Feder von Anna Johannsen gelesen, welcher mir ganz gut gefallen und mich gut unterhalten hat. Daher war ich auf die Weiterführung der Handlung gespannt, auch wie es um das Privatleben von Lena Lorenzen steht hat mich interessiert.
Auch wenn ich einen Band der Reihe übersprungen habe, bin ich gut in das Buch hereingekommen. Ich würde sogar behaupten, dass man auch gut in den Krimi hereinkommt und die Handlung nachvollziehen kann, wenn man noch keinen Teil der Reihe gelesen hat. Dank ein paar wichtiger Rückblenden wird das Wesentliche zusammengefasst, sodass man auch ohne Vorkenntnisse das Gefühl hat, auf dem aktuellen Stand zu sein.
Der Schreibstil ist auch dieses Mal wieder recht angenehm und bildhaft. Auch die knappen Kapitel führen dazu bei, dass der Stil zügig und temporeicher wirkt. Zusätzlich schafft es die Autorin auf vielseitige Weise Spannung zu erzeugen. Zum einen wird hier das Privatleben der Ermittlerin gekonnt in Szene gesetzt. Aber auch der Fall an sich und das Fortschreiten der Ermittlungsarbeiten hat hier einiges an Spannung zu bieten. In dem achten Fall werden auch einige Themen angesprochen, welche zusätzlich für unerwartete Wendungen und Spannung sorgen. Zum Beispiel werden hier Prostitution oder auch das Wirken eines Pädophilenrings in die Handlung mit eingebunden, ohne urteilend zu wirken.
In diesem Regionalkrimi wird auch die Inselkommissarin Lena Lorenzen und ihr Privatleben näher beleuchtet. In „Der Tote auf Amrum“ habe ich damals bemängelt, dass ich zur Protagonistin keine richtige Bindung aufbauen konnte. Und auch in „Die Frau aus der Nordsee“ konnte ich keine wirkliche Beziehung zu ihr aufbauen. Sie ist sympathisch und clever, ich mochte es, wie sie den Fall angeht und ihre Ermittlungen voranbringt. Dennoch hat sie auf mich etwas blass gewirkt und mir hat da manchmal einfach die Tiefe gefehlt. Ich habe ihre Geschichte mit Neugier gelesen, aber ich habe nicht mitgefiebert. In diesem Teil der Reihe kommen einige private Umstellungen auf Lena zu. Sie tut sich mit dieser neuen Situation etwas schwer. Dennoch fand ich es interessant zu verfolgen, wie sie damit umgeht. Doch insgesamt fand ich, dass im Privatleben von Lena alles etwas zu glatt geht. Alle sind immer total verständnisvoll und haben einen netten Umgang miteinander. Dies fand ich teilweise etwas unrealistisch.
Positiv möchte ich noch die Darstellung des Todesopfers Maren hervorheben. Stück für Stück lernt man sie besser kennen und bekommt dadurch einen besseren Einblick in ihr Leben, was sie geprägt hat und was sie alles durchmachen musste. Zu Beginn wirkt Maren noch ziemlich distanziert oder auch gefühlskalt. Doch im Verlauf der Handlung bekommt man einen vielseitigeren Einblick auf ihr Leben. Man lernt Maren besser kennen, wie ein Puzzle ergibt sich langsam ein Gesamtbild.
Am Ende gibt es eine Szene, welche ich ein wenig überspitzt und unrealistisch finde. Ich hatte das Gefühl, dass die Autorin hier ein wenig über das Ziel hinausschießt, weil sie nicht mehr wusste, wie sie die ganze Situation noch anders lösen soll. Dies war mir einfach ein wenig zu viel des Guten.

Insgesamt konnte mich Anna Johannsen gut mit ihrem Kriminalroman „Die Frau aus der Nordsee“ gut unterhalten. Gespickt mit einer Prise Lokalkolorit werden die Ermittlungen spannend vorangetrieben. Auch das Privatleben von der Kommissarin Lena Lorenzen kommt hier nicht zu knapp. Ein paar kleine Kritikpunkte habe ich dennoch, sodass in 4 Sterne vergeben möchte.
Profile Image for Helen (Helena/Nell).
248 reviews150 followers
September 29, 2025
If I could, I would give this 3.7 stars, seven out of ten. Because I did enjoy it. But at the end, she really cheated, plot-wise. I'll come to that shortly (spoiler alert).

This is the eighth in the series featuring detective inspector Lena Lorenzen. We've watched her romance with her partner Erck blossom to the point where marriage is imminent and children have been discussed. There has been interesting tension between Lena's demanding professional life and her desire to be part of a loving family -- in some sense to settle down. She does want a baby. And finally (you've guessed it) it's happening.

So when will she tell her boss, and step back from active criminal investigation? Not right this minute obviously. That would end Die Frau aus der Nordsee before it even got going. Besides there are so many interesting parallels going on. The central victim is a young woman drowned at sea in what was meant to look like an accident but clearly wasn't, and she had had a baby shortly before her death, a baby that was given up for adoption. Lena has a deeply personal reason for thinking deeply about a mother's commitment to her child and what that might mean.

So she presses on. She does a pregnancy test and doesn't share the result immediately with Erck (the blue line was really faint, she needs to do another test). She keeps forgetting to do the second test, although she carries the test kit round with her. At one point she is nearly shot (fortunately the criminal doesn't like the idea of killing women and fires at the ground). I'm not sure that Erck ever finds out that this happened. If he did, I missed it. (She is nearly shot while pregnant.) I get short-tempered with Lena sometimes, and this was one of those times.

So it's decision time, and there is a rather lovely image of Lena embracing her options: "Sie hob den Kopf in den Wind, ihre langen blonden Haare umwehten wild ihr Gesicht. Ihr war in den letzten Tagen klar geworden, dass sie eine Entscheidung treffen musste."

The investigation into who killed the victim and why gets extremely complicated. It also gets stuck. There is a point at which is appears that Lena will have to stand down without having solved the crime, simply because it's not possible to find out the necessary information. And then...

This is the point where our author cheats. Often in her novels she gives the victim a voice, either through a diary or letters discovered at least a third of the way into the narrative. Or there is an email trail discovered by Leon, who can hack his way into hard drives and cloud repositories that no other human being can access. But in this novel, the voice is a recording, and it turns up right at the end. It is an oral statement, by the victim, saved on a memory stick and posted to a friend. The friend didn't get it because it was wrongly delivered and turned up weeks later. This recording neatly confirms everything Lena needed to know, and also provides a valid form of evidence, in combination with a hotel employee who (remarkably) remembers precise details of what happened in the business a decade previously and faithfully reports them to the police. It is not clear why she sat on the information for quite so long ...

The recording doesn't tell us exactly what happened on the ferry, the night the victim went overboard. It is the only thing the victim doesn't actually explain, but I guess that would have been difficult. But fortunately the killer, whose phone has been tapped by the police, more or less admits what he has done to the victim's unpleasant father. When the father asks him directly whether he had anything to do with his daughter's death, he replies scornfully: "Willst du das wirklich wissen? Die kleine Schlampe dachte, si könnte mich erpressen. Mich! Wie gasagt, das Problem ist gelöst. Alles andere hat dich nicht zu interessieren. .... Wie viele Tote gibt es bei euch jedes Jahr, die ins Wasser gefallen sind? Willst du auch dazugehören?"

I admit I was glad of the recording, even though I thought it was cheatine. I did want to know what happened. But I would prefer Lena to have worked it out through her amazing deductive powers and skilled interview techniques. I'm not keen on voices from the dead. But at least the final revelation meant she could get on with being pregnant, have her baby and then...

Well, there is the next novel in the series. So she must go back to work, and a working mother has all sorts of interesting work/life tension to handle, doesn't she? I can't wait.
Profile Image for Rakkasei.
147 reviews10 followers
May 7, 2022
TW: Missbrauch

Der Fall ist dieses Mal viel komplexer als man anfangs vermutet und das hat mir richtig gut gefallen. Ich liebe es einfach, wenn alles nicht ganz so offensichtlich ist und es eine Zeit lang dauert bis man merkt wie umfangreich die Ermittlungen sein werden. Hauptsächlich dreht sich dieses Mal alles um die Vergangenheit vom Opfer und die Ermittler müssen wirklich viel recherchieren und viele Menschen befragen um den Fall auflösen zu können. Das ist teils ziemlich mühselig und man muss schon sehr aufmerksam lesen, um nichts wichtiges zu verpassen. Zudem hatte das Opfer allem Anschein nach etwas zu verbergen, weshalb nur die wenigstens genauere Auskunft über sie geben können.

Wie schon bei den vorigen Teilen besteht dieser wieder einmal hauptsächlich aus Dialogen und der reinen Ermittlungsarbeit. Dadurch hat man ihn auch relativ schnell durch gelesen, was mich bei der Seitenanzahl doch überrascht hat. Vor allem bei den neuesten Entwicklungen im Leben der Ermittlerin hätte ich mir mehr Erklärungen und Einsicht in ihre Gedankenwelt gewünscht, aber diese werden leider nur kurz angerissen.

Diesbezüglich habe ich mich schon gefragt, wie es bei Lena weitergehen wird. Schließlich brennt sie total für ihren Beruf und geht voll darin auf. Ihr Mann muss sehr viel zurückstecken, was ihm aber allem Anschein wenig ausmacht. Aber jetzt stehen ja wie schon in den vorigen Bänden angekündigt große Veränderungen an und deshalb bin ich ganz gespannt darauf, was das für Auswirkungen haben wird. Und vor allem ob sich ihre Arbeitsweise dadurch ändert, schließlich hat sie bisher immer sehr fokussiert und distanziert gewirkt.

Dieses Mal ist es mir besonders aufgefallen, dass während den Gesprächen sich gewisse Verhaltensweise der Charaktere wiederholen. Und oft wird das geholt um zu zeigen, dass sie sich definitiv an der Nordsee befinden. Mir ging das ab einem gewissen Punkt einfach nur auf die Nerven und allgemein fand ich es sehr schade wie wenig Lokalkolorit dieses Mal vorkam.

Ein weiterer Kritikpunkt ist die überraschende Wendung, die der Fall gegen Ende des Buches nimmt. Bis zu dem Punkt wirkte alles in sich schlüssig und das miträtseln hat ziemlich viel Spaß gemacht. Und ich kenne es ja auch von anderen Krimis, dass ab dem Punkt meist der Hauptverdächtige keine Rolle mehr spielt. Doch hier kam das alles so überraschend und wirkte ganz so als hätte man dem allen noch die nötige Dramatik hinzufügen wollen. Dabei war das alles absolut unnötig, schließlich ist das alles so schon schlimm genug.

Fazit:
Alles in allem ist es ein ganz spannender Fall, doch wirklich fesseln konnte er mich nicht. Aus dem Grund vergebe ich nur 3,5 von 5 Sternen und hoffentlich wird der nachfolgende Band etwas packender. Man kann diesen Krimi gut ohne Vorwissen lesen, da alles wissenswerte im Laufe der Handlung erwähnt wird.
Profile Image for Sunsy.
2,016 reviews29 followers
July 9, 2022
Die Reihe um die Inselkommissarin Lena Lorenzen geht weiter. Bei Kindle Unlimited bekommt man das eBook und Hörbuch im Bundle komplett geliehen, so dass man Whispersync for Voice direkt anwenden kann, also zwischen Buch und Hörbuch hin- und herspringen und an der Stelle weiterlesen/hören kann, wo man zuletzt aufgehört hat. An und für sich eine tolle Sache, wäre da nicht die Sprecherin, mit der ich leider überhaupt nicht warm werde. Somit habe ich dann doch mehr gelesen als gehört.

Der Fall an sich ist interessant, wenn auch teilweise vorhersehbar und in anderer Hinsicht nicht vollkommen nachvollziehbar. Das Ende (vor dem Epilog) las sich dann so, als würde es sich um einen realen Fall handeln, was mich etwas verwirrte. Gut, Menschen lassen sich nicht in den Kopf blicken, und wir benehmen uns oft so verrückt, aber ohne jetzt zu viel verraten zu wollen kann ich mir so manches menschliche Verhalten in diesem Zusammenhang nicht wirklich vorstellen.

Die Sprecherin ist wie gesagt nicht mein Fall, somit sind meine Kritikpunkte mehr als diejenigen auf der Habenseite. Wenn man Probleme damit hat, den Figuren unterschiedliche Stimmen zu geben, weil die eigene Stimme das nicht hergibt, und dann die gewählten Stimmen auch noch mehrmals verwechselt oder von Hörbuch zu Hörbuch verändert, purzle ich als Hörerin aus dem Kopfkino und muss nachlesen. Sorry, aber das geht in meinen Ohren gar nicht.

Bei der Bewertung tue ich mich ein bisschen schwer und vergebe hier einfach nur die Punkte für das Buch - 08/10 oder 75/100 Punkte. Auf Audible direkt werde ich das Hörbuch bewerten, und das erhält dann wegen der Sprecherin Punktabzug. Wat mut, dat mut.

https://sunsys-blog.blogspot.com/2022...
Profile Image for mellidiezahnfee.
1,045 reviews6 followers
October 26, 2021
Auch hier hat die Autorin wieder einen klasse Krimi abgeliefert. Mit einer, wie ich finde, absolut authentischen Protagonistin, mit all ihren Alltagssorgen und Hoffnungen. Die bekannten Nebencharaktere bringen diesmal viel Verständnis und Vertrauen mit und alle glauben an Lenas Bauchgefühl. Den Fall fand ich sehr spannend, wobei hier die meisten Spannungselemente in der Entfremdung liegen. Es gab für mich ganz viele berührende Momente, in denen ich Maren sehr bedauert habe. Mehr möchte ich dazu aber nicht verraten.
Auch hat mich die Autorin auf eine völlig falsche Fährte gelockt und das passiert mir sehr selten... gut gemacht.
Mein Hauptverdächtiger ist tatsächlich einer von den Guten :).
Es geht um das Aufwachsen im Mikrokosmos Nordseeinsel, und die Verlorenheit ohne elterliche Hilfestellung Liebe, Vertrauen und Geborgenheit zu finden , wenn man in die große weite Welt hinauszieht. Da kann man schon mal an die falschen Menschen geraten.

Auch in nordfriesischen Kleinstädten gibt es manipulative Menschen, die einen im wahrsten Sinne des Titels in die Tiefe ziehen können.
Alles ist sehr durchdacht und mit viel Spannung, Elan und Empathie erzählt. Das Flair des Lebens an der Nordsee ist genauso gut eingefangen, wie die Bösartigkeiten einiger Menschen und die Suche nach dem richtigen Zeitpunkt für Veränderungen.

Fazit : Klasse wie immer....
Profile Image for Iris AE.
317 reviews2 followers
February 21, 2022
Nach 20 Seiten ahnt man, nach 40 vermutet man und ab 50 ist eigentlich klar, wohin alles geht - mit kleinen Abwandlungen. Nicht schlecht geschrieben, aber eben, duenn. Und linear, und das mit der Aufnahme ist eine eher sinnlose Einlage.
So schnell gelesen wie vergessen, leider.
Trotzdem nette Unterhaltung fuer Regenabende.
This entire review has been hidden because of spoilers.
Profile Image for Rasa Veiveriene.
48 reviews3 followers
August 12, 2024
Labai keistas vertimas "butiokai", "loverbojus" "minkštakampis", "raudonvynis"....
Profile Image for dunkel_bunte_zeilenliebe Nadine.
16 reviews4 followers
January 5, 2022
Ich gestehe „Die Frau aus der Nordsee“ von Anna Johannsen war mein allererster Kriminal Roman überhaupt & auch der Erste aus dieser Reihe. 🕵🏻

Es geht um den Fall der „Maren Witte“, deren Leiche man aus der Nordsee geborgen hat. Kurz vor Ihrem Tod, hat Sie heimlich ein kleines Mädchen zur Welt gebracht, welches Sie in einer Babyklappe im städtischen Krankenhaus zurückließ. Anschließend heißt es, dass Maren Suizid begannen hat. Doch nach der Obduktion stellt sich heraus, dass Maren nachweislich ertrunken ist. Auch deutliche Hinweise auf Fremdeinwirkung werden gefunden. Und somit beginnt die spannende Jagd nach dem/ der Täter*in?! Als Leser begleitet man die Hauptprotagonistin Lena Lorenzen - Hauptkommissarin beim LKA bei ihren Ermittlungsarbeiten. Dabei erhält man einen ausführlichen Einblick in die Polizeiarbeit. Nach vielen geführten Gesprächen mit Charakteren aus Marens Umfeld, ausführlicher Recherchearbeit und Observationen, kommen immer mehr unschöne Fakten ans Licht! Schlussendlich ist Marens Kindheit der Auslöser für die nachfolgenden Ereignisse und letztendlich auch für ihren Tod.

Ohne hier jetzt zu sehr ins Detail zu gehen und Spoiler zu vermeiden, kann ich sagen, dass das Buch seinen Lesern sehr viel Platz für eigene Spekulationen und Täter Theorien lässt. Es werden nicht immer gleich alle „Fäden“ entwirrt, was für Spannung beim lesen sorgt. Auch wenn es sich nach meinem persönlichen Empfinden, hier und da mal ein wenig in die Länge zieht. Zeitweise wird der Leser ziemlich in die Irre geführt, weil nichts zu 100% übereinstimmt. Ich habe so ungefähr, ab etwas mehr als der Hälfte des Buches eine Vermutung bekommen, welche ernste Thematik hier aufgegriffen werden soll. Für mich persönlich hätte es nicht so viele zusätzliche „Dramatik-Elemente“ gebraucht, da die Story an sich genug Potenzial hat. Da hätte ich mir an der einen und anderen Stelle etwas mehr physiologischen Tiefgang gewünscht.

Schlussendlich ist es meiner Meinung nach, ein solider Krimi für zwischendurch mit einer düsteren Inselflair Atmosphäre.
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