Jump to ratings and reviews
Rate this book

Luis und Lena - Die Zahnlücke des Grauens

Rate this book
Inhaltsangabe zu "Luis und Lena - Die Zahnlücke des Grauens"
Wenn die Zahnfee zweimal klingelt

Nach seinem ersten Eishockey-Versuch hat Luis (12) einen Zahn weniger und dafür eine völlig durchgeknallte Zahnfee an der Backe, sichtbar nur für ihn. Dabei glaubt er doch gar nicht an solch unwissenschaftlichen Firlefanz! Die zornige »Zafezupro« (Zahnfee zur Probe) hat ein Problem: Sie braucht Luis' Zahn, sonst ist sie ihre Lizenz für immer los. Aber der ausgeschlagene Beißer wird als Trophäe von den »Wildschweinen« verwahrt – jener Clique, in die Luis nur zu gern aufgenommen würde. Als ihm seine Mitschülerin Lena zu Hilfe kommt, schöpft er Hoffnung. Vielleicht wird er die peinliche Fee doch noch los und Mitglied der »Wildschweine« …

Ausstattung: Mit s/w Illustrationen

208 pages, Hardcover

Published September 14, 2020

Loading...
Loading...

About the author

Thomas Winkler

37 books1 follower

Ratings & Reviews

What do you think?
Rate this book

Friends & Following

Create a free account to discover what your friends think of this book!

Community Reviews

5 stars
7 (50%)
4 stars
6 (42%)
3 stars
1 (7%)
2 stars
0 (0%)
1 star
0 (0%)
Displaying 1 - 3 of 3 reviews
491 reviews
November 16, 2020
Ein ausgeschlagener Zahn und eine stalkende Fee: herrlich absurd und extrem witzig

Luis ist ein Wissenschaftsnerd, der mehr an Naturgesetze und Physik glaubt als an Magie. Als er mit seiner Mutter in ein kleines Kaff in Alpennähe zieht, läuft es an der neuen Schule erstmal suboptimal. Um bei seinen eher bodenständigen Mitschülern beliebt zu werden, versucht Luis diese beim Eishockeyspielen zu beeindrucken. Doch leider verliert er beim ersten Puckkontakt sofort einen Schneidezahn. Seine „Zahnlücke des Grauens“ hat ungeahnte Folgen. Luis wird nun von einer penetranten Zahnfee gestalkt, die ihn immer wieder in extrem peinliche Situationen bringt.

„Luis und Lena- Die Zahnlücke des Grauens“ lässt sich wunderbar flüssig lesen. Autor Thomas Winkler schreibt klar, gut verständlich, lebendig und vor allem extrem komisch aus der Sicht von Luis. Er richtet sich immer wieder direkt an die Leser, stellt Fragen, erlaubt sich auch mal phantasievolle, schräge Späße mit ihnen und liefert unterhaltsame kreative Wortneuschöpfungen. Das Buch „flutscht“ einfach. Leser ab acht, neun Jahren können die Geschichte sicher problemlos selbstständig bewältigen, die Schrift mit etwas größerem Zeilenabstand ist recht leicht und angenehm zu lesen. Zum Vorlesen ist das Abenteuer auch schon für jüngere Kinder ab sechs Jahren geeignet.
Daniel Stieglitz wunderbare, wirklich witzige comicartige Illustrationen bereichern die Geschichte zusätzlich. Herrlich, die immer wieder sehr treffenden Gesichtsausdrücke der Figuren! Stieglitz Bilder können zweifelsohne klar und deutlich sprechen.

In diesem Buch tummeln sich ziemlich unterschiedliche originelle Charaktere: Der wissenschaftsgläubige Nerd Luis mit seinem saustarken Humor, seiner Ungeschicklichkeit und seinem Wunsch, einfach nur cool zu wirken, die abgehobene, verträumte und sehr phantasievolle Außenseiterin Lena, die derben, draufgängerischen Jungs vom Eishockeyteam „Wildschweine“ und natürlich die nervigste, penetranteste, feenungleichste Fee ever. Diese besondere Figurentruppe sorgt für unzählige extrem absurde und irre komische Situationen.

Luis und Lena erleben nicht nur ein völlig abgedrehtes, actionreiches Abenteuer, sie erobern auch die Herzen der Leser im Sturm. Meine Kinder, Jungen und Mädchen im Alter von fünf bis neun Jahren, waren komplett begeistert. Anfangs wurde hier hemmungslos gelacht und gekichert, über das schöne, etwas ernstere Ende haben sich aber alle mindestens genauso intensiv gefreut. Ein witziges, spannendes, originelles, abgedrehtes, aber zum Schluss hin auch etwas nachdenkliches Buch für Jungen und Mädchen, das unbedingt nach einer Fortsetzung verlangt. Und diese lassen wir uns unter keinen Umständen entgehen. Ein absolutes Lesehighlight!
Profile Image for Samantha Bolden.
83 reviews2 followers
November 23, 2020
Kurzmeinung: Wenn ein naturwissenschaftsaffiner Junge und Nerd mit einem Fabelwesen konfrontiert wird, das mehr Wesen ist als Fabel ist. Witzig!

Wenn die Fee nicht zweimal klingelt, sondern gleich gewaltig nervt!

Der arme, zwölfjährige Luis. Nicht nur, daß er von der Metropole Berlin in den Hinterarsch der Welt ziehen muß, ein Dorf in Bajuwarien! ( Arghhh! Ich weiß, wie er sich fühlt! ) und dort die Schule mit seinem Besuch beehren wird.

Nein, er bekommt als Sitznachbarin eine Außenseiterin und "verschrobene Spinnerin" zugewiesen, die tatsächlich an die Existenz von magischen Wesen aller Coleur glaubt. Das steht seinem analytischen Denken als Naturwissenschaftler diametral entgegen.

Aber dann erlebt er eine böse Überraschung. Beim Eishockey büßt er einen Frontzahn ein. ( sieht auf dem Bild, unter Vorbehalt wie Zahn 12 aus! ). Die Zahnfee erscheint ihm! Und nur er kann sie sehen! Wer soll ihm das bloß glauben? Die würden doch denken, seine Denkwalnuss wäre in den Nussknacker geraten.

Dieses Fabelwesen, das ja nun eindeutig mehr ein Wesen ist als Fabel ( und sie heißt nicht Jan! ) geht ihm gehörig auf die Nerven und er wird sie eindeutig nicht los, solange diese nicht ihre Mission erfüllen kann. Wie gut, daß es Expertin Lena gibt ...

Zafezupro ( Zahnfee zur Probe ) entspricht so gar nicht den Klischees des ätherischen, zarten Etwas. Das ist klasse und gibt der Geschichte etwas Erfrischendes. Sie ist alles andere als schlank und Diplomatie ist nicht gerade ihre Stärke.

Luis berichtet seine unglaublichen, aber wahren Erlebnisse aus der Ichperspektive. So macht er die Leser zu seinen Komplizen in Tooth Relations, kurz TR genannt. Das Buch ist geradezu unheimlich witzig und ich habe Tränen gelacht.

Die Illustrationen gehen konform mit der Geschichte und sind äußerst gelungen. Das Buch bildet ebenfalls die große Gesellschaft als Mikrokosmos der Schule ebenfalls hervorragend ab.

Es gibt unter anderem die, die anders sind und deswegen ausgegrenzt werden. Superb werden ebenso die Schwierigkeiten geschildert, die ein Neuer erleben muß, der von weit über der Weißwurstgrenze ins tiefste Bajuwarien zieht. ( Warum betone ich das so? Ich weiß leidvoll, wovon ich rede, was diese Ureinwohner betrifft! ).

Die Protagonisten sind jedenfalls authentisch, liebevoll mit Tiefe gezeichnet und ich habe sie sehr gerne!

Displaying 1 - 3 of 3 reviews