Helga Picht will auf Grundprobleme der Verbreitung marxistisch-leninistischen Ideenguts in Asien aufmerksam machen, Tendenzen der Verbindung des Marxismus-Leninismus mit der praktischen geschichtlichen und geistigen Entwicklung der asiatischen Völker an konkreten Beispielen darstellen. Sie schreibt in der vorliegenden Arbeit über imperialistische, revisionistische und opportunistische Versuche, die Allgemeingültigkeit marxistisch-leninistischer Prinzipien für die asiatischen Länder zu bestreiten sowie sehr anschaulich und unmittelbar aus eigenem Erleben über die Wege des Übergangs zum Sozialismus in einigen asiatischen Ländern, wie in Korea, Vietnam, China.
Diese kenntnis- und faktenreiche Arbeit über die Wege zu Marx und Lenin in asiatischen Ländern werden Sachkundige und Laien gewiß mit Interesse lesen, auch aufgrund der Aktualität der Problematik, zu der Erich Honecker auf der Marx-Konferenz 1983 in Berlin bemerkte: „Ob in Moskau oder Peking, in Berlin, Havanna oder Addis Abeba, in Prag, Hanoi oder Aden, in Warschau, Ulan-Bator oder Phjongjang, in Budapest oder Vientiane, in Sofia oder Kabul, in Bukarest oder Luanda, in Belgrad oder Maputo — überall sind die Konturen einer Welt zu erkennen, in der die Völker, um mit Engels zu sprechen, den Schritt aus dem Reich der Notwendigkeit in das Reich der Freiheit tun.“