„Liessmann denkt, und er denkt laut; und es gibt in unserer Republik niemanden, dem ich lieber zuhöre.“ (Michael Köhlmeier) In seinem neuen Buch holt der Philosoph zwölf zentrale Fragen aus Nietzsches ‚Zarathustra‘ in die Gegenwart.Die zentralen Fragen des menschlichen Lebens innerhalb der zwölf mitternächtlichen Glockenschlä Nietzsches „O Mensch! Gib Acht!“ nähert sich in nachtschwarzen Gedanken den Abgründen des Menschseins, den unbewussten Tiefen unserer Gefühle und Affekte und dem bis zur Unerträglichkeit gesteigerten Spannungsfeld von Schmerz und Lust, von Leben und Tod.Welch zentrale Dimension für unser politisches und kulturelles Selbstverständnis dieser geheimnisvolle Text darstellt, zeigt Konrad Paul Liessmann, indem er Nietzsches Denkbewegungen und Sprachfiguren auf überraschende, auf provozierende Weise in unsere Gegenwart und in unser Leben weiterführt – von der Mitternacht bis zur Ewigkeit.
auch wenn es an manchen Stellen durchaus harte Kost war und ich nicht mit allen Gedanken und Interpretationen von Liessmann einverstanden bin, war es an vielen Stellen erhellend und aktuell; trotz des doch alten Werkes von Nietzsche „Also sprach Zarathustra“ auf dem sich die Interpretationen stützen. Im Großen und Ganzen bin ich froh es zu Ende gelesen zu haben, auch wenn es lang gedauert hat.