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Die Gentlemen vom Sebastian Club #2

Der Fall des lachenden Kranichs

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Freddies Jugendfreund Zhen bittet den Sebastian Club um Hilfe in Hongkong, er fürchtet um das Leben seiner entführten Verlobten. Während die Herren in die exotische Welt Kolonialchinas eintauchen, geschehen in London mehrere Morde. Geschichten von einer geheimnisvollen schwarzen Dschunke machen die Runde in Chinatown. Und man munkelt von einem Londoner Unterweltboss, der mit den Chinesen unter einer Decke steckt. Ein gefährliches Syndikat streckt seine Finger nach England aus und geht dabei über Leichen.
Nach ihrer Rückkehr in die Heimat wird den Gentlemen klar, dass ihr Feind nicht nur skrupellos, sondern hochintelligent und ihnen leider stets einen Schritt voraus ist.

Paperback

Published March 1, 2019

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About the author

Sophie Oliver

43 books4 followers

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Community Reviews

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Profile Image for Book-addicted.
891 reviews
May 1, 2019
*Inhalt*
Freddie, eigentlich eine Frau, gehört zu den Ermittlern des Sebastian Clubs, wofür sie in die Rolle eines britischen Gentlemen schlüpft. Während ihre Club-Kollegen ihr wahres Geschlecht kennen, versucht sie nach außen hin den Schein zu wahren und kann so einiges zu den Ermittlungen beitragen. Als Zhen, ein Freund aus Kindertagen, den Club um Hilfe bittet, da seine Verlobte entführt wurde, treten die Gentlemen vom Sebastian Club die lange Reise nach China an, um den Fall zu lösen... zeitgleich finden mehrere Morde in London statt - stehen diese mit der entführten Frau aus China in Verbindung? Die Zeichen lassen es vermuten und Freddie in ihre Kollegen finden eine heiße Spur...

*Erster Satz des Buches*
"Die ersten Strahlen der aufgehenden Sonne küssten die Magnolien wach."

*Infos zum Buch*
Seitenzahl: 272 Seiten
Verlag: Dryas Verlag
ISBN:978-3-940855-85-5
Preis: 12,00 € (Broschiert) / 7,99 € (Ebook)
Reihe:
Die Gentlemen vom Sebastian Club
Der Fall des lachenden Kranichs

*Infos zur Autorin*
"Geboren und aufgewachsen in Bayern, verließ Sophie Oliver nach dem Abitur ihre Heimat, um zu studieren und die Welt zu erkunden. Sie lebte in Italien und England und durfte in verschiedenen Berufen Erfahrungen sammeln. Mittlerweile ist sie zu ihren Wurzeln zurückgekehrt und wohnt mit Familie und Hund auf dem Land. Sophie liebt die bunte Vielfalt, Schräges genauso wie Schönes und vor allem »all things British«." (Quelle: Verlagshomepage)

*Fazit*
-> Wieso wollte ich dieses Buch lesen?
Eigentlich bin ich überhaupt nicht der Typ für viktorianische Krimis - warum? Wohl weil ich generell nicht unbedingt der Fan von Krimis bin, eher finden harte Psychothriller bei mir ein Zuhause. Trotzdem interessierte mich der Klappentext und ich befand mich schon bald mitten in der Geschichte...

-> Cover:
Ich bin ein Fan der Farbe Grün, schon allein deshalb gefällt mir dieses Cover schon einmal unglaublich gut. Aber auch der Kranich und die Blumen am oberen Ende, sowie das alte, im chinesischen Stil gehaltene Lagerhaus gefallen mir richtig gut. Das Cover ist schlicht und doch ein Blickfang und passt meiner Meinung nach perfekt zur Geschichte.

-> Story + Charaktere:
Obwohl der Roman eigentlich der zweite Teil einer Reihe ist, konnte ich "Der Fall des lachenden Kranichs" auch ohne Vorkenntnisse wirklich genießen. Sophie Oliver entführt uns nicht nur ins China des Jahres 1895, sondern auch nach London. Alleine diese beiden Orte zu dieser Zeit zu erleben macht Spaß, denn nicht nur die Herrschaften passen perfekt ins Bild, auch die Erzählweise lässt uns richtiggehend in die Geschichte eintauchen.

Entgegen aller Vorurteile meinerseits ist dieser Roman weder langweilig, noch besonders langatmig, ganz im Gegenteil! Die Ermittlungen gehen rasant vonstatten und die Charaktere muss man einfach liebgewinnen! Die Story ist nicht nur bis zum Ende unvorhersehbar, sondern überrascht auch mit der ein oder anderen Wendung, mit denen ich als Leserin ganz und gar nicht gerechnet hätte.

Besonders gut gefiel mir der Charakter der Freddie, denn sie ist eine starke Frau, die sich in einem Beruf zu behaupten weiß, der früher immer nur Männern vorbehalten war. Für sie ist dies jedoch kein Grund, sich dem Ganzen nicht zu widmen und man sieht: Freddie ist eine hervorragende Ermittlerin!
Die Kulisse von China im Jahre 1895 gefiel mir ganz besonders gut, denn auch, wenn ich mich bisher nur wenig mit diesem Land vertraut gemacht habe, konnte ich mir alles ganz genau vorstellen. Auch das Auftreten von Piraten fand ich ganz besonders spannend.

-> Schreibstil:
Unglaublich bildgewaltig aber auf gut verständliche Art und Weise geschrieben

-> Gesamt:
Ein toller Roman, der meinen Genre-Horizont definitiv erweitert hat und dessen Vorgänger ich auf jeden Fall noch lesen werde - schließlich will ich auch die vorherigen Ereignisse noch erfahren! Sehr lesenswert!

Wertung:5 von 5 Sterne!


Profile Image for Monika Caparelli-Hippert.
306 reviews6 followers
November 2, 2023
Ein spannender Kriminalfall, der abwechselnd im viktorianischem London und im kolonialem Hongkong spielt, und der zweite Fall für die Ermittler des altehrwürdigen Sebastian Clubs.
Kurz zum Inhalt, vor der Kulisse der Opiumkriege werden die englischen Ermittler nach Hongkong beordert, um dort eine verschwundene junge chinesische Erbin wieder zu finden. Was als Entführungsfall im fernen Osten begann, wirft schon bald viel weitere Verstrickungen, und mehrere Morde im heimischen London scheinen im direkten Zusammenhang mit der Tragödie in Asien zu stehen, und überdies steht ein Teil des Ermittlerteams auch in privaten, alten freundschaftlichen Verbindungen zu den Auftraggebern in Hongkong.
Ohne zuviel zu spoilern, dies was mal wieder ein spannendes Lesevergnügen. Die Autorin schreibt flüssig und kennt sich aus, das Buch ist geographisch und historisch sehr gut recherchiert, und geschickt werden historische Personen und Fakten diesseits und jenseits des Ozeans in den Plot verwoben, was die Geschichte extrem glaubhaft macht. Generell finde ich das viktorianische Zeitalter sehr spannend, und die Ära ist hier vor meinem geistigen Auge zum Leben erwacht. Die Ermittlungen des Teams rund um Lord Freddie (der in Wahrheit eine Lady Freddie ist, aber als Frau wenig Möglichkeiten hat, sich einzubringen und daher lieber verkleidet als Mann dabei ist) gehen zügig voran, auch wenn man damals noch keine High-tech-Kriminallabore hatte, und auch ohne Flugzeuge, Internet und Telefon funktioniert die Kommunikation und Zusammenarbeit zwischen Detektiven und Scotland Yard weltumspannend erstaunlich gut.
Tolle Schauplätze, interessante Detektive - vor allem Freddie hat es mir angetan ! - und ein Fall, der am Ende viel grössere internationale Aussmasse hat, als anfangs angenommen, das hat Spass gemacht, zu lesen.
Und noch was, man kann hier wunderbar mit Band 2 in die Reihe einsteigen, jede Story um die Männer (ähem, und Frau) des Sebastian Clubs kann man einzeln lesen, was ich persönlich immer sehr angenehm finde.
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