**Die Magie der Liebe** Die junge Voodoo-Priesterin Rosie lebt im Bayou, den unzugänglichen Sümpfen von New Orleans. Dort bereitet sie sich seit Jahren auf ihr Schicksal vor, eines Tages das magische Erbe ihrer Familie weiterzuführen. Als sich Rosies Wege mit denen des mysteriösen Morrison kreuzen, gerät ihr beschauliches Leben in Aufruhr. Denn der Jäger übernatürlicher Wesen ist schutzbedürftiger, als er selbst ahnt. Ein todbringendes Geschöpf treibt im Bayou sein Unwesen und zumindest Rosie weiß, dass Morrison ohne ihre Hilfe nicht weit kommen wird. Trotz seiner rauen Art kommt Rosie langsam hinter seine Mauern und spürt zwischen ihnen beiden die wahre Magie erwachen …
Entdecke die düster-geheimnisvolle Welt des Bayou
Eine starke Protagonistin, die mit ihrem Erbe ringt, ein außergewöhnlicher Mann mit einem dunklen Plan und eine dramatische Liebesgeschichte. All das vor der Kulisse der magischen Stadt New Orleans. Perfekte, raue Urban Fantasy.
//»Bayou Priestess. Die Voodoo-Prinzessin von New Orleans« ist ein in sich abgeschlossener Einzelband.//
Das Buch hatte einige richtig gute Stellen. Alles, was mit Voodoo zu tun hatte, machte einen sehr gut recherchierten Eindruck auf mich, die Sexszene war erstaunlich realistisch mit Kondom und Haarstoppeln, zudem hat das Buch ein Sensitivity Reading erhalten. Aber ausgerechnet das, was einer der wichtigsten Aspekte bei Romance ist, die Romance, war, zusammen mit allgemeinem Schreibhandwerk, für mich zu unausgereift.
Die Entwicklung der Beziehung der beiden verlief stufenförmig. Stufe 1: Die beiden käbbeln sich Stufe 2: Verliebtes anstarren Stufe 3: Intensives verliebtes anstarren
Eine wirkliche Enwicklung von "verfeindet" zu "Liebe" war für mich nicht erkennbar. Bereits um S. 90 rum hatte Morrison seine Vorbehalte gegenüber Rosie so gut wie vollständig abgelegt. Die anfängliche Abneigung zwischen den beiden wirkte auf mich sehr erzwungen. Als liebten sie sich beide, aber zum Wohle der Story musste irgendwie nachträglich Hass reingequetscht werden. Dabei hatte ich mich gerade auf diese Entwicklung von Konfrontation/Provokation zu Vertrauen und Liebe gefreut. Und dann war das einfach 90 Seiten schon durch. Aber nicht schnell abgewickelt, sondern einfach fallen gelassen. Der Eindruck verstärkte sich noch weiter, da die Zusammenarbeit der beiden nicht wirklich auf einem soliden Grund fußte, sondern sie einfach irgendwie zusammen blieben? Wenn Morrison Rosie doch so sehr verabscheute, warum fiel es ihm dann so unglaublich leicht an ihrer Seite zu bleiben? Und wenn Rosie doch Angst vor ihm und um ihr Leben hatte, weil er ein Jäger war, der sie eigentlich töten sollte, warum setzt sie ihn dann nicht tatsächlich bei der ersten Gelegenheit in der Stadt aus? Mir fehlte da der äußere Zwang, der Grund warum sie einfach nicht anders können als zusammen zu arbeiten.
Insgesamt fand ich die Romance zum Ende hin besser als am Anfang, trotzdem war mit damit die Ausgangssituation zu unbefriedigend aufgelöst.
Schreibhandwerk. Da habe ich verschiedene Sachen zu meckern. Das Buch hat Probleme mit der Kontinuität... etwa Rosie und Morrison kommen aus dem Regen ins Haus, es wird etabliert, dass ihre Kleidung wirklich durchweicht ist, aber im Haus wird plötzlich nie wieder darauf eingegangen. An gleich zwei Stelle verbrennt Rosie sich schwer an den Armen. Zwei Minuten später knutschen sie in aller Seelenruhe rum. Als ob sich da nicht jemand gerade Verbrennungen zweiten Grades und damit starke Schmerzen zugezogen hätte. Es wurde sich nicht einmal mit superschnellen Heilungskräften herausgeredet. Es war wirklich auf der einen Seite "Rosies Arme warfen Brandblasen" auf der nächsten Seite: ...
Zum anderen fand ich den Verlauf der Story etwas zu künstlich. Wenn etwas wichtiges passieren muss, wird es von außen angestoßen. Rosie traut sich noch nicht zu diesem einen bestimmten Zauber? Surprise! Das Monster hat wieder zugeschlagen und jetzt MUSS sie. Morrison ist am wehleidigen Rumjammern? Surprise! Wie in Trance ist er zufällig an den richtigen Ort gelaufen, an dem er den letzten Hinweis erhält.
Dann ist da noch Morrison. Morrison ist vergesslich. Sehr vergesslich. So vergesslich, dass ich mich frage wie er 10 Jahre als Monsterjäger überlebt hat. Durchgängig vergisst er Sachen, die er eigentlich gelernt hat und in denen er ausgebildet wurde. Um zu zeigen, dass etwas schockierend, ungewohnt/ungewöhnlich ist, wäre ein anderes Stilmittel idealer gewesen. So wirkte er jetzt auf mich als sei er sehr sehr inkompetent. Zumal im Text erzählt wurde, dass er als Kind als Wunderkind der Monsterjagd gegolten habe. Da finde ich seine spontanen Gedächtnislücken doch sehr beunruhigend.
Das Ende fand ich unglaublich unbefriedigend. Innerhalb von 5 Seiten war alles durch und ein Großteil dieser Seiten gingen noch darüber, dass Rosie dem Täter sagt, dass er es gewesen ist. Für mich hätte das Motiv noch weitaus mehr Kontext gebraucht. Der Kampf gegen das Monster hatte mehr Wumms.
Trotz der positiven Stellen gibt es von mir nur einen Stern, weil es m.M.n gerade an den wichtigsten Stellen mangelte. Gute Recherche ist schön, aber eine gute Recherche macht noch keine gute Geschichte.
Die junge Voodoo-Priesterin Rosie lebt im Bayou, den unzugänglichen Sümpfen von New Orleans. Dort bereitet sie sich seit Jahren auf ihr Schicksal vor, eines Tages das magische Erbe ihrer Familie weiterzuführen. Als sich Rosies Wege mit denen des mysteriösen Morrison kreuzen, gerät ihr beschauliches Leben in Aufruhr. Denn der Jäger übernatürlicher Wesen ist schutzbedürftiger, als er selbst ahnt. Ein todbringendes Geschöpf treibt im Bayou sein Unwesen und zumindest Rosie weiß, dass Morrison ohne ihre Hilfe nicht weit kommen wird. Trotz seiner rauen Art kommt Rosie langsam hinter seine Mauern und spürt zwischen ihnen beiden die wahre Magie erwachen …
Meinung
"Bayou Priestess - Die Voodoo - Prinzessin von New Orleans" ist ein Urban Fantasy Roman von Samantha Blake. Das Buch ist am 13. August 2020 bei Impress - einem Imprint Label des Carlsen Verlages - erschienen, umfasst 336 Seiten und ist als ebook erhältlich. Der Debütroman der Autorin ist ab 16 Jahren empfohlen. Voodoo ist eine Religion die sich ursprünglich in Westafrika entwickelte. Für die meisten Menschen ist es eine fremde, unheimliche Welt, von der wir kaum mehr als die gängigen Klischees mit Zombies und Voodoo - Puppen kennen. Selten war Voodoo ein Thema in meinen gelesenen Büchern. Daher weckten der Titel und die Kurzbeschreibung schnell mein Interesse. Etwas Böses treibt sein Unwesen im Bayou von New Orleans. Der Jäger Morrison macht sich auf den Weg um dem ein Ende zu setzen. Mitten im Sumpfgebiet trifft er auf die Voodoo Priesterin Rosie. Auch sie will das Verschwinden von Menschen aufklären. So werden Jäger und Gejagte zu Verbündeten, um den Bayou von einem dunklen Wesen zu befreien.
Rosalie Septime des Marais ist Voodoo Priesterin in New Orleans. Sie ist freundlich, herzlich, hilfsbereit und trägt ständig ein Lächeln auf den Lippen. Doch in ihrem Inneren sieht es anders aus. Sie ist einsam und unsicher. Sie fühlt sich ihrer Zukunft nicht gewachsen. Außerdem steht sie zwischen den Stühlen. Ich mochte Rosie. Allerdings war sie für mich anfangs nicht recht greifbar und ich war mir nicht ganz sicher was ich von ihr halten sollte. Im Verlauf der Geschichte hat sich das geändert. Morrison ist Jäger mit Leib und Seele. Seine Kindheit, seine Erziehung und seine Ausbildung drängten ihn in diese Fußstapfen. Er ist ein Mensch der vom Übernatürlichen weiß und der die Wesen zur Strecke bringt, die Menschen benutzen, jagen oder fressen. Seine Familie hat ihn geprägt. Morrison ist entschlossen, willensstark und selbstbewusst. Ihn mochte ich von der ersten Seite an. Morrison konnte ich gut einschätzen und ich fand ihn charakterstark und charaktertreu. Die Nebencharaktere lernt der Leser nicht wirklich gut kennen, was in Ordnung war.
Der Bücherliebhaber wird direkt in die Geschichte geworfen. Morrison ist im Bayou unterwegs um das menschenverschleppende Geschöpf zu jagen, während Rosie sich im Sumpf befindet um einen Schutzzauber zu wirken. So treffen die Feinde erstmals aufeinander. Ich bin schnell und leicht in der Erzählung gelandet. Morrisons Sicht der Dinge hat den Einstieg für mich ansprechend und unterhaltsam gestaltet. Das gewählte Setting hat mir gefallen. Die Vorstellung Nachts im Sumpf auf Monsterjagd zu gehen, beschwert mir eine Gänsehaut und war daher äußerst passend. Informatinsschnipsel zu New Orleans, dem Bayou und Voodoo waren adäquat eingearbeitet. Die Handlung insgesamt hat mir gefallen. Allerdings wurde es weniger gruselig als vermutet. Eine neugierig machende Grundstimmung war stets vorhanden. Hochspannend wurde es für mich nicht. Die Liebesgeschichte fügt sich angenehm in die Erzählung ein. Diese spannt sich über einen recht kurzen Zeitraum, konnte mir aber trotzdem Glaubhaftigkeit vermitteln. Es gibt eine recht explizit beschriebene intime Szene zwischen den Protagonisten.
Erzählt wird abwechselnd von Rosie und Morrison, wobei ich Morrisons Perspektive lieber mochte. Sie war erfrischend, unterhaltsam und beständig. Mit dem Schreibstil der Autorin kam ich gut zurecht. Jung, lebendig, klar und humorvoll führt sie durch die Zeilen. Die Sprache fand ich großteils zur Geschichte passend. Mancherorts sind mir häufige Wortwiederholungen aufgefallen. Das Erzähltempo war für mich angenehm. Es gibt ein Nachwort zum Thema Fakt und Fiktion, welches ich auch sehr interessant fand.
Fazit: "Bayou Priestess - Die Voodoo - Prinzessin von New Orleans" ist ein Urban Fantasy Roman von Samantha Blake. Eine Hauptprotagonistin, die keinen Helden braucht, um sie zu retten, sondern selbst über sich hinauswächst. Ein Hauptprotagonist, der erst lernen muss, dass nicht alles so ist, wie er zu glauben gelehrt wurde. Die Geschichte war für mich etwas Neues und hat mich gut unterhalten. Von mir gibt es **** Sterne.
Zitat
"Sein ganzes Leben lang war Morrison darauf trainiert worden, genau das zu werden, was ein jedes Mitglied seiner Familie bereits seit Jahrhunderten war: ein Monsterschlächter. Ein Mensch, der von der übernatürlichen Welt um sich herum wusste. Von den Wesen, die sich dort verkrochen. Wesen, die unerkannt unter den Menschen lebten und diese jagten, benutzen und sich von ihnen nährten."
Inhalt Etwas Dunkles und Gefährliches treibt sich im Bayou, den Sümpfen New Orleans, herum und verschleppt Menschen. Die junge Voodoo-Priesterin Rosie sieht es als ihre Pflicht an, dieses Wesen, dieses Monster zu stoppen und die Entführungen zu beenden. Als sie eines Nachts bei der Durchführung eines Rituals vom Jäger Morrison unterbrochen wird, befürchtet sie schlimmes. Denn noch sind ihre Kräfte moderat und sie kann sich mehr schlecht als recht verteidigen. Doch auch der Jäger ist auf der Suche nach dem Monster und die beiden schliessen sich ungewollt zusammen. Dass ausgerechnet Morrison, der seit seiner Geburt übernatürliche Wesen verfolgt und tötet, die junge Voodoo-Priesterin, auf der die grosse Last ihres Erbes ruht, zu verstehen scheint, bringt die Welt der beiden komplett durcheinander... fast noch mehr, als die dunkle Bedrohung die im Bayou lauert, dies tut.
Meine Meinung Ich weiss noch, als ich damals das Cover und die Geschichte beim Schreibwettbewerb entdeckt habe. Ich war sofort hin und weg. Voodoo, die Sümpfe New Orleans, eine dunkle Bedrohung. Ja, bitte ja! Als die Geschichte dann nicht gewonnen hat, war ich traurig, habe aber immer Ausschau danach gehalten - und Luftsprünge gemacht, als ich entdeckt habe, dass sie doch noch bei Impress erscheinen darf! Der Schreibstil der Autorin ist toll, er lässt sich flüssig lesen, bringt die nötige Spannung und Gefühle rüber und der Humor ist genial. Kein Wunder bin ich nur so durch die Story geflogen. Bis kurz vor Ende. Da wollte ich dann nicht mehr weiterlesen... weil ich nicht wollte, das es endet.
Im Bayou, den Sümpfen New Orleans und Rosies Heimat, treibt sich eine dunkle Macht herum und entführt wahllos Menschen. Rosie versucht das Geheimnis aufzudecken, doch ausgerechnet das Gremium der Hexer legt ihr Steine in den Weg - denn die Entführungen können nur von den Wandlern kommen. Rosie indes weiss es besser, nicht alles kann auf den uralten Konflikt Hexer-Wandler zurückgeführt werden. Dass sie ausgerechnet Hilfe von einem Jäger des Übernatürlichen bekommen würde, hätte sie nicht gedacht. Und auch nicht, dass Morrison sie so fasziniert. Gemeinsam decken sie nach und nach auf, welche Ungeheuerlichkeit sich im Bayou versteckt.
Klingt spannend? Ist es auch! Und wie! Am liebsten würde ich euch alles darüber erzählen. Wirklich. Deshalb hier mein Appell: Wenn ihr Urban Fantasy mögt, verschiedene Magiearten interessant findet und ihr Spannung und ein bisschen Prickeln so schätzt wie ich es tue, dann lest dieses Buch!!!
New Orleans in unserer Zeit und unserer Welt - nur mit Magie, Gestaltwandlern und anderen übernatürlichen Wesen. Grandios, genial, packend, ich bin verliebt! Als Schauplatz bietet sich New Orleans praktisch an - ein magischer, teils düsterer, aber ganz und gar vielseitiger Ort. Heimat von Rosie, unserer Protagonistin. Sie ist Voodoo-Priesterin mit Leib und Seele, und sie führt den Leser in die Voodoo-Praktiken ein. Aber nicht nur Voodoo ist hier gang und gäbe, auch Hexerei, brujería und andere Magieformen werden praktiziert und thematisiert. Daneben bekommen auch Wandler ihre Bühne und weitere Übernatürlichkeiten werden angesprochen. Urban Fantasy auf ganz wunderbarem Niveau mit dem gewissen Etwas.
Rosie ist kreolischer Abstammung, eine Voodoo-Priesterin, und ein durch und durch guter Mensch. Sie ist ruhig und besonnen, kann aber auch ganz anders. Auch wenn sie vielleicht nicht die herkömmliche Kämpferin ist, so weiss sie doch, sich in dieser Welt zu behaupten. Ich mag sie so unglaublich gerne. Morrison ist ein Jäger, der ein hartes Training hinter sich hat und zu wissen glaubt, was auf dieser Welt alles falsch läuft: Das Übernatürliche. Doch als er Rosie trifft, wirft dies sein Weltbild total durcheinander. Klar, dass es zwischen Rosie und Morrison geradezu funkt. Die Unterhaltungen, der Schlagabtausch zwischen den beiden hat der Geschichte die nötige Würze und Auflockerung gegeben. Die beiden harmonieren auf eine Art zusammen, die sie erst selber noch entdecken müssen.
Aber einen Minuspunkt gibt es. Und zwar, dass Bayou Priestess nur ein Einzelband ist! Das macht mich schon sehr traurig. Also liebe Autorin und auch lieber Verlag: Wir (also vor allem ich, aber ich denke, ich bin nicht allein) wollen mehr! Diese Urban Fantasy-Welt will noch eine Menge ihrer Geheimnisse erzählen. Rosie und Morrison wollen noch eine Menge Abenteuer erleben. Ihre Geschichte hat doch erst gerade begonnen...
Fazit Die sümpfe New Orleans, eine dunkle Macht, verschwundene Menschen, ein Jäger, eine junge Voodoo-Priesterin - eine absolut gelungene Mischung, die mich von der ersten Seite an vom Hocker gehauen und mitgerissen hat. Spannend, prickelnd, magisch, und einfach mal was anderes. Ich bin begeistert und möchte mehr, mehr, mehr!
Dieses Buch hat mir eine komplette Kultur und Religion näher gebracht, von der ich bisher überhaupt keinen blassen Schimmer hatte und mich in eine Welt voller Rituale, Wesen und Magie begleitet. Ich bin recht unvoreingenommen an dieses Buch herangegangen, aber es hat mir sehr viel mehr vermittelt, als nur eine schöne Zeit in einer magischen Welt. Ich habe das Gefühl mich tatsächlich mit Voodoo auseinandergesetzt zu haben und dabei ein tieferes Verständnis für diese Religion bekommen zu haben.
Es hat unglaublich viel Spaß gemacht die jungen Voodoo-Priesterin Rosie auf ihrem Abenteuer in den Bayous (Sümpfen) New Orleans zu begleiten. Rosie wird einem sehr schnell sympathisch mit ihrer ruhigen, einnehmenden und herzlichen Art. Sie ist meist aber eher schüchtern und zurückhaltend. Leider war sie aber besonders zu Beginn schlecht greifbar und ich hätte mir einfach ein bisschen mehr Tiefe bei ihrer Person gewünscht. Zwar erfährt man besonders im Laufe des Buches einiges über sie, doch trotzdem hat mir irgendetwas gefehlt, was ich leider nicht benennen kann. Gemeinsam mit Morisson, einem Jäger von gefährlichen, magischen Wesen macht sich Rosie auf die Suche nach einem dieser Wesen, dass sich in ihrem Bayou eingenistet hat und dort Menschen tötet. Morisson mochte ich sofort. Seine selbstbewusste, freche und entschlossene Art macht ihr sofort zu einem starken Charakter. Und auch sein wandelndes Denken wird toll beschrieben, auch wenn es vielleicht einen Ticken zu schnell geht.
Die Handlung dreht sich vor allem um die Suche nach dem Monster, dass sich in Rosies Bayou eingenistet hat und dort Menschen tötet. Ich mochte die Handlung wirklich gerne, da man nebenbei eine Menge über Voodoo als Kultur lernt und eine gewisse Grundspannung durch die Handlung immer vorhanden war. Allerdings hat für mich ein bisschen der Spannungsbogen gefehlt. Die Liebesgeschichte hingegen passt wirklich gut zur Handlung, wirkt trotz des ziemlich kurzen Zeitrahmens glaubwürdig und komplementiert die Geschichte.
Fazit: Vor allem das Grundthema des Voodoos hat mir wirklich fasziniert. Trotz einiger kleiner Schwächen ist dieses Buch sehr unterhaltsam und lehrreich zugleich.
Genau die hat der junge 24-jährige Morrison im Bajou. Denn genau dorthin hat sich der junge Jäger begeben, da hier zwölf Menschen in den letzten Wochen spurlos verschwanden. Hier war ich persönlich neugierig auf den Bayou, seine Geheimnisse und was hinter dem plötzlichen Verschwinden der Menschen steckt.
Mein erster Eindruck
Tolle Story über Vorurteile, Geheimnisse und eine unerwartete Liebe. Dazu ein gelungener Eyecatcher der mich gleich mal neugierig gemacht hat und mit dem Inhalt gut recherchiert war von der Autorin.
. Meine Meinung
In dieser gelungenen Story um ein schwieriges Erbe und dunkle Geheimnisse hat mich die Autorin mit ihrer Urban Fantasy Story in die Tiefen des Bayous entführt von New Orleans.
Hier trifft man auf eine interessante Protagonistin namens Rosie, die ihres Zeichens eine junge Voodoo Priesterin ist. Sie versucht dem Erbe ihrer Vorfahren gerecht zu werden und in Einheit mit sich selbst und der Natur zu leben. Sie spürt das etwas dunkles in ihrem Bayou lebt und das seit ein paar Wochen Menschen spurlos verschwinden. Deshalb entschliesst sie sich auch dem auftauchenden Jäger Morrison zu helfen. Der wie es scheint ohne Plan in ihr Reich stolziert in dem er ohne Hilfe nicht wirklich überleben kann.
Und hier muss ich grinsen. Diese zwei und die Interaktionen die sie führen gefallen mir. Anfänglich noch misstrauisch entwickeln sie schon bald Gefühle füreinander von Freundschaft und gegenseitigem Vertrauen. Dazu die seltsamen Vorkommnisse die ein aufklären gefährlich machen sind klasse dargestellt. Und … ich liebe dieses geniale Haustier namens Ruth.
Meine Meinung: Bei diesem Buch war von Anfang an einfach alles stimmig! Das Cover hat mich angezogen, der Klappentext überzeugt und so war es klar, dass ich das Buch lesen möchte. Am besten so schnell wie möglich (was ich auch getan habe, nur die Rezension blieb leider viel zu lange auf der Strecke). Und auch als ich zum Lesen begonnen habe: Das Gesamtpaket war stimmig und ich absolut begeistert!
Die Handlung und die Charaktere Dieses Buch hat mich mitgerissen in einer Welt wo Vodoo eine Religion ist und nicht alles so ist, wie es scheint! Ich fange jetzt einfach mit der Vodoo-Priesterin Rosie an. Rosie ist bezaubernd! Sie ist intelligent, freundlich, hilfsbereit, aber nicht naiv oder auf den Mund gefallen. Sie geht ihren Weg und hat mich immer wieder mit ihrem Wissen beeindruckt, denn Vodoo ist eine Religion und die Priester nehmen ihren Glauben ernst!
Morrison ist aber auch nicht ohne. Er ist ein Jäger der übernatürlichen Wesen und weil im Bayou in letzter Zeit so viele Menschen spurlos verschwunden sind, geht er auf die Jagd. Völlig planlos, völlig unkoordiniert und ich würde auch sagen völlig verpeilt. Diese ersten Szenen mit ihm waren ein Wechselbad der Gefühle, denn zum einen lernt man ihn schon etwas kennen, aber zum anderen habe ich es ihn sehr übelgenommen, wie seine erste Reaktion gegenüber Rosie war. Schubladendenken lässt grüßen! Aber er konnte sich noch retten – und wie :D Morrison lernt im Laufe der Handlung jedenfalls mit. Außerdem bin ich immer noch hellauf begeistert, dass hier nicht die Frau die Jungfrau in Nöten ist, sondern in manchen Situationen tatsächlich der taffe Jäger ;P.
Doch ein Charakter hat mein Herz von Anfang an vor Begeisterung höher schlagen lassen - Ruth. Ruth ist ein Alligator und im Bayou Rosies Beschützer. Ruth ist großartig! Sie zeigt Morrison gleich am Anfang, dass er auf sehr dünnen Eis steht! Braver Alligator! xP
Als ich zum Lesen begonnen habe, wusste ich nicht genau, was alles auf mich zukommen wird. Ich habe eine leichte Liebesgeschichte erwartet – check -, dann noch die wunderschöne Kulisse von New Orleans und dem Bayou – doppel check – und Magie – check! Beim Rest ließ ich mich überraschen bin mehr als nur begeistert von dem Ergebnis! Nicht nur, dass die ganze Grundstory (Menschen sind verschwunden und der Entführter wird gesucht) gut durchdacht und absolut spannend ist, sondern auch, weil so viel Liebe im Detail steckt! Samantha Blake hat Leben in dem Glauben der Vodoo-Priester gesteckt! Die Beschreibungen sind verständlich, machen neugierig selbst zu recherchieren und machen aus dem Buch so viel mehr als bloß eine magische Liebesgeschichte mit Vodooelemente. Klar ist nicht alles wahr, was die Autorin im Buch eingebaut hat, aber man merkt, dass sie sich mit der Materie auseinandergesetzt hat und allein das, macht aus dem Buch etwas ganz Besonderes!
Doch neben der Jagd und der Verbrüderung mit dem „Feind“ (jedenfalls aus Morrisons Sicht) haben auch ganz aktuelle Themen wie Diskriminierung und Schubladendenken einen nicht unwichtigen Platz gefunden. Ich finde es toll, wie Samantha Blake das alles zusammengefügt hat und daraus eine Geschichte geworden ist, die mich von der ersten Seite an mitgerissen hat! Eine Geschichte mit Mehrwert sozusagen.
Die Schreibweise Doch nicht nur die Charaktere und der Handlungsverlauf konnten überzeugen, sondern auch der mitreißende Schreibstil! Fesselnd, wortgewaltig und bildhaft erzählt Samantha die Geschichte von Rosie und Morrison! Mein Kopfkino lief pausenlos, sodass ich nicht anders konnte als mich in der immergrünen Landschaft des Bayous zu verlieren oder durch die bunte und lebendige Stadt New Orleans mit seiner Musik und der Magie zu flanieren. Samantha Blake hat mich also in ihren Bann gezogen. Es war wie ein Bann, der mich erst losließ, als ich die letzte Seite erreicht hatte.
» „Eine Dunkelheit hat sich über den Bayou gelegt, dick und klebrig wie Pech, und sie erstickt gnadenlos jegliches Leben dort. Du magst es ein fernes Problem nennen, aber sei dir eine Sache bewusst: Wenn sie erst den Bayou hat, wird sie New Orleans verschlingen. « [Zitat; „Bayou Priestess – Die Vodoo Prinzessin von New Orleans“ von Samantha Blake; Seite 77/252 eBook]
Außerdem haben mich die Dialoge so oft zum Lachen und Schmunzeln gebracht. Die Dialoge sind lebendig, nicht aufgesetzt und das Geplänkel zwischen Rosie und Morrison waren wunderbar zu lesen.
Fazit: Wow, was für ein Debüt! Samantha Blake hat mich mitgerissen und mir eine Welt voller Magie, Alligatoren und Täuschungen gezeigt! New Orleans ist eine Stadt, die ich gerne Besuchen würde und dass, obwohl ich von Amerika sonst nicht so angetan bin. Die Charaktere sind lebendig, die Handlung ist spannend und wirklich gut durchdacht und die Schreibweise hat mich in ihren Bann gezogen und einfach mitgerissen. Ich bin hin und weg, absolut begeistert und hoffe, dass es ganz bald neues von Samantha Blake zum Lesen geben wird! Von mir bekommt „Bayou Priestess“ jedenfalls 5 von 5 Federn! Was für ein Debüt!
Das Cover Das gefällt mir gut. Es passt sehr schön zu der düsteren Stimmung im Buch und zeigt die Protagonistin. Es hat auch etwas magisches an sich, was ebenfalls zu der Geschichte passt.
Der Schreibstil Der Schreibstil hat mir leider nur wenig zugesagt. Ich mag es nicht so gerne, wenn aus der dritten Person geschrieben wird, da dies eine Distanz zwischen Leser und Figur bewirkt. Zudem konnte es mich nicht packen. Es war leider langatmig und die Kapitel waren für meinen Geschmack viel zu lang. Ich konnte es nicht flüssig lesen und mir hat die Bildlichkeit gefehlt.
Die Handlung Von der Handlung habe ich mehr erwartet. Ich habe kürzlich ein Buch beendet, in dem ebenfalls New Orleans, Voodoo, Priesterinnen etc. vorkommen und dachte dieses Buch würde mich genau so fesseln. Leider war dem nicht so und ich bin enttäuscht. Die Handlung hat sich viel zu schnell entwickelt. Es kam mir oft vor wie ein Schnelldurchlauf. Es ist so viel passiert, aber das alles soll sich nur innerhalb weniger Tage abgespielt haben? Nein. Das finde ich schade und unpassend. Es gab keine großen Überraschungen oder Wendungen, die ich nicht erwartet habe. Außerdem hätte ich mir gerne gewünscht, dass mehr zu den Wesen, Loas und der Religion im Allgemeinen erzählt würde, um in die Thematik tiefer einstiegen zu können.
Die Charaktere Zu den Charakteren konnte ich absolut keine Verbindung aufbauen. Sie sind für mich farblos geblieben und nur oberflächlich. Dieser Eindruck hat sich nicht nur durch die Perspektive manifestiert, sondern auch durch den "Schnelldurchlauf" der Handlung. Innerhalb von wenigen Tagen machen die Protagonisten eine grundlegende Veränderung durch, die ihr komplettes Leben auf den Kopf stellt. Morrison ist ein Jäger, der sein ganzes Leben über gehört hat, wie schlecht die Wesen sind, was sie den Menschen antun, aber quais innerhalb eines Wimpernschlags ist er unsterblich in eine Voodoo-Priesterin verliebt und würde sein Leben für sie geben. Das ist ebenfalls ein Kritikpunkt von mir: zwischen den beiden Protagonisten haben sich viel zu schnell viel zu starke Gefühle füreinander entwickelt, obwohl diese ihrem ganzen Wesen widersprechen. Rosie macht auch eine grundlegende Veränderung durch, die mir einfach zu abrupt erschien.
Fazit Das Thema ist interessant, aber das Buch erschien mir wie ein Schnelldurchlauf. Es ist alles viel zu schnell passiert und wurde zu zügig "abgearbeitet". Die Handlung konnte mich nicht fesseln oder überzeugen. Die Charaktere waren mir fremd und ich konnte mich nicht mit ihnen anfreunden. Ich denke die Geschichte hat viel Potenzial gehabt, aber meiner Meinung nach wurde es nicht ausgeschöpft. Mehr Seiten hätten die Geschichte sicherlich bereichert. Leider kann ich das Buch nicht weiterempfehlen, da ich mich nur minimal unterhalten gefühlt habe.
💜Das Buch💜 Der Einstieg ist leicht, spannend und flüssig. Die Story ist toll, es gibt verschiedene Wesen die man kennenlernen kann. Ich finde die Magie und magischen Wesen in diesem Buch gut ausgearbeitet. Die Umgebung ist top geschrieben / beschrieben, ich fühle mich beim Lesen total an diesen Ort versetzt - und Voodoo, und alles rund um dieses Thema, trifft bei mir ja sowieso total ins Schwarze! Es gibt eine spannende Mission, die von Anfang an ziemlich klar ist: Es muss ein Mörder gefunden werden. Nur der Weg dahin bleibt noch zu erkunden.
💜Die Charaktere💜 Es gibt Rosie, die VoodooPriesterin, an die hohe Erwartungen gestellt werden - für mich wirkt sie manchmal sehr kindlich, unsicher aber auch manchmal sehr erwachsen und klug - auf jeden Fall unglaublich sympathisch. Ich mag sie wahnsinnig gerne! Und dann ist da noch Morrison - der Jäger. Er ist ein kleiner Macho - aber liebevoll! Ja die Charaktere haben ihren eigenen Charme und es sei mal so gesagt: nicht jeder Charakter verbirgt das, was man erwartet 😜
💜Der Schreibstil💜ist humorvoll, es gibt einen roten Faden, es ist spannend, leicht und packend. Geschrieben ist das Buch aus Sicht von Rosie und Morrison - ich finde es toll beide Seiten zu sehen, denn Jäger und Hexe denken ganz anders und trotzdem so ähnlich. Die Ziele sind eigentlich die selben.. nur die Herangehensweise ist komplett anders. Natürlich gibt es noch viele spannende Begegnungen mit anderen Charakteren.
💜Mein Fazit💜 Ein emotional packendes, spannendes Buch! Ich finde es ein tolles Thema, super Eindrücke und eine magische Verarbeitung der Idee! Wirklich ein grossartiges Buch!
Wesen sind böse und müssen beseitig werden, Morrison, Jäger, sieht die Welt nur schwarz und weiß. Als er auf der Jagd der mysteriösen und schönen Rosie begegnet, ihres Zeichens Voodoo Priesterin, gerät dieses Bild aber ein wenig ins Wanken.
Für mich hat sich dieser wunderbare Roman, wie ein Abenteuer angefühlt. Die beiden Hauptdarsteller, konnte ich sehr gut kennenlernen und ihre Entscheidungen und Gefühle sehr gut nachvollziehen. Rosie, liebevoll, warmherzig, um das Wohl ihrer Gemeinde bedacht, aber ihr eigenes Potenzial, kann sie nicht sehen und hat so viel Respekt vor ihrem Erbe und den Erwartungen, von Anderen. Morrison, der schon viel erlebt hat, ist geprägt durch seine strenge Familie, selbst glaubt er nicht an die Liebe oder Freundschaft, bis er Rosie begegnet, die doch eigentlich seine Feindin ist.
Das Zusammenspiel dieser so unterschiedlichen Personen, die spannende Handlung, die mir in so manchen Momenten eine Gänsehaut beschert hat, die fantastisch gezeichneten Nebenfiguren, die überraschenden Ereignisse und der magische Hintergrund von New Orleans und den Bayou, der flüssige, bildhafte, humorvolle Schreibstil, haben diese Geschichte zu etwas ganz besonderen für mich gemacht. Ich könnte sie mir super als Film vorstellen.
Wer nach etwas Magischen, ein wenig Grusel, Spannung und Gefühl sucht, ist mit diesem Roman gut beraten.
Die junge Voodoo-Priesterin Rosie lebt im Bayou, den unzugänglichen Sümpfen von New Orleans. Dort bereitet sie sich seit Jahren auf ihr Schicksal vor, eines Tages das magische Erbe ihrer Familie weiterzuführen. Als sich Rosies Wege, mit denen des mysteriösen Morrison kreuzen, gerät ihr beschauliches Leben in Aufruhr. Denn der Jäger übernatürlicher Wesen ist schutzbedürftiger, als er selbst ahnt. Ein todbringendes Geschöpf treibt im Bayou sein Unwesen und zumindest Rosie weiß, dass Morrison ohne ihre Hilfe nicht weit kommen wird. Trotz seiner rauen Art kommt Rosie langsam hinter seine Mauern und spürt zwischen ihnen beiden die wahre Magie erwachen … (Klappentext)
Der Klappentext hat mich sofort angesprochen, deswegen wollte ich dieses Buch unbedingt lesen.
Ich bin ein großer Fan von New Orleans, die Stadt, das Mysterium was alles umgibt und natürlich Voodoo mit seinen Geistern und dunklen Magiern. Was ich zu diesem Buch sagen kann ist, die Autorin hat hier wirklich gut recherchiert über die Stadt und auch über Voodoo (klar kann ich jetzt nicht ganz mitreden), aufgrund dessen war ich wirklich sehr erstaunt. Es ist keine klassische Liebesstory, dass muss man mal dazu sagen. Es geht hier wirklich um die Religion und die Mythen, die Sie mit sich zieht. Deswegen gibt es hier von mir 4,5 Sterne.
Dieses Cover ist wundervoll - Diese Farbmischung liebe ich! Es strahlt eine wundervolle Stimmung aus, weshalb ich es mir auch unbedingt genauer ansehen musste.
Der Schreibstil von Samantha Blake ist flüssig und einfach zu lesen. Ich war schon nach wenigen Seiten total gefesselt von der Story. Die humorvolle Art hat mir immer wieder ein lächeln ins Gesicht gezaubert beim lesen. Das Buch umfasst 16 Kapitel plus Epilog und hat eine schöne Playlist am Anfang des Buches. Es ist aus der Sicht von beiden Protagonisten geschrieben.
Die Dialoge habe ich geliebt. Sie sind locker, leicht neckisch und witzig. Dadurch kamen die Charaktere auch sehr authentisch rüber. Ich hatte das Gefühl Rosie, sowie auch Morrison selbst zu kennen. Beide werden ein Team und es ist fast schon ein Krimi, denn beide ermitteln.
Ein bisschen Voodoo? Ich habe bisher nur wenige Fantasybücher mit diesem Thema gelesen, aber dieses hat diese Thematik so leicht rüber gebracht, dass ich es wirklich jeden ans Herz legen kann.
Die Mischung aus Spannung, Fantasy und Humor konnte mich auf ganzer Linie überzeugen und ich würde es überraschend zu meinen diesjährigen Jahres-Highlights zählen. Also: lest es!
Aufgrund des Titels und der Inhaltsangabe habe ich mich für dieses Buch entschieden, auch weil New Orleans mich sehr fasziniert. Die Kulisse des Buches hat mir auch gut gefallen, allerdings wurde ich mit den beiden Hauptprotagnisten nicht warm. Morrison, ein Jäger alles Übernatürlichen, der aus einer Familie voller eingefleischter Jäger stammt ist natürlich dahingehend indoktriniert, aber sein Verhalten und Denken zieht sich bis ins vorletzte Kapitel. Und Rosie, die süße kleine Voodoo Priesterin, die wenigstens aufgrund der Ereignisse im Laufe der Buches ein wenig an Charakterstärke gewinnt, ist mir dennoch zu süß, lieb und naiv. Dennoch hat mir die eigentliche Handlung des Buches über die Loa, Gestaltwandler des Bayous und den Voodoo gut gefallen. Am liebsten würde ich 3,5 Sterne vergeben, aber da mir auch das Cover nicht so gut gefallen hat und ich das Buch nicht noch einmal lesen würde gibt es leider nur 3 Sterne
Eine wirklich schöne Geschichte über die Voodoo Kultur in New Orleans!
Ich habe bisher kaum etwas in diese Richtung gelesen und fand es daher umso interessanter, diese Religion und Kultur erforschen zu dürfen.
Leider bin ich mit den Protagonisten nicht wirklich warm geworden und besonders Morrison fand ich irgendwie total anstrengend. Dieses ganze "Kleines" war total furchtbar! Sorry, aber dieser "Kosename" ist wirklich schlimm und hat mich durchweg genervt. Und das Streitthema am Ende war meiner Meinung nach total überflüssig und vorhersehbar.
Auch die Lovestory war mir zu schnell und oberflächlich. Dass es auf eine hinausläuft, war mir klar und durch die Kürze des Buches musste es ja auch etwas schneller gehen, aber am einen Tag kennenlernen und am nächsten unsterblich verliebt sein? Vielleicht habe ich da auch einfach zu wenig Erfahrung🤷🏽♀️
Obwohl für mich viele Dinge oft vorhersehbar sind, hatte ich anfangs eine ganz andere Vermutung, was den Bösewicht angeht, was mich positiv überrascht hat.
Die Story an sich hat mir gut gefallen und die Darlegung des Voodoo ist wirklich gut gelungen und hat einen guten Einblick geboten, da es zwischendurch aber auch immer mal etwas langatmig war und mich die Protagonisten und die Lovestory nicht überzeugen konnten, leider nur 3/5 Sternen.