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Hinterhaus

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Journalistin Carolin stolpert wider Willen in einen Kriminalfall, der sie tief in die Vergangenheit Ost-Berlins führt. In einem Hinterhaus in Prenzlauer Berg findet sie die Leiche eines seit Langem vermissten Jungen. Doch kaum jemand scheint sich an ihn erinnern zu wollen. Die Hausbewohner schweigen, und die Polizei ermittelt nur halbherzig.

Eigentlich hat Carolin andere Sorgen. Ihr Freund ist weg, sie hat keine Wohnung mehr und keinen Job. Aber ehe sie sichs versieht, ist sie dem Mörder zu nahe gekommen. So wird das Hinterhaus auch für Carolin zur tödlichen Falle ...

320 pages, Paperback

First published May 31, 2019

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About the author

Lioba Werrelmann

6 books1 follower

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Community Reviews

5 stars
4 (14%)
4 stars
7 (25%)
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8 (28%)
2 stars
7 (25%)
1 star
2 (7%)
Displaying 1 - 7 of 7 reviews
Profile Image for Kristine.
163 reviews
September 6, 2020
2.5

I don't know where to begin. I only got through this because it felt good being able to read so easily in German. The writing was not good, at all. It was incredibly repetitive, which was obviously great for me but even I could tell that the range of vocabulary was seriously lacking.

The plot was very dissatisfying. There was so much going on and yet it felt like absolutely nothing was happening until the last 15 pages or so. The pacing was completely off. Those last 15 pages were much better because there was some sense of urgency.

I'll also say that I think the book managed to create a good atmosphere at times. It was, for the most part, cold and damp and miserable, with the occasional moment of relief from that and you felt how much the main character appreciated those moments. That's all the positives I have.

Next there was the blatant fatphobia towards one of the characters. Now, the character clearly had a lot of internalised fatphobia as well, which if it had been explored more carefully might have worked, but words like careful or subtle really don't go with this book. So it ended up just being needlessly horrible and repetitive. (Being fat is not a personality trait)

And then the characters... Jesus Christ. This author failed like the number one rule of writing, which I swear primary school children have to learn: show don't tell. The characters kept telling me what they were like as if the repetition would magically become good character development. I wouldn't say they were completely one-dimensional but they weren't great.

The main character was okay but her whole personality was built on a shaky, barely realistic foundation. (Being good at yoga is not a personality trait.) We were clearly supposed to feel that she'd evolved as a person by the end and okay, yeah, maybe? A little. But at this point do I really give a shit?
Profile Image for Margarethe.
572 reviews
June 7, 2019
Das war eine Überraschung!
Eigentlich eine launige Wahl des Buches für zwischendurch ein bisschen Berlinflair, warum nicht.
Aber das Buch hat überrascht. Nicht das übliche Regionalkrimigeplänkel sondern mittendrin in Berlin. Berlin ist Bestandteil aber nicht im Vordergrund, die Prenzelmuttis kommen vor, der Osten ist dabei, d er Kontrast Vorderhaus und HInterhaus und und und. Und dabei eine Sammlung von Berliner Charakteren bunt gemischt.
Und nicht zuletzt ein Krimi mit vielen Wendungen und Überraschungen und ein spannendes Finale, Einige Figuren wachsen einen ans Herz und man hofft auf ein Wiedertreffen...wenn es wirklich der Auftakt einer Serie ist: Ich bin dabei!
Profile Image for miss.mesmerized mesmerized.
1,405 reviews42 followers
July 25, 2019
Als sie vom Yoga nach Hause kommt, ist alles anders: die Wohnung ist leergeräumt, Freund Jens ist weg, nur noch sieben Kartons mit ihren Habseligkeiten sind übrig geblieben. Journalistin Carolin weiß nicht wie ihr geschieht und sucht zuerst einmal Trost bei ihrer Nachbarin und Freundin Henry. Doch dort kann sie auch nicht bleiben und weil sie so neben sich steht, ist sie tags darauf auch noch arbeitslos, denn sie hat ihre Radiosendung völlig versemmelt. Ausgerechnet die schräge Mandy aus der Erdgeschosswohnung im Hinterhaus nimmt sie auf. Doch schon die erste Nacht wird zum Desaster als Carolin beim Toilettengang im Zwischengeschoss auf die Leiche eines seit 20 Jahren vermissten Jungen stößt. Und das ist erst der Anfang für eine Reihe von unglaublichen Ereignisse.

Lioba Werrelmanns Roman spielt ein wenig mit den Genregrenzen. Es gibt eine Kriminalgeschichte, sogar eine richtig gut gestrickt, was sich aber erst spät in der Handlung wirklich offenbart; bis man dahin kommt, glaubt man sich eher in einer Räuberpistole mit Slapstickeinlagen oder gar einem parodierten Splatterroman. Wenn man sich die Rezensionen anschaut, könnten die Meinungen kaum weiter auseinanderliegen, was sich gut nachvollziehen lässt; an mancher Stelle habe ich auch gedacht, dass ein bisschen weniger gut gewesen wäre.

„Hinterhaus“ ist einer der wenigen Romane, die sich kaum als Ganzes beurteilen lassen, er zwingt zur Aufschlüsselung einzelner Aspekte. Die Krimihandlung ist vom Ende her gesehen wirklich sehr gut gestrickt und traurigerweise auch sehr glaubwürdig. Die Figuren sind - positiv formuliert – eigenwillig. Allen voran Carolin, die mehrfach als ausgesprochen weltfremd und doof bezeichnet wird und genau so auch rüberkommt. Ihr fehlt jede pragmatische Kompetenz und offenbar ist sie bislang gut damit gefahren, in ihrer eigenen Welt zu leben. So wirklich warm wird man mit ihr nicht, bisweilen haben mich ihre autistischen Züge fast wahnsinnig gemacht. Mandy ist nicht viel besser, sie ist die typische Cat-Lady, die jedoch im Gegensatz zu Carolin nur verschoben wirkt, aber offenkundig recht clever ist. Alle anderen Figuren sind ebenfalls speziell auf ihre jeweils ganz eigene Weise.

Was es bisweilen wirklich schwer machte, den Roman nicht beiseite zu legen, was die Sprache. Der Text ist gespickt mit Fäkalausdrücken und die Häufigkeit und Detailgetreue, mit der Carolins Verdauung thematisiert wird, hat meine Schmerzgrenze deutlich ausgereizt. Es mag der Versuch sein, die schnodderige Berliner Schnauze darzustellen, hat mich aber nicht erreicht und bei einer Protagonistin aus Bergisch Gladbach, die in ihrer neuen Heimat ohnehin nie angekommen ist, macht dies sowieso keinen wirklichen Sinn. So wirkt dies mehr nach sehr derber Gossensprache, die doch etwas verstört, aber kein Flair schafft.

Auch mag manche Leser das wahre Gesicht vieler Figuren eher verschrecken, als dies offenkundig wird. Es fehlt jeder Hinweis darauf, wobei hier wirklich die Gradwanderung zwischen Spoilern und Triggerwarnung schwer zu lösen ist. Auch wenn sich der Krimi über weite Strecken zum Teil fast eher humoristisch liest, ist er meines Erachtens letztlich sicher nichts für zart besaitete Gemüter.

Fazit: ein ausgesprochen eigenwilliger Roman, der jeder Erwartung trotzt und für den ich letztlich dennoch eine klare Leseempfehlung aussprechen würde.
Profile Image for Anyah Maria.
467 reviews10 followers
July 13, 2019
Lioba Werrelmanns Hauptfigur Carolin lebt in ihrer ganz eigenen Welt, sie identifiziert sich selbst einzig und allein aus der Tatsache, die Frau an der Seite des jungen, aufstrebenden Professors, Orthopäde an der Charité, zu sein. Als der sie jedoch aus dieser Luftblase unsanft hinaus katapultiert, ist sie von nun an gezwungen, ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen. Die Veränderung, die Carolin von da an durchfährt ist sensationell aber auch zu jedem Zeitpunkt völlig glaubhaft. Die Stimmung vom feinen Haus am Prezlauer Berg und sein Hinterhaus, die Unterschiede der Bevölkerungs-schichten, die hier leben werden wunderbar eingefangen und übermittelt. Die Geschichte selbst entwickelt sich peau á peau, entblättert sich quasi und heraus kommt eine unfassbare Tragödie, mit großer Sorgfalt erzählt. Ein starker Plot, fantastische Charaktere, summa summarum ein Krimi auf höchstem Niveau geschrieben, alles passt und fügt sich hervorragend zusammen.

Sehr gerne vergebe ich hier fünf von fünf möglichen Sternen und empfehle dieses Erstlingswerk der Autorin Lioba Werrelmann uneingeschränkt weiter. Dieser Krimi ist wahrhaft ein Pagetuerner, den die Leser nicht mehr aus den Händen legen wollen und können. Düstere Geheimnisse, Schattenseiten des alltäglichen Lebens wurden hier großartig nieder geschrieben.
820 reviews4 followers
January 9, 2023
Dieser Krimi ist so düster, wie das Cover vermuten lässt. Er ist verstörend und dreckig, es geht um menschliche Abgründe und jede Menge Körperausscheidungen. Die Anti-Heldin ist ganz anders als übliche Hauptfiguren, sie nervt, aber man ist beim Lesen so nah an ihr dran, dass man förmlich in die Geschichte hinein gesogen wird.
Die Altersempfehlung sollte man ernst nehmen, ich persönlich würde das Buch sogar erst ab 18 Jahren empfehlen.
Profile Image for CrazyCat (Alex).
906 reviews22 followers
August 9, 2019
Verwirrent. Voll mit Ausdrücken. Schwer zu folgen. Nicht mein Geschmack.
I chose to read this book and all opinions in this review are my own and completely unbiased. Thanks to NetGalley and Bastei Lübbe!
Profile Image for Xerxessia.
340 reviews
January 29, 2024
Endlich mal eine überhaupt nicht gewiefte, eine völlige Antiheldin, diese "dumme Carolin". Ebenso dumm sind wir als Leserinnen über weite Strecken, denn wir kapieren ebenso wenig wie sie, bis es sich dann so laaangsam auflöst
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