Yae es una estudiante de bachiller superior que tiene que mudarse a vivir sola desde Tokio a la provincia donde viven sus familiares, debido a que sus padres han sido transferidos al extranjero por trabajo. Detrás de su nuevo apartamento hay un templo donde conocerá a Oda, un guapísimo y seductor sacerdote. Oda la abrumará con su calidez y su amabilidad, pero de repente, ¿intentará besarla…?! Una dulce comedia romántica con un impredecible y taimado sacerdote budista!
Die Story war ziemlich mau. Ein Mädchen muss für ein Jahr aufs Land ziehen. Ehrlich gesagt erfährt man nicht wirklich wie ländlich das ganze ist, da es kaum Szenen dazu gibt. Die meisten Szenen spielen sich in dem Schreib ab, wo sie gleich am Anfang den jungen Priester, Oda, trifft und bei ihr zu Hause ab. Der junge Priester ist zufälligerweise auch ihr Nachbar und natürlich entwickelt sich im Laufe des Bandes mehr zwischen ihnen. Das ist auch alles worum es geht. Ein ständiges Hin und Herr, da Oda mal der ernste, zuvorkommende Priester und dann wieder ein Draufgänger ist. Er wechselt zwischen diese beiden Persönlichkeiten ohne das man einen echten Sinn dahinter erkennt. Überhaupt waren die Gespräche oft eher verwirrend. Mal ergaben sie inhaltlich keine Sinn für mich, mal konnte ich nicht erkennen zu wem jetzt die Sprechblase gehörte. Neben diesen Dialogen, gibt es jede Menge Gedanken der Prota, die sich leider auch wiederholten. An sich fand ich die Grundstory nicht schlecht. Ein junges Mädchen muss sich in einer völlig neuen Umgebung zurecht finden und neu Freunde finden. Leider wurde das aber zu oberflächlich bearbeitet. Man merkt zwar in vielen Szenen wie einsam die Prota ist und da hatte ich dann auch jedes Mal die Hoffnung, dass es nun doch mehr Tiefe bekommt, aber dann wurde einfach wieder mit flachen Dialogen oder erneuten, immer gleichen Szenen mit Oda die Story weitergesponnen. Die Szenen mit den Nebencharakteren, vor allem der Versuch Freunde zu finden, wurden nur kurz angerissen und bekamen keine wirkliche Bedeutung. Das war schade. Vielleicht wird das in Band 2 besser, aber ich glaube eher nicht, dass ich ihn mir holen werden. Den Zeichenstil fand ich sehr schön. Ich mag die recht großen Zeichnungen und die Gesichter waren toll gezeichnet. Ich mag es wenn alles eher süß gezeichnet ist und das war hier der Fall. Ich hätte mir lediglich etwas mehr Abwechslung in den Panels gewünscht und mehr Details.
Story 3,0/5 Zeichenstil 4,4/5 Charaktere 3,0/5 Gesamt 3,4/5
„Zum Glück bei dir“ ist mir aufgrund des schönen, farbenfrohen Covers ins Auge gefallen. Da auch der Klappentext sich ganz witzig anhörte, musste ich einfach mal reinlesen.
Die Geschichte fängt niedlich an, ist sicherlich aber nicht gerade frei von Klischees (super schüchternes, süßes Mädchen, hatte noch nie einen Freund, sehr naiv,…). Wer damit in Shojo-Mangas kein Problem hat, so wie ich, könnte mit dieser Story sehr glücklich werden. Nach uns nach werden wir an einige Charaktere herangeführt, die im weiteren Storyverlauf mehr (oder auch mal weniger) relevant werden. Der Fokus liegt hier ganz klar auf unserer Protagonistin Yae und und dem gutaussehenden Priester Oda. Die Nebencharaktere wurden in genau dem Maß eingesetzt, dass man sich gut an sie erinnern konnte, man aber auch nicht zwischendurch von den ganzen Namen oder ähnlicher Optik überrumpelt war.
Yae fand ich mit ihrer tollpatischen, unsicheren Art irgendwie total niedlich und sympatisch. Klar ist sie nicht gerade die ausgefallenste Protagonistin eines Shojo-Mangas, aber das habe ich auch überhaupt nicht erwartet. Was genau hinter Oda steckt, kann ich aktuell noch nicht einschätzen, bin aber gespannt darauf, es heraus zu finden.
Besonders positiv hervorheben möchte ich den schönen Zeichenstil von Rika Enoki. Das detaillierte Characterdesign mit den etwas dunkleren Linien hat mir sofort gefallen. Ich bin gespannt auf Teil 2 und werde mir nicht mehr allzu lange Zeit damit lassen!
Ich gestehe, es war ein reiner Coverkauf. Es war Liebe auf den ersten Blick in Bezug auf den Zeichenstil.
Der Erzählstil hat jedoch einige Schwächen, die dazu führten, dass inhaltlich nicht alles nachvollziehbar war.
Charaktere
Yae zieht aufs Land, weil ihre Eltern ins Ausland gehen. Sie ist naiv und eigentlich noch nicht bereit allein zu wohnen.
Oda ist Priester und Yaes Nachbar. Zudem oft schwer einzuschätzen. Dennoch ist er immer zu Stelle, wenn er gebraucht wird
Fazit
Leider langweilig. Erst einmal kann ich gar nicht verstehen, warum Yae nicht zu ihrem Großvater zieht, sondern allein wohnen soll.
Außerdem ist inhaltlich alles so sprunghaft, dass ich die Verhaltensweisen der Charaktere nicht mehr nachvollziehen konnte. Geschweige denn ihre Gefühle. Sowieso ist Oda für mich irgendwie ein Schatten geblieben. Er war zwar dauernd "da", aber man hatte nicht das Gefühl etwas über ihn zu erfahren oder ihn einschätzen zu können. Und Yae hat tatsächlich sehr früh angefangen mich tierisch zu nerven.
Somit war das leider ein Flop auf ganzer Linie für mich.