Monika macht mit Schwester Miriam Urlaub auf einer Almhütte. Eigentlich ist sie nicht der Typ einer Urlauberin, da sie seit drei Jahren im Rollstuhl sitzen muss, der ihr weiteres Leben wegen eines tragischen Autounfalls bestimmen wird. Ihr Freund suchte das Weite, als er von ihrem Unfall erfuhr. Richtig glücklich wird sie wohl nie mehr werden. Sie weiß, und auch Miriam erinnert sie manchmal daran, dass sie am besten keinen Gedanken mehr an einen Mann verschwenden sollte. Erstens hat sie zeitlebens den Rollstuhl zu hüten, zweitens ist sie arm wie eine Kirchenmaus und hat einem Mann somit wenig zu bieten. Diesen Urlaub hat sie sich mit Miriams Hilfe, die auch keine Reichtümer ihr eigen nennt, eisern zusammengespart.Monika sitzt in der Hütte und hört einer Gruppe Frauen zu, deren Sorgen sie nicht verstehen kann. Was würde sie dafür geben, wenn sie sonst keine Sorgen hätte.Als sie einmal kurz den Gastraum verlässt, findet sie nach ihrer Rückkehr einen sympathischen Mann an ihrem Tisch sitzen. Sie kommt mit ihm ins Gespräch, er stellt sich vor und Monika erfährt, dass er Chirurg an einer Hamburger Klinik ist. Sie lässt sich überreden, mit ihm in ein nahes Krankenhaus zu fahren und dort noch einmal Röntgenaufnahmen ihres geschundenen Rückens machen zu lassen. Klaus stellt fest, dass noch nicht alles verloren ist und dass ihr eine Operation möglicherweise ihre Beweglichkeit zurückbringen würde, sodass sie fernerhin auf ihren Rollstuhl verzichten könnte.Monika stimmt dieser OP mit Freuden zu, die Klaus selbst an ihr vornimmt. Schon nach wenigen Tagen ist sie wieder in der Lage zu gehen und kann sich bald darauf wieder selbst helfen, ohne die Hilfe ihrer Schwester oder Klaus' in Anspruch nehmen zu müssen. Schon längst ist sie in Klaus verliebt und wagt es, mit ihm ein neues Leben zu beginnen.('Mein Almurlaub' wurde in 11/23 überarbeitet)