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Die Engelmacherin von St. Pauli: Kriminalgeschichte um Elisabeth Wiese
2. Februar 1905, 8.00 Uhr: In Sekundenschnelle saust das Fallbeil hinab und trennt Elisabeth Wieses Kopf vom Rumpf. Die Engelmacherin von St. Pauli, wie sie die Öffentlichkeit bereits nennt, ist für den Mord an mindestens fünf Babys vom Hamburger Schwurgericht schuldig gesprochen worden. Doch hat die Frau, deren Aussehen an die Hexe im Märchen erinnert, die Kinder wirklich im Ofen verbrannt? Sie leugnet es bis zum Schluss. Kathrin Hanke ist tief in den wahren Fall eingestiegen und damit in die Abgründe der Geschichte Hamburgs Anfang des 20. Jahrhunderts.
- GenresTrue Crime
242 pages, Paperback
Published September 5, 2018
About the author
Kathrin Hanke
41 books3 followersKathrin Hanke wurde in Hamburg geboren. Nach dem Studium der Kulturwissenschaften in Lüneburg mit den Schwerpunkten Sprache und Kommunikation sowie Musik hatte sie das Glück, aus ihrer einen Leidenschaft, dem Schreiben, ihren Beruf machen zu können. Sie jobbte beim Radio als Redakteurin, schrieb Artikel für Zeitungen, arbeitete als Ghostwriterin sowie Werbetexterin. Seit 2014 ist Kathrin Hanke freie Autorin.
Unter Ihrem Rufnamen schreibt sie vor allem Krimis und andere Spannungsromane. Unter ihrem Mädchennamen Kathrin Langer schreibt sie Liebesromane.
Sie ist Mitglied im Syndikat, der Autorengruppe deutschsprachiger Kriminalliteratur, bei den Mörderischen Schwestern, einem Netzwerk von Frauen, deren gemeinsames Ziel die Förderung der von Frauen geschriebenen, deutschsprachigen Kriminalliteratur ist und bei HOMER, der Autorenvereinigung Historische Literatur e.V.
Unter Ihrem Rufnamen schreibt sie vor allem Krimis und andere Spannungsromane. Unter ihrem Mädchennamen Kathrin Langer schreibt sie Liebesromane.
Sie ist Mitglied im Syndikat, der Autorengruppe deutschsprachiger Kriminalliteratur, bei den Mörderischen Schwestern, einem Netzwerk von Frauen, deren gemeinsames Ziel die Förderung der von Frauen geschriebenen, deutschsprachigen Kriminalliteratur ist und bei HOMER, der Autorenvereinigung Historische Literatur e.V.
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Community Reviews
Displaying 1 - 8 of 8 reviews
October 10, 2021
Elisabeth Wiese war "die Engelmacherin von St. Pauli". Sie soll ihre eigene Tochter zur Prostitution gezwungen, ihren Ehemann mehrfach zu töten versucht und mindestens fünf Säuglinge getötet haben. Im Küchenofen verbrannt und im Fluss entsorgt...
Ein schauderhafter Roman, und das Gruseligste ist wohl, dass er auf wahren Begebenheiten beruht. Die Autorin hat den Fall der Elisabeth Wiese aufgerollt und bestmöglich recherchiert, wobei viele Unterlagen im Krieg vernichtet wurden. Im Februar 1905 ist Elisabeth Wiese verurteilt und geköpft worden. Bis zuletzt hat sie alle Taten geleugnet, doch es gab wohl zu viele Indizien, die gegen sie sprachen.
Mich hat diese Geschichte sehr gepackt, vermutlich, weil sie auf wahren Begebenheiten beruht und wirklich grausig ist. Sie wird mich wohl noch eine Weile beschäftigen.
Ein schauderhafter Roman, und das Gruseligste ist wohl, dass er auf wahren Begebenheiten beruht. Die Autorin hat den Fall der Elisabeth Wiese aufgerollt und bestmöglich recherchiert, wobei viele Unterlagen im Krieg vernichtet wurden. Im Februar 1905 ist Elisabeth Wiese verurteilt und geköpft worden. Bis zuletzt hat sie alle Taten geleugnet, doch es gab wohl zu viele Indizien, die gegen sie sprachen.
Mich hat diese Geschichte sehr gepackt, vermutlich, weil sie auf wahren Begebenheiten beruht und wirklich grausig ist. Sie wird mich wohl noch eine Weile beschäftigen.
February 14, 2022
Ich bin durch Elbleuchten auf das Buch bzw. Elisabeth Wiese aufmerksam geworden. Erschütternd und man mag sich nicht rein denken ob es wirklich so passiert ist. Interessant ist dennoch wie es vor 100 Jahren war und in welcher Not die Menschen damals sein mussten, das Kinder weggegeben bzw zur Prostitution, Arbeiten gezwungen werden.
August 31, 2019
Bei diesem Buch kann ich nun mal sagen, dass mich NICHT zuerst das wunderschöne Cover ansprach – aber wiederum doch. Ich habe es in der Bücherhalle gefunden. Zuerst sprang mir St. Pauli ins Auge. (Als Hamburgerin kennt man den Stadtteil rund um die Amüsiermeile natürlich) und dann dieses furchtbar Angsteinflößende Cover. Trotzdem hat es mich magisch angezogen weil es eigentlich genau meinem Beuteschema entspricht. (das Buch nicht das Cover 😉 )
Trotz allem habe ich eine Weile gebraucht es anzufangen und ich habe kurz überlegt ob ich einen Umschlag drumherum legen sollte aus Angst, dass Elisabeth Wiese direkt rausspringt.
Wir begleiten Elisabeth Wiese auf ihrem Weg und Leben als Hebamme. Ja diese freundlich dreinblickende Frau hat früher Babys auf die Welt geholt (wenn sie sie nicht „zufällig“ während des Geburtsvorgangs umgebracht hat) Sie ist total verhärmt, aggressiv, kalt und brutal – sie ist genau das was ihr Bild widerspiegelt. Sie schickt ihre Tocher Paula auf den Strich – nicht draussen sondern in der eigenen Wohnung. Prügelt sie mit einem Holzschuh wenn sie nicht pariert und versucht mehrfach ihren Ehemann Heinrich umzubringen um an sein Geld zu kommen. Auch soll sie mindestens 5 Babys im eigenen Ofen verbrannt haben.
Heinrich liebt sie nicht obwohl sie wohl früher wie er sie geheiratet hatte ganz passabel aussah – ihm reicht es wenn sie ab und wann die Beine breitmacht für ihn. Wenn sie in der Zwischenzeit zum Schuster oder anderen Handwerkern geht und sich dort auch unter den Rock fassen lässt ist es ihm total egal, solange er rankann wenn er grad möchte. Eine Zweckgemeinschaft, weil sie so leckere Kohlsuppe kocht und er ein warmes Heim hat. (da der Ofen ständig auf Hochtourem läuft ist es immer sehr warm in der wohnung)
Ich habe oft verzweifelt den Kopf geschüttelt und mich gefragt wie man so leben kann. So voller Hass und Habgier – ein jeder nur auf sein eigenes Wohl bedacht.
Ich will nicht zuviel erzählen, möchte euch nur einen Eindruck vermitteln, wie die Stimmung war die dieses Buch transportierte. Erwartet habe ich einen Kriminalfall und vorallem die Ermittlungen die schlussendlich dazu geführt haben, dass sie geköpft wurde. Aber von den Verhandlungen und Ermittlungen lesen wir erst ab dem letzten Drittel des Buches. Davor hätte ich das Buch eher als Biografie einer Wahnsinnigen eingestuft.
Die Geschichte basiert auf einem wahren Fall, der sich so (oder so ähnlich) zugetragen haben soll, Kathrin Hanke hat die Geschichte um Zeugenaussagen von damals herumgewoben. Das hat sie gut gemacht, die Atmosphäre ist mehr als beklemmend und die Brutalität und Garstigkeit von Elisabeth kommt sehr überzeugend rüber. Aber trotzdem ist es mir zuviel Biografie und zuwenig Kriminalfall. Ich bin am Ende nicht gänzlich überzeugt und würde 3,5 Hufies geben, da ich aber keine Hufies halbiere sind es dann halt 4.
Abraten tue ich nicht von dem Buch, wer mit dem Thema und der wirklich heftigen Art von Elisabeth umgehen kann, dem kann ich die Lektüre wärmstens ans Herz legen. Für zartbesaitete ist das hier eindeutig NIX!
Trotz allem habe ich eine Weile gebraucht es anzufangen und ich habe kurz überlegt ob ich einen Umschlag drumherum legen sollte aus Angst, dass Elisabeth Wiese direkt rausspringt.
Wir begleiten Elisabeth Wiese auf ihrem Weg und Leben als Hebamme. Ja diese freundlich dreinblickende Frau hat früher Babys auf die Welt geholt (wenn sie sie nicht „zufällig“ während des Geburtsvorgangs umgebracht hat) Sie ist total verhärmt, aggressiv, kalt und brutal – sie ist genau das was ihr Bild widerspiegelt. Sie schickt ihre Tocher Paula auf den Strich – nicht draussen sondern in der eigenen Wohnung. Prügelt sie mit einem Holzschuh wenn sie nicht pariert und versucht mehrfach ihren Ehemann Heinrich umzubringen um an sein Geld zu kommen. Auch soll sie mindestens 5 Babys im eigenen Ofen verbrannt haben.
Heinrich liebt sie nicht obwohl sie wohl früher wie er sie geheiratet hatte ganz passabel aussah – ihm reicht es wenn sie ab und wann die Beine breitmacht für ihn. Wenn sie in der Zwischenzeit zum Schuster oder anderen Handwerkern geht und sich dort auch unter den Rock fassen lässt ist es ihm total egal, solange er rankann wenn er grad möchte. Eine Zweckgemeinschaft, weil sie so leckere Kohlsuppe kocht und er ein warmes Heim hat. (da der Ofen ständig auf Hochtourem läuft ist es immer sehr warm in der wohnung)
Ich habe oft verzweifelt den Kopf geschüttelt und mich gefragt wie man so leben kann. So voller Hass und Habgier – ein jeder nur auf sein eigenes Wohl bedacht.
Ich will nicht zuviel erzählen, möchte euch nur einen Eindruck vermitteln, wie die Stimmung war die dieses Buch transportierte. Erwartet habe ich einen Kriminalfall und vorallem die Ermittlungen die schlussendlich dazu geführt haben, dass sie geköpft wurde. Aber von den Verhandlungen und Ermittlungen lesen wir erst ab dem letzten Drittel des Buches. Davor hätte ich das Buch eher als Biografie einer Wahnsinnigen eingestuft.
Die Geschichte basiert auf einem wahren Fall, der sich so (oder so ähnlich) zugetragen haben soll, Kathrin Hanke hat die Geschichte um Zeugenaussagen von damals herumgewoben. Das hat sie gut gemacht, die Atmosphäre ist mehr als beklemmend und die Brutalität und Garstigkeit von Elisabeth kommt sehr überzeugend rüber. Aber trotzdem ist es mir zuviel Biografie und zuwenig Kriminalfall. Ich bin am Ende nicht gänzlich überzeugt und würde 3,5 Hufies geben, da ich aber keine Hufies halbiere sind es dann halt 4.
Abraten tue ich nicht von dem Buch, wer mit dem Thema und der wirklich heftigen Art von Elisabeth umgehen kann, dem kann ich die Lektüre wärmstens ans Herz legen. Für zartbesaitete ist das hier eindeutig NIX!
August 2, 2020
Kathrin Hanke hat die Fakten sehr gut mit dem Ausgedachten verwoben, sodass man sich zwar denken kann, welche Teile der Geschichte sie sich ausgedacht hat und welche wirklich so passiert sind und trotzdem wirkt es strukturiert und es stört einen nicht.
Sie hat den Leser die Figuren sehr nahe gebracht und alles wurde verständlich erklärt.
Allerdings hätte ich erwartet, dass mich eine spannende Kriminalgeschichte erwartet, in der die Verbrechen des Täters geschildert werden, doch in dem Buch geht es mehr oder weniger um die Lebensgeschichte von Elizabeth Wiese und ihre vermuteten Verbrechen kommen meiner Meinung nach viel zu kurz vor.
Sie hat den Leser die Figuren sehr nahe gebracht und alles wurde verständlich erklärt.
Allerdings hätte ich erwartet, dass mich eine spannende Kriminalgeschichte erwartet, in der die Verbrechen des Täters geschildert werden, doch in dem Buch geht es mehr oder weniger um die Lebensgeschichte von Elizabeth Wiese und ihre vermuteten Verbrechen kommen meiner Meinung nach viel zu kurz vor.
August 4, 2022
Schockierend, ekelerregend, fesselnd!
In "Elbleuchten" ist mir Elisabeth Wiese zum ersten Mal begegnet und ihre brutalen Handlungen haben mich gleichermaßen schockiert, dass mich das Ganze so dermaßen beschäftigt hat und ich mich daraufhin auf die Suche nach Büchern über diese Person machte. Worauf ich auf "Die Engelmacherin von St. Pauli" gestoßen bin.
Selten hatte ich beim Lesen solch einen Wirbel der Emotionen gefühlt. Von Ekel geschüttelt, mit Tränen im Gesicht, Gänsehautmomente und gleichzeitig so erschüttert, wenn man bedenkt, dass dies wirklich geschehen ist. Vor allem wie man unschuldigen Babys und der eigenen Tochter solches Leid zufügen kann.
Ich bin dennoch froh, diese Erfahrung gemacht zu haben und bin mir sicher, dass mich dies noch sehr lange beschäftigen wird.
In "Elbleuchten" ist mir Elisabeth Wiese zum ersten Mal begegnet und ihre brutalen Handlungen haben mich gleichermaßen schockiert, dass mich das Ganze so dermaßen beschäftigt hat und ich mich daraufhin auf die Suche nach Büchern über diese Person machte. Worauf ich auf "Die Engelmacherin von St. Pauli" gestoßen bin.
Selten hatte ich beim Lesen solch einen Wirbel der Emotionen gefühlt. Von Ekel geschüttelt, mit Tränen im Gesicht, Gänsehautmomente und gleichzeitig so erschüttert, wenn man bedenkt, dass dies wirklich geschehen ist. Vor allem wie man unschuldigen Babys und der eigenen Tochter solches Leid zufügen kann.
Ich bin dennoch froh, diese Erfahrung gemacht zu haben und bin mir sicher, dass mich dies noch sehr lange beschäftigen wird.
May 30, 2021
Eklig, widerlich und unglaublich
Eine sehr gut erzählte Geschichte über dir Engelmacherin. Kathrin Hanke beschreibt in einzelnen Passagen das Leben der Engelmacherin. Dabei geht sie manchmal sehr ins Detail, was einen manchmal das Buch weglegen lässt. Auf der anderen Seite schreibt sie die Geschichte so spannend, dass man das Buch fertig lesen will. Absolute Empfehlung
Eine sehr gut erzählte Geschichte über dir Engelmacherin. Kathrin Hanke beschreibt in einzelnen Passagen das Leben der Engelmacherin. Dabei geht sie manchmal sehr ins Detail, was einen manchmal das Buch weglegen lässt. Auf der anderen Seite schreibt sie die Geschichte so spannend, dass man das Buch fertig lesen will. Absolute Empfehlung
December 2, 2024
Die Autorin hat den Fall sehr gut und spannend in Romanform wiedergegeben.
Basierend auf einer wahren Geschichte, ist man wieder einmal schockiert, wozu Menschen fähig sind.
Erschreckend auch, wie anders die Gesellschaft und deren Verhalten vor gar nicht so langer Zeit gewesen sind.
Große Empfehlung an alle True Crime Fans.
Basierend auf einer wahren Geschichte, ist man wieder einmal schockiert, wozu Menschen fähig sind.
Erschreckend auch, wie anders die Gesellschaft und deren Verhalten vor gar nicht so langer Zeit gewesen sind.
Große Empfehlung an alle True Crime Fans.
June 9, 2023
2,5 Sterne
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