Erschlagen. Blutüberströmt und bis zur Unkenntlichkeit entstellt.
Eine Leiche liegt unter der der bekanntesten Glocke von Graz, der Liesl. Wer ist der Tote? Wie kam er in den verschlossenen Glockenturm? Warum will niemand etwas gesehen haben? Das Ermittlerteam rund um Chefinspektor Wakolbinger und seine junge Assistentin Panzenböck trifft auf eine Mauer aus Hass und Lügen. Spannender Kriminalroman mit dem bewährten Team Wakolbinger und Panzenböck. "Wieder einmal bin ich total begeistert davon wie Frau Woess es schafft innerhalb kürzester Zeit eine so tolle Spannung aufzubauen und diese auch aufrecht zu erhalten." (Tina S.) "Ein absoluter Lesegenuss und ich kann auch den zweiten Band der Reihe von Herzen empfehlen. Der Schreibstil ist flüssig und atmosphärisch dicht." (Redrose)
"Lange rätselt man mit und ist immer wieder von neuen Wendungen überrascht" (S.N.) "Der Plot ist gut konstruiert, die Auflösung bis zum Ende hin überraschend" (Markus). "Die Autorin schafft es gekonnt, den Leser in die Irre zu führen. Sie wartet mit Überraschungen und Wendungen auf und man rätselt bis fast zum Schluss, wer nun der Täter ist."
"Ich habe das Buch in einem Rutsch durchgelesen. Zuerst dachte ich, die Auflösung wäre sonnenklar und dann war doch alles komplett anders." Kabbäus
Oh, was hab ich auf den zweiten Fall für den Chefinspektor Wakolbinger und sein Team gewartet. Und auch wenn es, meiner Meinung nach, wirklich lange gedauert hat, so hat sich das Warten doch gelohnt.
Als Leser werde ich wieder direkt mitten ins Geschehen katapultiert, die Spannung ist direkt von den ersten Seiten an vorhanden. Wieder einmal bin ich total begeistert davon wie Frau Woess es schafft innerhalb kürzester Zeit eine so tolle Spannung aufzubauen und diese auch aufrecht zu erhalten.
Das Team Wakolbinger und Panzenböck hat mir ja im ersten Band der Reihe schon sehr gut gefallen und ich finde die Beiden auch in diesem Band wieder Spitze. Die Charaktere waren von Anfang an schon facettenreich und authentisch ausgelegt und die Autorin baut wunderbar darauf auf und mittlerweile habe ich das Gefühl die beiden schon ein wenig zu kennen und einschätzen zu können. Und doch überraschen sie mich immer wieder.
Der Schreibstil der Autorin ist gewohnt flüssig, modern und bildhaft, so das ich viele Szenen förmlich vor meinem inneren Auge sehen konnte.
Auch musste ich in diesem Band wieder miträtseln und das Team um Chefinspektor Wakolbinger mental auf der Verbrecher jagt unterstützen, ganz so leicht hat mir Frau Woess dies allerdings nicht gemacht, denn mich hat die ein oder andere unerwartete Wendung genau wie die Beamten auf dem falschen Fuß erwischt.
Ein absoluter Lesegenuss und ich kann auch den zweiten Band der Reihe von Herzen empfehlen.
Zum Inhalt: Erschlagen. Blutüberströmt und bis zur Unkenntlichkeit entstellt. Eine Leiche liegt unter der der bekanntesten Glocke von Graz, der Liesl. Wer ist der Tote? Wie kam er in den verschlossenen Glockenturm? Warum will niemand etwas gesehen haben? Das Ermittlerteam rund um Chefinspektor Wakolbinger und seine junge Assistentin Panzenböck trifft auf eine Mauer aus Hass und Lügen.
Nach ‚Kaltblütige Abrechnung‘ ist dies der zweite brisante Fall für Wakolbinger und Panzenböck.
Das Cover ist wieder sehr gut gelungen. Der Hintergrund in Graustufen gehalten passt super zum Genre. Die blutrote Schrift sticht natürlich auch gleich ins Auge. Das Cover passt sehr gut zum Inhalt des Buches und macht den Leser neugierig. Der Schreibstil der Autorin ist für mich wieder sehr angenehm zu lesen und das Buch fesselte mich vom ersten bis zum letzten Kapitel. Das Buch konnte ich nur schwer aus der Hand legen. Ich konnte die Gedanken und Handlungen immer äußerst gut nachvollziehen und so selbst miträtseln wer der Täter sein könnte. Das Team kannte ich ja bereits und nun sind sie mir alle noch etwas vertrauter und sympathischer geworden. Vor allem Cindy und ihre Art mag ich sehr. Der Chef Toni ist eher der „Grantler“ aber hat trotzdem einen guten Kern. Über Niklas und Franz möchte ich gerne noch mehr erfahren, dann werden sie für mich noch greifbarer. Der Fall bzw. die Mordmethode war etwas Besonderes. Das Opfer wurde durch den Glockenschlag getötet. Die Ermittlungen waren gut nachvollziehbar und wirken sehr authentisch. Toll fand ich es auch, dass man auch ein paar Informationen zum Privatleben der Ermittler erfuhr, so wirkten sie viel lebendiger. Das Team finde ich klasse und ich freue mich auf viele weitere tolle Fälle mit ihnen. Die Autorin schafft es mit ihren außergewöhnlichen Fällen und ihrem lockeren Schreibstil dem Leser ein großartiges Lesevergnügen zu bescheren. Nach dem Beenden des Buches war ich vollkommend zufrieden, alle Fragen wurden ausreichend beantwortet. Ich vergebe für den spannenden Fall verdiente 5 von 5 Sterne.
"Todesläuten" war mein erstes Buch von L.R. Wöss und es werden wohl noch weitere hinzukommen. Denn vom zweiten Band ihrer "Graz Krimis" bin ich begeistert. Die Autorin hat es geschafft mich, unaufgeregt und ohne konstruierte Actionszenen, in den Bann zu ziehen. Ich hatte sehr viel Freude beim Miträtseln und wurde am Ende dann doch überrascht. Da ich den ersten Teil nicht kannte, war der Einstieg ins Buch für mich etwas holprig. Aber dies legte sich nach ein paar Kapiteln, so dass ich das Buch auch einzeln empfehlen kann.
Ein ungewöhnliches Ermittlungsteam ermittelt in einem seltsamen Mordfall, in dem ein Mann von einem Glockenschlängel erschlagen wurde. Dieser Mann ist in Graz kein Unbekannter und mit jeder Seit des Buches ergeben sich weitere Verdächtige.
Erzählt wird der Krimi hauptsächlich aus der personalisierten Erzählperspektive zweier Ermittler, sowie einem der Verdächtigen. Die Handlungsstränge greifen immer neue Aspekte auf, welche die Spannung erhöhen. Dabei bleibt die Autorin im Rahmen der Ermittlungen realistisch - es wird befragt, untersucht, wieder befragt und Fakten abgeklopft. Es dauert eben, bis Ermittlungen erfolg haben, und trotzdem bleibt es spannend.
Die Charaktere sind auf ihre Art individuell gezeichnet, insbesondere Cindy war mir sehr sympathisch. Das Privatleben der Ermittler spielt in einem Maße hinein, wie ich es als sehr angenehm empfinde, da es den Protaginisten Tiefe verleiht, ohne im Vordergrund zu stehen. Der Ermittlungsleiter konnte für mich erst zum Ende hin ein paar Sympathiepunkte sammeln. Die gemeinsame Dynamik des Teams hat mich zuweilen zum Schmunzeln gebracht und lockerte das Geschehen auf.
Ein Krimi der feinen Sorte mit super viel Liebe für die Ortssprache ♡
♡ Allgemein ♡ Todesläuten ist in einem sehr flüssigen Schreibstil verfasst. Allerdings sollte man an manchen Stellen der österreichischen Sprechweise vertraut sein, damit man richtig auf seine Kosten kommt. Ich zumindest liebe es, diese Sprach-Details zu finden! Die Perspektive ist dritte Person Singular und primär aus der Sicht von Walkobinger und Panzenböck. Und damit kommen wir auch schon zu den Namen. Diese sind allesamt durch und durch österreichisch und damit zumindest für mich, als NRWlerin etwas schwierig auf die Reihe zu bekommen 😅
♡ Story ♡ Es ist ein echter Krimi. Ja, wir haben Spannung. Aber der Fokus liegt meines Erachtens nicht auf dem Nervenkitzel sondern viel mehr auf den Ermittlungen. Man bekommt immer wieder den Stand mitgeteilt und ist daher nie ganz raus aus der Geschichte. Das fand ich genial! Zum Schluss hin wird es auch richtig spannend und wird dann doch ziemlich verdutzt zurückgelassen. Für mich absolutes Kino!
♡ Gesamt ♡ Ich habe Todesläuten wirklich sehr gerne gelesen und bin absolut fasziniert von den Wendungen! Von mir also klare Empfehlung für Krimi-Liebhaber und 4,5 von 5 Sternen ♡
Um Längen besser als der erste Band der Reihe, aber dennoch nicht gänzlich überzeugend. Der Fall ist leider durchzogen von sehr öden Passagen, wo es weder interessantes Neues gibt, noch wird man gefordert mitzudenken.
Die Charaktere werden nun etwas besser ausgearbeitet und wirken dadurch sympathischer. Was mich aber stört, ist, dass so viel gemotzt wird. Alle meckern nur übereinander und es wird viel zu sehr darüber nachgedacht, wer was von einem hält oder wer wen liebt usw.