Spannend, kulinarisch und schreiend komisch.Während Kriminalkommissarin Paula Stern in einem Landauer Krankenhaus ihrer kleinen Tochter das Leben schenkt, haucht ein Stockwerk höher jemand sein Leben Ein junger Mann wacht nach einem Routineeingriff nicht mehr aus der Narkose auf. Da Paula die Einzige ist, die nicht an einen natürlichen Tod glaubt, ermittelt sie mit Baby Lotta im Gepäck auf eigene Faust. Und das gestaltet sich bei Weitem gefährlicher als gedacht …
Gina Greifenstein, aufgewachsen in Würzburg, lebt als freie Autorin in der Südpfalz. Aus ihrer Feder stammen zahlreiche Bestseller-Kochbücher, aber auch Romane – »Der Traummann auf der Bettkante« war 2008 für den DeLia-Preis nominiert. Zuletzt erschien die Pfalz-Krimi-Reihe um Paula Stern – denn vor der Haustür mordet es sich am besten.
**Inhaltsangabe Verlag:** Spannend, kulinarisch und schreiend komisch. Während Kriminalkommissarin Paula Stern im Kreißsaal eines Landauer Krankenhauses einer kleinen Pfälzerin das Leben schenkt, haucht ein erwachsener Pfälzer ein Stockwerk höher sein Leben aus: Der Mann wacht nach einem Routineeingriff nicht mehr aus der Narkose auf. Da Paula die Einzige ist, die nicht an einen »normalen« Tod glaubt, ermittelt sie mit Baby Lotta im Gepäck eben auf eigene Faust. Und das ist bei Weitem gefährlicher als gedacht . . .
**Meine Inhaltsangabe:** Landau im April: bei Kriminalkommissarin Paula Stern haben die Wehen eingesetzt, nichts wie ab ins Krankenhaus. Dort treffen sie und ihr Lebensgefährte Matthias Weber auf den ehemals besten Freund von Matthias, Florian, der sich einer Routine-OP am Knie unterziehen muss. Matthias verhält sich irgendwie abweisend, doch Paula hat erstmal keine Zeit darüber nachzudenken, weil Lotta kurz darauf das Licht der Welt erblickt. Tags darauf, Paula will Florian besuchen, wird sie Zeugin, wie dieser nach erfolglosem Wiederbelebungsversuch verstirbt. Für sie ist schnell klar: hier stimmt was nicht! Sie beginnt zu ermitteln und tritt dabei nicht nur dem Klinikpersonal auf die Füße, sondern bringt auch Matthias gegen sich auf. Der möchte, dass Paula sich mehr ihrer Mutterrolle widmet und sich selbst und ihr Baby nicht durch unüberlegte Handlungen in Gefahr bringt. Doch Paula wäre nicht Paula, wenn sie sich fügen würde. Als dann eine zweite Tote auftaucht, stecken sie und Keeser gemeinsam mal wieder bis über beide Ohren im aufregendsten Zeitvertreib überhaupt: der Mordermittlung!
Erster Satz: »Paula Stern kapitulierte.«
**Mein Eindruck:** Ich habe mich schon gefragt, wie das wohl weitergehen soll mit den kulinarischen Mordermittlungen, wenn Paula erst mal Mama geworden ist. Doch meine Sorge war wohl unbegründet, denn Paula denkt gar nicht daran, ihren Job sein zu lassen. Sehr schön! Der Fall ist mal wieder äußerst spannend und zunächst auch nicht vorhersehbar. Zudem führt mich Gina Greifenstein kurzzeitig mal auf ein falsches Gleis voller Zweifel und Fragen. Lotta, die frischgeschlüpfte Neu-Pfälzerin, spielt zwar eine Rolle, tritt aber nicht in den Vordergrund. Dort tummeln sich wie gewohnt Paula, Keeser & Co., was ich ausgesprochen gut finde. Eine kleinen Narren gefressen habe ich ja an dem Medizinstudenten Kellermann und so ein kleines bisschen hoffe ich ja, er taucht in den Folgebänden vielleicht auch nochmal auf. Kulinarisch ist diesmal gar nicht soooo viel los (lässt sich in einem Krankenhaus ja auch eher schlecht umsetzen), dafür bekomme ich am Ende wieder Rezepte wie die Kürbissuppe, die Weinschaumsoße und natürlich den titelgebenden Kerscheplotzer. Auch die Infos/Tipps der Tatorte aus dem Buch sowie das Glossar fehlen wieder einmal nicht. Ich bin begeistert und freue mich mächtig darauf, wie dieser humorvolle und dennoch spannende Pfalz-Krimi aus Landau und Umgebung weitergeht. 5/5 Sterne. Bitte der Reihe nach lesen, ihr verpasst sonst echt was!
Paula Stern bekommt im Krankenhaus ihr Baby als ein guter Freund ihres Mannes nach einer Routine-Operation stirbt. Die Kommissarin wittert ein Verbrechen und geht im Krankenhaus auf Mörderjagd