Wie war das mit dem Glück? Fast möchte man den Rat geben: Tippe nie das Wort »Glück« in eine Suchmaschine — das kann dich nur in den Wahnsinn treiben. Es nimmt kein Ende, nirgends: Aphorismen, Bildchen, Ratgeber ... Und doch: Etwas muss dran sein, an dieser Idee vom Glück. Auch die griesgrämigsten unter den Denkern lieferten ihren Beitrag zum Thema. Etwa Schopenhauer, der meinte »Es gibt nur einen angeborenen Irrtum, und es ist der, dass wir da sind, um glücklich zu sein.« Ein Büchlein für alle, die mit abgeklärtem Lächeln doch immer wieder heimlich kleine Glücksgebete ans Universum senden; für alle, die es eher mit Hemingway halten: »Glück, das ist einfach eine gute Gesundheit und ein schlechtes Gedächtnis.« Und für alle, die ab und an innehalten, um zu fragen: »Wie war das nochmal mit dem Glück?«
War eine Weihnachtsgabe meines Lieblingsbuchladens. Ein Potpourri aus Kurzgeschichten und Gedichten, die für Zwischendurch schnell gelesen sind. Viele waren unterhaltsam, einige auch nicht. Aber das liegt wahrscheinlich in der Natur von Sammelbänden.
Das Buch, das ich gelesen habe, hat den Titel "Wünsch dir was", Kurzgeschichten und Gedichte zum Thema Wunsch, und ist zusammengestellt von Martha Schoknecht. Ich konnte es auf goodreads nicht finden und auch nicht einscannen. Darum habe ich dieses Buch gewählt für die Rezension: Die folgenden Texte fand ich emphehlenswert: - Banana Yoshimoto: Das rechte Mass - Goscinny/Sempé: Lieber Weihnachtsmann - Ingrid Noll: Mein letzter Tag - Goethe: Der Zauberlehrling - Caroline Albertine Minor: Segnungen - Simon Froehling: Sagen können - Patricia Highsmith: Die Heldin