Monsieur le Commissaire und die verschwundenen Mädchen.
Bei Sanierungsarbeiten in einer alten Abtei entdecken die Arbeiter hinter einer Mauer vier Frauenskelette. Bei einer der Leichen wird ein Medaillon gefunden – darin ein Foto von Caroline Vernier, deren Enkelin vor zwei Jahren spurlos verschwunden ist. Nachdem ein Privatdetektiv, der den Fall bearbeitet, sich das Leben nimmt, soll Philippe Lagarde die Ermittlungen leiten. Ihm wird der Polizist Jacques Bayrou zur Seite gestellt. Doch der zeigt ein ungewöhnliches Interesse an dem Fall, und bald ist Lagarde nicht mehr sicher, ob er ihm trauen kann ...
Ermittlungen vor atemberaubender Kulisse, voller Savoir-Vivre und französischer Cuisine.
Die Luft ist raus aus der Serie um Kommissar Lagarde. Wenig Verdächtige. Der Möder wird erst kurz vor Ende ins Spiel gebracht und von vornherein ist klar, wessen Tochter zufällig als nächstes verschwindet. Mir fehlt ein bisschen die Story, die Geheimnisse, die Spannung und die fantastische Landschaft.
Ein Krimi aus Frankreich wie ich sie mag! Der einzige Nachteil beim lesen ist er spielt in der Betragne und das auch noch im Herbst. Mir sind hier zwei Sachen aufgefallen und zwar die Beschreibung der Landschaft und ihrer Einwohner. Was ich die ersten paar Seiten dachte, ein etwas trotteliger “Dorfpolizist” bekommt für den Fall einen “super” Polizist zur Seite gestellt. Aber was dann der “Dorfpolizist” Jacques Bayrou und der “super” Polizist Philippe Lagarde in der Story als Team machten war wirklich super. Auch wie die Probleme von geistig leicht behinderten Jugendlichen, hier sogar Waisen, beschrieben wird ist einfach klasse. Und wer ist der Mörder der Frauen, nein es sind nicht 4, er taucht nur einmal in der Mitte des Buches auf und da nur am Rande. Mein Fazit: Der Ideale Krimi für Sofa, Glühwein und Kamin. Denn man kann ihn auch mal 15 Minuten aus der Hand legen ohne den Faden zu verlieren. Zum Inhalt: Bei Sanierungsarbeiten in einer alten Abtei entdecken die Arbeiter hinter einer Mauer vier Frauenskelette. Bei einer der Leichen wird ein Medaillon gefunden – darin ein Foto von Caroline Vernier, deren Enkelin vor zwei Jahren spurlos verschwunden ist. Nachdem ein Privatdetektiv, der den Fall bearbeitet, sich das Leben nimmt, soll Philippe Lagarde die Ermittlungen leiten. Ihm wird der Polizist Jacques Bayrou zur Seite gestellt. Doch der zeigt ein ungewöhnliches Interesse an dem Fall, und bald ist Lagarde nicht mehr sicher, ob er ihm trauen kann.
Dies ist schon der 12. Band der Reihe um Philippe Legarde. Ich hatte bisher noch keinen gelesen, was aber kein Problem war. Alles, was man von Legardes Vorgeschichte wissen musste, habe ich erfahren und konnte der Geschichte, die in sich abgeschlossen war, gut folgen.
Die Story selber hat mir nicht so gut gefallen, es fehlte mir leider die Spannung, und auch die Auflösung am Ende fand ich unbefriedigend. Aber der Autorin ist es unheimlich gut gelungen, das Frankreich Flair zu beschreiben und mir als Leser das Gefühl zu geben, grade Gast in diesem Land zu sein. Allerdings gibt es andere Frankreichkrimireihen, die mir besser gefallen. Darum werde ich wahrscheinlich kein weiteres Buch mit Philippe Lagarde mehr lesen.