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Maj-Britt & Mars-Britt #1

Zwei kunterbunte Freundinnen

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Beste Freundinnen, größte Abenteuer! Eines Morgens entdeckt Maibritt, dass im Nachbargarten ein Mädchen eingezogen ist. Sie heißt Märzbritt, wohnt in einem Wohnwagen und ist alles, was Maibritt nicht ist: Märzbritt ist blond, abenteuerlustig und immer gutgelaunt. Sie mag selbst unerzogene Hunde, und fiese Jungs machen ihr nichts aus. Kein Wunder, dass die beiden beste Freundinnen werden, denn wer so verschieden ist, besteht gemeinsam jedes Abenteuer!

Hardcover

First published September 1, 2013

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About the author

Anne Holt

72 books649 followers
Anne Holt was born in Larvik, grew up in Lillestrøm and Tromsø, and moved to Oslo in 1978. She graduated with a law degree from the University of Bergen in 1986, and went on to work for The Norwegian Broadcasting Corporation (NRK) and then the Oslo Police Department, earning her right to practice as a lawyer in Norway. In 1990 she returned to NRK, where she worked one year as a journalist and anchor woman for the news program Dagsrevyen.

Holt started her own law practice in 1994, and served as Minister of Justice in Cabinet Jagland for a short period from November 25, 1996 to February 4, 1997.

In 1993 Holt made her debut as a novelist with the crime novel Blind gudinne, featuring the lesbian police officer Hanne Wilhelmsen. The two novels Løvens gap (1997) and Uten ekko (2000) are co-authored with former state secretary Berit Reiss-Andersen.

Holt is one of the most successful crime novelists in Norway. She has been published in 25 countries.




Librarian Note: There is more than one author in the GoodReads database with this name. See this thread for more information.

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Displaying 1 - 2 of 2 reviews
Profile Image for Bettina.
49 reviews2 followers
February 6, 2017
HANDLUNG:
Eigentlich ist der Samstag ein schöner Tag, doch für die vernünftige und zurückhaltende Maibritt beginnt dieser schon völlig verquer. Ihre kleine Schwester hat nämlich Desnachtens in ihr Puppentöpfchen und natürlich auch daneben gestrullert. Verärgert darüber ging Maibritt schnurstracks in die Küche, machte sich ein warmes Frühstück und ein Paar Brote für die Schule. Die Schule? Ja, Maibritt hat vor Empörung völlig vergessen, dass heute Samstag ist und damit keine Schule. Und weil sie das vergessen hat, hat sie sich natürlich wie an jedem Tag, an dem sie zur Schule muss, auf die Mauer vor dem Grundstück ihrer Eltern gesetzt, um dort auf die anderen Schulkinder zu warten. Doch statt der üblichen Stimmen und Gesichter ertönte plötzlich eine neue, freudige und abenteuerlustige Stimme aus der Hecke des verwilderten und eigentlich unbewohnten Nachbargrundstücks. Völlig irritiert starrte Maibritt die Hecke an und wie aus dem Nichts strahlte sie ein sonnig-grinsendes Gesicht mit blonden Strubbelhaaren an. Das Gesicht gehört zu Märzbritt, dem Mädchen, das mit ihrer Mutter nebenan neu eingezogen ist. Die spontane Märzbritt lädt Maibritt auf das Grundstück ein, um es mit ihr gemeinsam zu erkunden. Und weil Maibritt inzwischen mitbekommen hat, dass heute Samstag ist, nimmt sie Märzbritts Einladung an. Womit das lustige Abenteuer beginnen kann.

CHARAKTERE:
In diesem Buch gibt es eine Handvoll Charaktere, die allesamt doch recht gut beschrieben sind. Natürlich kann eine Geschichte nicht nur mit 2 Personen und deren Familienmitglieder auskommen, weshalb auch einige Nebenrollen, wie der Polizist Kurt Halle oder Hausmeister Johannsen, die Handlung aufmischen dürfen.
Besonders gefallen haben mir Maibritt und Anna, Märzbritts Mutter. Ich muss zugeben, dass es auch ein wenig an den Zeichnungen lag, dass ich direkt Sympathien für die beiden weiblichen Charaktere hege. Aber auf der anderen Seite hat mich Anna mit ihrer liebevollen Art und der Zuneigung zur Farbe Rosa sofort für sich gewonnen. Und Maibritt hat mich mit ihrer schüchternen und doch irgendwie sehr vernünftigen und nachdenklichen Art immer zum Schmunzeln gebracht. So habe ich mich immer gefreut, wenn ihr was gelungen ist und mich geärgert, wenn es misslungen ist oder viel schlimmer, von anderen schlecht gemacht wurde. Das Stichwort für Märzbritt. Obwohl Märzbritt das Gegenstück zu Maibritt ist und dadurch auch erst die ganzen Abenteuer entstehen, hat sie mich im Buch doch irgendwie genervt, denn Märzbritt ist arg dickköpfig. Das wäre ja alles gar nicht so schlimm, wenn sie nicht zum Teil auch jähzornig wäre. Zumindest wirkt es so, da alles nach ihrer Nase verlaufen muss und wenn es das nicht tut sie schon das eine oder andere Mal böse werden kann. Märzbritt ist aber auch die einzige Person, die ich mir vom Profil her anders gewünscht hätte. Der Rest der Mannschaft ist lustig und charmant beschrieben, ja selbst die kleine “lästige” Schwester Juni.

DAS BESONDERE:
Hier muss man eindeutig die Zeichnungen erwähnen, durch welche die knallbunten Charaktere erst richtig lebendig werden. Im norwegischen Original sind diese nicht annähernd so schön. Katrin Engelking hat ihr wirklich einen super Job gemacht.
Außerdem enthält das Buch einige Sätze zum Nachdenken, die ich an dieser Stelle zitieren möchte:
"Maibritt fand es unendlich schwierig, den Unterschied zwischen Phantasie und einer Lüge zu erkennen. Phantasie war an und für etwas Positives. Lügen war nicht okay. Aber bei beiden ging es um Dinge, die nicht der Wirklichkeit entsprachen." (Seite 66)

MEINUNG ZUM REST DES BUCHES:
Das Buch wurde mir vom Oetinger Verlag zur Verfügung gestellt, dafür möchte ich mich zunächst bedanken. :) Als ich das Buch zum ersten Mal in den Händen hielt, war ich begeistert von dem knallbunten Cover und der vielen wunderhübschen Abbildungen im Buch selber. Der erste Leseeindruck fiel dann leider etwas ernüchternd aus, denn auf den ersten paar Seiten wird die Kleinschwesterpipi sehr stark thematisiert. Doch dann haben sich Maibritt und Märzbritt kennengelernt und es ging Knall auf Fall von einem Abenteuer ins nächste. Von da an hat mir das Lesen sehr viel Spaß bereitet.
Wie einige andere Leser im Vorfeld es auch schon erwähnt haben, hat mir Frau Holt mit dieser Geschichte oder besser den vielen kleinen Geschichten zu viel auf einmal in ein recht kurzes Buch packen wollen. Sodass die chaotischen Abenteuer doch recht abgehakt wirken und nach Listenarbeit ausschauen. Andererseits ist das farbenfrohe Durcheinander wirklich lustig mit anzuschauen und man fragt sich, warum man selbst nie ein Baumhaus und dergleichen hatte. Außerdem wirkt so das Finale viel hektischer und dramatischer und die Versöhnung umso schöner. ;) Der zweite Band kann also kommen!

EMPFEHLUNG:
Das Buch kann ich eigentlich jedem empfehlen, egal ob groß oder klein. Wegen der zwei weiblichen Hauptcharaktere und der vielen niedlichen Zeichnungen werden es wohl eher die Mädchen sein, die sich von “Zwei kunterbunte Freundinnen: Das Chaos wohnt nebenan” begeistern lassen. Es sind keine schwierigen Worte enthalten, sodass sich das Buch auch hervorragend zum Selberlesen für die Kinder eignet.
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