"Ich habe keinen Hass. Er ist meinem Wesen fremd" Max Mannheimer, Jahrgang 1920, wächst im beschaulichen Neutitschein in Ostmähren auf. Als das Städtchen 1938 von der deutschen Wehrmacht besetzt und die Familie schließlich nach Auschwitz deportiert wird, ahnt er noch nicht, dass dies das Ende ihres gemeinsamen Weges ist: Seine Eltern, drei seiner Geschwister und seine Ehefrau werden hier ermordet. Er selbst überlebt dieses und weitere Konzentrationslager, baut sich nach dem Krieg in Deutschland eine neue Existenz auf und beginnt nach vielen Jahren des Verdrängens seine unermüdliche Vortragstätigkeit in Schulen, Universitäten und Institutionen verschiedenster Art.
Max Mannheimer erzählt seine Erinnerungen - an die Kindheit und Jugend in der Tschechoslowakei - das Überleben in den Konzentrationslagern zusammen mit seinem jüngeren Bruder Edi - sein neues Leben nach der Befreiung bis zu seinem heutigen Kampf gegen das Vergessen. Lesenswert!