»Am Anfang ist alles weiß. Wie weißes Papier. Wie Neuschnee. Dann wird allmählich alles zerknittert und zertreten. Durch liederliche Worte und Schritte.« Eine Badewanne füllt sich mit dem salzigen Wasser des Kaspischen Meeres. YouTube-Videos versetzen uns mitten in die Demonstrationszüge der Grünen Revolution. Und ein Hocker beim Fotografen wird zum Drehpunkt einer Kindheit unter dem Kopftuch. Ayeda Alavies Kurzgeschichten berichten über den Ersten Golfkrieg und die islamische Revolution im Iran, erinnern sich an die Kindheit, tauchen in Träume und Gedankenströme. In klarer Sprache schreibt sie auch über die Eindrücke in Deutschland und über die neue Sprache, die sie hier gefunden hat.
Kurz vor Ende kommt eine Fremdbezeichnung vor, die nicht okay ist. Ich will die wirklich einfach rausstreichen... Ich fand es nämlich grossartig und dann kam das und ugh (Es hat trotzdem mehr als 2 Sterne verdient, weshalb ich trotzdem eine Bewertung abgebe, aber (sehr) vielleicht ist das nur meine, ich bin von dem Wort nicht betroffen, Meinung?)